The National Times - US-Finanzminister hält Hormus-Abkommen mit Iran bis Mittwoch für möglich

US-Finanzminister hält Hormus-Abkommen mit Iran bis Mittwoch für möglich


US-Finanzminister hält Hormus-Abkommen mit Iran bis Mittwoch für möglich
US-Finanzminister hält Hormus-Abkommen mit Iran bis Mittwoch für möglich / Foto: © AFP

US-Finanzminister Scott Bessent hält eine Einigung mit dem Iran zur Wiederöffnung der Straße von Hormus noch bis Mittwoch für möglich. "Wir sind in Gesprächen mit den Iranern, und ich denke, es besteht die Chance, dass wir heute oder morgen eine Vereinbarung haben", sagte Bessent am Dienstag dem Sender CNBC. Der Vermittlerstaat Katar sprach von "laufenden Bemühungen", erklärte aber, direkte US-iranische Gespräche gebe es derzeit nicht.

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Bessent sagte über die mögliche Einigung mit Teheran, diese werde voraussichtlich eine freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus vorsehen. Die Wiederöffnung könne die Lage im Konflikt normalisieren und die Energiepreise stabilisieren. Hunderte Schiffe warteten in der Meerenge derzeit auf die Ausfahrt, sagte Bessent.

Auch das Golfemirat Katar bestätigte am Dienstag anhaltende diplomatische Bemühungen. Direkte Treffen zwischen Vertretern Washingtons und Teherans seien derzeit allerdings nicht geplant, sagte Außenamtssprecher Madsched al-Ansari in Doha.

Zunächst gehe es um eine "kurzfristige Lösung", fügte al-Ansari an. Vorrangiges Ziel sei es, die Eskalation einzudämmen, die Straße von Hormus wieder zu öffnen und die Tür für weitere diplomatische Gespräche aufzustoßen. Bei einer baldigen Wiederaufnahme der Gespräche könne auf eine umfassendere Vereinbarung hingearbeitet werden.

Katar arbeite dabei mit Pakistan und dem Oman zusammen. Insbesondere mit der omanischen Seite würden Vorschläge und Entwürfe zwischen Washington und Teheran ausgetauscht, sagte al-Ansari.

US-Präsident Donald Trump hatte bereits am Montag erklärt, die USA führten Gespräche mit dem Iran. Die Straße von Hormus könne möglicherweise innerhalb weniger Stunden wieder geöffnet werden. Zugleich bezeichnete er die Verhandlungen als "letzte Chance" für Teheran auf ein gutes Abkommen.

Das iranische Außenministerium hatte am Montag hingegen erklärt, derzeit werde nicht mit Washington verhandelt. Teheran führe jedoch Gespräche mit dem Oman über die Durchfahrt durch die Meerenge.

Am Dienstag wurde in der Straße von Hormus nach Angaben des britischen Sicherheitsunternehmens Vanguard Tech ein Frachter von einem "unbekannten Geschoss" getroffen und geriet in Brand. Ein Besatzungsmitglied wurde vermisst. Die für den weltweiten Öl- und Flüssiggastransport zentrale Meerenge ist einer der Hauptstreitpunkte zwischen Washington und Teheran.

K.M.Thompson--TNT

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