The National Times - Trump liefert sich offenbar Schreiduell mit Republikaner-Senator

Trump liefert sich offenbar Schreiduell mit Republikaner-Senator


Trump liefert sich offenbar Schreiduell mit Republikaner-Senator
Trump liefert sich offenbar Schreiduell mit Republikaner-Senator / Foto: © AFP

Dicke Luft im US-Kongress: Im Streit über den Iran-Krieg hat sich Präsident Donald Trump offenbar ein Schreiduell mit einem Parlamentarier aus dem eigenen Lager geliefert. Der republikanische Senator Bill Cassidy sagte am Mittwoch nach einem Besuch von Trump im Kapitol, er habe dem Präsidenten vorgeworfen, den Amerikanern nicht die Wahrheit über den Iran-Krieg gesagt zu haben. Dann sei es laut geworden.

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Cassidy sagte nach eigenen Angaben zu Trump, dieser habe ursprünglich von einem vierwöchigen Krieg gesprochen, nun dauere er aber bereits vier Monate. "Unsere ursprünglichen Ziele sind nicht erreicht worden, und ich will wissen, was los ist", zitierte der Sender Fox News den Senator. Trump hatte bei einer parteiinternen Vorwahl dafür gesorgt, dass der Politiker aus Louisiana ab November nicht mehr im Kongress sitzt.

Trump habe sich seinerseits darüber aufgeregt, dass der Senat mit den Stimmen der Demokraten und einiger Republikaner am Dienstag eine Entschließung für ein Ende des Iran-Kriegs angenommen und ihm damit eine Niederlage beschert habe, berichtete Fox News unter Berufung auf einen Teilnehmer. Der Präsident habe seine innerparteilichen Widersacher namentlich angeprangert.

Der Präsident hatte sich in den vergangenen Wochen gleich bei mehreren Themen mit dem Kongress angelegt und dabei auch Unmut aus dem eigenen Lager auf sich gezogen. Kurz vor seinem Besuch im Kapitol hatte er seine Unterschrift unter ein Gesetz für erschwinglichen Wohnraum verweigert, das in seiner Partei als wichtiges Signal an die Wähler vor den Zwischenwahlen zum Kongress Anfang November gilt. Trump wollte damit Druck machen, eine seiner Ansicht nach "dringend benötigte" Wahlreform zu verabschieden.

I.Paterson--TNT

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