The National Times - Merz und Trump holen abgesagtes Telefonat nach

Merz und Trump holen abgesagtes Telefonat nach


Merz und Trump holen abgesagtes Telefonat nach
Merz und Trump holen abgesagtes Telefonat nach / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und US-Präsident Donald Trump haben ihr in der vergangenen Woche verschobenes Telefonat nachgeholt. Bei dem Gespräch am Donnerstag sei es unter anderem um "nächste Schritte zur Beendigung des Krieges in der Ukraine" gegangen, teilte der Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius, mit. Merz würdigte demnach die Verabschiedung von Sanktionen gegen Russland durch den US-Kongress.

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Trump und Merz tauschten sich den Angaben zufolge auch über "die Lage in der Straße von Hormus und im Roten Meer" aus. Sie seien sich einig gewesen, "dass es einer schnellen Öffnung beider Wasserwege bedarf".

Zudem erinnerten der Kanzler und der US-Präsident laut Kornelius an die Anschläge vom 11. September vor 25 Jahren. Merz habe dabei "die besondere Verbundenheit zwischen Deutschen und Amerikanern" betont.

Eigentlich war das Telefonat anlässlich des Jahrestages der Anschläge vom 11. September in der vergangenen Woche geplant gewesen. Die Bundesregierung sagte das Telefonat aber ohne Angaben von Gründen ab und verschob es. Unmittelbar davor hatte Trump den Wahlerfolg der laut Landesverfassungsschutz gesichert rechtsextremen AfD in Sachsen-Anhalt gewürdigt. Der US-Präsident sprach von einem "wirklich großen Abend" für die "populistische Partei". "Sie sind auf dem Vormarsch und lassen sich das nicht mehr gefallen", fügte er mit Blick auch auf die Einwanderung in Deutschland hinzu.

Die Bundesregierung hatte darauf verärgert reagiert. "Wir Deutschen entscheiden selbst, wie wir mit Migration umgehen, und auch, wen wir wählen", betonte der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Metin Hakverdi (SPD). Er fügte hinzu: "Ratschläge aus dem Weißen Haus brauchen wir dabei nicht".

T.Hancock--TNT

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