The National Times - Trump: Russland "wird kein Nato-Gebiet angreifen"

Trump: Russland "wird kein Nato-Gebiet angreifen"


Trump: Russland "wird kein Nato-Gebiet angreifen"
Trump: Russland "wird kein Nato-Gebiet angreifen" / Foto: © AFP

US-Präsident Donald Trump hat Medienberichte über mögliche Angriffspläne auf Nato-Territorium zurückgewiesen. Er habe gute Gespräche mit Kreml-Chef Wladimir Putin geführt, sagte Trump am Donnerstag vor Journalisten im Weißen Haus. "Er wird kein Nato-Gebiet angreifen."

Textgröße ändern:

Hintergrund der Äußerungen ist eine Reise von CIA-Chef John Ratcliffe nach Moskau am Dienstag, bei der er die russische Führung US-Medienberichten zufolge vor Angriffen auf Nato-Staaten gewarnt haben soll. Demnach hätten Einschätzungen des US-Geheimdienstes darauf hingedeutet, dass Moskau versuchen könnte, das Verteidigungsbündnis auf die Probe zu stellen. Der Kreml tat dies als "realitätsfern" ab.

Auf die Berichte zu den möglichen russischen Angriffsplänen angesprochen, sagte Trump, er wolle sich dazu "nicht äußern". "Aber sie werden nicht angreifen", fügte er hinzu.

Bereits am Mittwoch hatte Trump erklärt, dass Ratcliffes Reise nichts mit russischen Drohungen gegen Nato-Staaten zu tun gehabt habe. Er deutete stattdessen an, dass der Besuch im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine stand.

A.M.Murray--TNT

Empfohlen

Lawrow nach Leipziger Drohnenvorfall: "Letztlich der Beginn eines echten Krieges"

Im Streit um den Russland zugeschriebenen Anschlagsversuch auf dem Flughafen Leipzig wirft der russische Außenminister Sergej Lawrow Berlin vor, "wieder Krieg" gegen Russland zu wollen. Zu dem Drohnenvorfall sagte Lawrow am Sonntag laut russischen Nachrichtenagenturen: "Sie haben erklärt, es handele sich um eine russische Drohne, ohne dass jemand versucht hätte, genauer nachzuforschen." Dies sei "letztlich der Beginn eines echten Krieges". Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte, der Vorfall sei "sehr klar, unbestreitbar und auch gerichtsfest" Russland zugeordnet.

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mobilisiert Wähler

In Sachsen-Anhalt ist am Sonntag eine der am meisten beachteten Landtagswahlen der vergangenen Jahre angelaufen. Knapp 1,7 Millionen Wahlberechtigte sind zur Stimmabgabe aufgerufen. In den Umfragen lag die AfD mit großem Abstand vor der regierenden CDU von Ministerpräsident Sven Schulze. Die Wählerinnen und Wähler waren offenbar interessiert und mobilisiert: Bis zum frühen Nachmittag wurde eine sehr hohe Wahlbeteiligung verzeichnet.

Lawrow: Deutschland will "wieder Krieg" gegen Russland

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat Berlin beschuldigt, "wieder Krieg" gegen Russland zu wollen. Zu dem Drohnenvorfall in Leipzig sagte Lawrow: "Sie haben erklärt, es handele sich um eine russische Drohne, ohne dass jemand versucht hätte, genauer nachzuforschen." Er fügte dann laut Berichten russischer Nachrichtenagenturen vom Sonntag hinzu: "Dies ist letztlich der Beginn eines echten Krieges."

Sachsen-Anhalt: Wahlbeteiligung um 14.00 Uhr doppelt so hoch wie 2021

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeichnet sich eine sehr hohe Wahlbeteiligung ab. Um 14.00 Uhr am Sonntag lag sie bei 54,4 Prozent, wie die Landeswahlleiterin in Magdeburg mitteilte. Das war ein doppelt so hoher Wert wie bei der letzten Landtagswahl am 6. Juni 2021, als um 14.00 Uhr erst 27,1 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben hatten.

Textgröße ändern: