The National Times - Gedenken nach Anschlag bei Berliner CSD: Mahnwachen in vielen deutschen Städten

Gedenken nach Anschlag bei Berliner CSD: Mahnwachen in vielen deutschen Städten


Gedenken nach Anschlag bei Berliner CSD: Mahnwachen in vielen deutschen Städten
Gedenken nach Anschlag bei Berliner CSD: Mahnwachen in vielen deutschen Städten / Foto: © AFP

Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag beim Berliner Christopher Street Day (CSD) haben am Sonntagabend deutschlandweit zahlreiche Menschen der Opfer gedacht. Mahnwachen und Spontandemonstrationen gab es nach Angaben von Polizei und von CSD-Vereinen in etlichen Städten vom rheinland-pfälzischen Mainz über Erfurt in Thüringen bis ins sächsische Dresden.

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In Berlin wurde das Brandenburger Tor am Abend in Regenbogenfarben und mit dem Schriftzug "Berlin, Stadt der Freiheit" angestrahlt. Auch dort versammelten sich weiterhin Menschen im Gedenken an die bei dem mutmaßlichen Anschlag getötete Frau und die fast 30 Verletzten.

In Erfurt kamen nach Polizeiangaben am Sonntagabend etwa 400 Menschen zusammen, ebenso viele zählten Beamte in Mainz. Dort wurden den Angaben zufolge Kerzen und Blumen niedergelegt. In Dresden lud der örtliche CSD-Trägerverein zu einer Mahnwache in der Innenstadt, auch dort wurde mit Kerzen und Blumen gedacht. "Wir bleiben stark und sichtbar", schrieben die Dresdner Organisatoren im sozialen Netzwerk Instagram.

Auch in Hamburg versammelten sich am Sonntag Berichten zufolge mehrere hundert Menschen, im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern nach Polizeiangaben knapp 50. Für Montagabend waren in zahlreichen Städten weitere Mahnwachen geplant - darunter etwa in München und Bremen.

Am Rande des Berliner CSDs hatte es am Samstagabend einen Anschlag gegeben. Ein laut Behörden mutmaßlich islamistisch motivierter 21-Jähriger fuhr mit einem Auto in der Nähe des Festivalbereichs am Brandenburger Tor in eine Menschenmenge und attackierte weitere mit einer Stichwaffe. Eine Frau starb, 29 weitere Menschen wurden dabei teilweise schwerst verletzt.

Der Verdächtige wurde nach rund 20-stündiger Flucht am Sonntagabend von Spezialkräften bei einem Einsatz in einer Kleingartenanlage in Berlin erschossen. Laut Polizei war er mit einer Stichwaffe auf Einsatzkräfte zugelaufen. Die Bundesanwaltschaft übernahm die Ermittelungen in dem Fall.

H.Davies--TNT

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