The National Times - Bayerisches LKA prüft politischen Hintergrund nach Brandattacke in München

Bayerisches LKA prüft politischen Hintergrund nach Brandattacke in München


Bayerisches LKA prüft politischen Hintergrund nach Brandattacke in München
Bayerisches LKA prüft politischen Hintergrund nach Brandattacke in München

Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle in München hat das Bayerische Landeskriminalamt die Ermittlungen übernommen. Die Behörden prüfen einen möglichen politischen Hintergrund und einen Zusammenhang mit einem Rüstungsunternehmen.

Textgröße ändern:

Nach dem Wurf mehrerer Brandsätze auf eine Baustelle in München ermittelt das Bayerische Landeskriminalamt wegen des Verdachts auf einen politisch motivierten Anschlagsversuch gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich.

Die Brandsätze wurden in der Nacht zum Donnerstag auf eine Baustelle in Berg am Laim geworfen. Nach Medienberichten befindet sich diese unmittelbar vor der Zentrale des Technologie- und Rüstungsunternehmens Rohde & Schwarz. Das Unternehmen bestätigte, dass es dort einen Vorfall gegeben habe.

Ein Sprecher des Landeskriminalamts erklärte, die Ermittler gingen dem Verdacht eines politischen Hintergrunds nach. Deshalb übernahm das LKA den Fall. Zu Beginn der Ermittlungen äußerten sich die Behörden nicht abschließend dazu, ob das Unternehmen tatsächlich das Ziel der Attacke war oder welches Motiv hinter dem Vorfall stehen könnte.

Nach einer Fahndung nahm die Münchner Polizei zwei Personen fest. Dabei handelt es sich nach Polizeiangaben um eine 28 Jahre alte Frau und einen 38 Jahre alten Mann mit bulgarischer Staatsangehörigkeit. Ob und in welcher Form sie mit der Tat in Verbindung stehen, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Behörden untersuchen den Tatort und die verwendeten Brandsätze sowie mögliche Verbindungen der Festgenommenen zum Geschehen. Eine abschließende Bewertung des Motivs oder der Verantwortlichkeit lag zunächst nicht vor.

N.Roberts--TNT

Empfohlen

Axios: USA lehnen Bitte Saudi-Arabiens um Angriffe gegen Huthis im Jemen ab

Die USA haben einem Medienbericht zufolge eine Bitte Saudi-Arabiens um militärische Unterstützung im Kampf gegen die Huthi-Miliz im Jemen abgelehnt. Wie das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf US-Regierungsvertreter berichtete, forderte Kronprinz Mohammed bin Salman US-Präsident Donald Trump am Donnerstag vergeblich auf, Angriffe gegen die Huthis anzuordnen.

Ölpreis treibt Spritpreise - Diesel in USA erstmals über sechs Dollar pro Gallone

Der Ölpreis ist infolge der Eskalation im Iran-Krieg weiter stark gestiegen und sorgt weltweit für hohe Preise an den Tankstellen. Der Preis für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent kratzte am Freitag zeitweise an der Marke von 110 Dollar, die US-Referenzsorte WTI hatte zuvor ebenfalls zeitweise die 100-Dollar-Marke übertroffen. In den USA erreichte der Dieselpreis einen neuen Höchststand und treibt die Verbraucherpreise - für Präsident Donald Trump wird das mit Blick auf die Zwischenwahlen im November zunehmend zum Problem.

"Partei des Hasses" verjagen: Vance und Trump attackieren Demokraten vor Zwischenwahlen

Sie wollen die "Partei des Hasses" verjagen: Knapp zwei Monate vor den wichtigen Kongress-Zwischenwahlen in den USA haben Vizepräsident JD Vance und Präsident Donald Trump die oppositionellen Demokraten scharf attackiert. Sie seien "die Partei, die Amerika und die Menschen, die es aufgebaut haben, verachtet", sagte Vance am Donnerstag (Ortszeit) zum Abschluss des Parteitags der Republikaner in Dallas. Trump erneuerte sein Versprechen einer 5000-Dollar-"Trump-Dividende" pro US-Bürger, sollten die Republikaner die Kontrolle über beide Kongresskammern behalten.

Deutsche Airlines "entsetzt" über Vergabe von Flugrechten an Emirates

Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) hat "mit mit Unverständnis und Verärgerung" auf die Entscheidung der Bundesregierung reagiert, der Fluggesellschaft Emirates zusätzliche Flugrechte zu geben. "Wir sind entsetzt darüber, wie wenig die Interessen der deutschen Fluggesellschaften und der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unserer Unternehmen bei dieser Entscheidung berücksichtigt wurden", erklärte BDF-Geschäftsführer Michael Engel am Freitag. Er forderte erneut Entlastungen für den Luftverkehrsstandort Deutschland.

Textgröße ändern: