The National Times - Aktivistengruppe besetzt Zürcher Lindenhof bis Sonntag

Aktivistengruppe besetzt Zürcher Lindenhof bis Sonntag


Aktivistengruppe besetzt Zürcher Lindenhof bis Sonntag
Aktivistengruppe besetzt Zürcher Lindenhof bis Sonntag

Politische Aktivistinnen und Aktivisten haben am Freitagabend den Lindenhof in Zürich besetzt. Unter dem Motto „Festung Lindenhof“ kündigten sie ein Programm bis Sonntag an.

Textgröße ändern:

Seit dem frühen Freitagabend hält eine Gruppe politischer Aktivistinnen und Aktivisten den Zürcher Lindenhof besetzt. Über soziale Medien und Messengerdienste kündigten die Beteiligten an, bis Sonntag auf dem Platz bleiben zu wollen.

Die Aktion trägt den Namen „Festung Lindenhof“. Nach Angaben der Organisatoren ist über das Wochenende ein politisches und musikalisches Programm geplant. In ihrem Aufruf kritisieren sie die Rolle der Schweiz und der Stadt Zürich in internationalen Krisen. Als zentrale Forderung nannten sie „Solidarität statt Abschottung“ und brachten auf dem Gelände ein Banner mit dieser Botschaft an.

Die Stadtpolizei Zürich reagierte auf die nicht bewilligte Besetzung im Kreis 1 und sperrte nach einem Bericht des Nachrichtenportals Nau.ch zunächst sämtliche Zugänge zum Lindenhof. Die Polizei bestätigte gegenüber dem Portal, dass ein Einsatz lief.

Später am Freitagabend teilte die Gruppe über Telegram mit, die Polizei werde die Besetzung bis Sonntag tolerieren. Eine unabhängige Bestätigung der genauen Vereinbarung lag in dem Bericht nicht vor.

In Zürich hatte es auch in früheren Jahren Platzbesetzungen mit politischen und kulturellen Angeboten gegeben. Aktionen fanden unter anderem im Pfingstweidpark und auf dem Kasernenareal statt; sie verliefen unterschiedlich lang und mit unterschiedlichem Ausgang.

W.Baxter--TNT

Empfohlen

Trump droht mit dauerhafter Schließung des Kennedy Centers in Washington

US-Präsident Donald Trump hat mit der dauerhaften Schließung des renommierten Kennedy Centers in Washington gedroht. Sollte die Justiz eine Umbenennung erneut stoppen, würden "der Umbau und die Renovierung des Kennedy Centers nicht stattfinden", schrieb Trump am Dienstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Zuvor hatte er die Schließung der Kultureinrichtung mitgeteilt.

Iran-Krieg: USA räumen erstmals Munitionsknappheit ein

Erstmals seit Beginn des Iran-Krieges vor gut sechs Monaten haben die USA einen Munitionsmangel eingeräumt: Die Generalinspektion des Pentagon verwies in ihrem Pflichtbericht an den Kongress darauf, dass Munition infolge des Krieges knapp geworden sei. Das unabhängige Haushaltsbüro des Kongresses (CBO) bezifferte die bisherigen Gesamtkosten des Krieges am Dienstag auf 38 Milliarden Dollar (rund 33 Milliarden Euro).

US-Reise: Pistorius vereinbart mit Hegseth enge Rüstungszusammenarbeit

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat bei seiner Reise in die USA eine enge Rüstungszusammenarbeit mit der Regierung von Präsident Donald Trump vereinbart. Dazu unterschrieb Pistorius am Dienstag in Washington eine Absichtserklärung mit seinem US-Kollegen Pete Hegseth. Bereits zugesagt haben die USA den Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland. Pistorius will zudem den ersten Tarnkappen-Kampfjet vom Typ F-35 für die deutsche Luftwaffe in Empfang nehmen.

Pistorius betont Einigkeit mit USA bei Truppenabzug und Tomahawks

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat sich am ersten Tag seiner Reise in die USA zufrieden über seine Absprachen mit dem US-Kollegen Pete Hegseth geäußert. Deutschland wie die Vereinigten Staaten wollten verhindern, dass "angesichts der Bedrohung, die von Russland ausgeht (...) gefährliche Fähigkeitslücken" in Europa entstünden, sagte Pistorius in Washington nach einem Treffen mit Hegseth am Dienstag im Pentagon.

Textgröße ändern: