The National Times - Teheran Chefunterhändler Ghalibaf: Iran wird Straße von Hormus verwalten

Teheran Chefunterhändler Ghalibaf: Iran wird Straße von Hormus verwalten


Teheran Chefunterhändler Ghalibaf: Iran wird Straße von Hormus verwalten
Teheran Chefunterhändler Ghalibaf: Iran wird Straße von Hormus verwalten / Foto: © POOL/AFP

Nach den Gesprächen mit US-Vertretern in der Schweiz hat der iranische Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf laut Berichten von Staatsmedien erklärt, dass sein Land künftig die Straße von Hormus verwalten werde. "Die Straße von Hormus wird niemals in den Zustand vor dem Krieg zurückkehren, sondern im Einklang mit dem Völkerrecht von der Islamischen Republik Iran verwaltet werden", sagte Ghalibaf am Dienstag laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Irna.

Textgröße ändern:

Ghalibaf äußerte sich den Angaben zufolge nach seiner Rückkehr aus der Schweiz, wo im Luxusresort Bürgenstock Verhandlungen mit Vertretern Washingtons stattfanden. Die US-Delegation wurde dabei von Vizepräsident JD Vance angeführt, die iranische Delegation von Ghalibaf.

In einem am Dienstag auf seinem Telegram-Kanal veröffentlichten Video sagte der iranische Chefunterhändler, die Gespräche hätten "gute Ergebnisse" gebracht. Am Montag hatte bereits Vance erklärt, dass "eine sehr gute Grundlage für eine erfolgreiche endgültige Einigung geschaffen" worden sei.

Bei den Gesprächen in der Schweiz einigten sich die USA und der Iran auf einen Fahrplan für ein Friedensabkommen in der Region. Dieser soll nach Angaben der als Vermittler agierenden Staaten Katar und Pakistan binnen 60 Tagen zu einer endgültigen Vereinbarung führen.

Es sei zwischen den USA und dem Iran zudem vereinbart worden, einen Kommunikationskanal für die Straße von Hormus einzurichten, erklärten die Vermittler. Damit sollten "Vorfälle und Kommunikationspannen" verhindert und eine "sichere" Handelsschifffahrt in der Meerenge ermöglicht werden. Von der nun von Ghalibaf verkündeten künftigen Verwaltung der für die Weltwirtschaft immens wichtigen Meerenge durch Teheran wurde von den Vermittlern nichts gesagt.

E.Cox--TNT

Empfohlen

Staatsbesuch: Trump will Xi persönlich am Flughafen empfangen

Beim Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in den USA will US-Präsident Donald Trump dem Gast eine besondere Ehre zuteil werden lassen. Trump wolle Xi nächste Woche persönlich am Flughafen empfangen, sagte ein US-Regierungsmitarbeiter am Donnerstag.

AFP-Fotos scheinen Trump mit Darstellung von Abriss des Kennedy Centers zu zeigen

Plant US-Präsident Donald Trump den Abriss des renommierten Kulturzentrums Kennedy Center in Washington? Fotos der Nachrichtenagentur AFP scheinen dies zu belegen. Auf den Bildern des Fotografen Brendan Smialowski ist Trump durch das Fenster der Präsidentenmaschine Air Force One mit einem Ausdruck zu sehen, über dem in roten Buchstaben zu lesen ist "Kennedy Center Demolish" (etwa: Abriss des Kennedy Centers).

Oppositionelles Mitte-Links-Lager gewinnt Parlamentswahl in Schweden

Wahlsieg für die Opposition in Schweden: Bei der Parlamentswahl hat das Mitte-Links-Lager mit hauchdünnem Vorsprung einen Sieg errungen. Der Parteienblock um die sozialdemokratische Spitzenkandidatin Magdalena Andersson kam laut dem am Donnerstag veröffentlichen offiziellen Endergebnis auf 176 Sitze im Parlament. Auf das konservative Regierungsbündnis des bisherigen Ministerpräsidenten Ulf Kristersson entfielen demnach laut 173 Sitze. Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten mussten erstmals seit ihrem Einzug ins Parlament im Jahr 2010 erhebliche Einbußen hinnehmen.

Erdogan will 2028 erneut antreten und setzt auf vorgezogene Wahl

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan will 2028 erneut kandidieren - und setzt zur Umgehung der Verfassung offenbar auf eine vorgezogene Präsidentenwahl. "Wenn 360 Abgeordnete einen Beschluss zum Ansetzen von Neuwahlen unterstützen, werden diese am 16. April 2028 stattfinden", sagte Erdogans Rechtsberater Mehmet Ucum am Donnerstag nach Angaben des Sender NTV und der Zeitung "Cumhuriyet".

Textgröße ändern: