The National Times - Trump zu König Charles III.: Die USA haben "keine engeren Freunde" als die Briten

Trump zu König Charles III.: Die USA haben "keine engeren Freunde" als die Briten


Trump zu König Charles III.: Die USA haben "keine engeren Freunde" als die Briten
Trump zu König Charles III.: Die USA haben "keine engeren Freunde" als die Briten / Foto: © POOL/AFP

US-Präsident Donald Trump hat beim Staatsbesuch des britischen Königs Charles III. die enge Freundschaft beider Länder hervorgehoben. Seit der Unabhängigkeit der USA "hatten die Amerikaner keine engeren Freunde als die Briten", sagte Trump am Dienstag bei einer Empfangszeremonie für den König am Weißen Haus. Er wies in seiner Ansprache auch auf die "besondere Beziehung" zwischen den USA und Großbritannien hin. "Wir hoffen, dass das immer so bleiben wird", fügte Trump hinzu.

Textgröße ändern:

König Charles III. und Königin Camilla waren am Montag zu ihrem Staatsbesuch in den USA eingetroffen. Am Dienstag wurden sie am Weißen Haus mit militärischen Ehren und 21 Kanonenschüssen offiziell empfangen. In seiner Ansprache witzelte Trump mit Blick auf den leichten Regen in Washington: "Was für ein schöner britischer Tag das ist." Der 79-Jährige berichtete auch, dass seine aus Schottland stammende Mutter einst in den jungen Charles "verknallt" gewesen sei.

Nach einem bilateralen Treffen mit Trump hält Charles eine mit Spannung erwartete Rede vor dem US-Kongress, in der er vorab veröffentlichten Auszügen zufolge angesichts der Spannungen zwischen London und Washington wegen des Iran-Krieges zu "Versöhnung und Erneuerung" aufrufen wird. Am Abend findet dann noch ein Staatsbankett zu Ehren des britischen Königspaars statt, bei dem Charles voraussichtlich eine weitere kurze Ansprache halten wird.

Charles' Auftritt ist die erste Rede eines britischen Monarchen vor dem Kongress seit einer Ansprache seiner verstorbenen Mutter Queen Elizabeth II. im Jahr 1991. Die Beziehungen zwischen London und Washington sind derzeit angespannt. Trump äußerte sich wiederholt stark verärgert über die Weigerung der britischen Regierung, die USA und Israel bei ihrem Krieg gegen den Iran zu unterstützen.

R.Campbell--TNT

Empfohlen

Kämpfe in Mali: Armee gibt Stellungen in Region Gao auf - Junta-Chef trifft russischen Botschafter

Drei Tage nach Beginn der landesweiten Angriffe von Rebellen und Dschihadisten im westafrikanischen Krisenstaat Mali mit dutzenden Toten hat die Armee weitere Stellungen aufgegeben. In der Region Gao nahe der Grenze zum Nachbarland Niger seien die Truppen von einigen Stellungen abgezogen worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag von einem örtlichen Abgeordneten. Russland, das mit seiner paramilitärischen Einheit Afrikakorps die Militärregierung in Mali unterstützt, bezeichnete die Lage als "schwierig". Junta-Chef Assimi Goita kam derweil nach Angaben seines Büros mit dem russischen Botschafter zusammen.

Konzernchef Blume: VW plant Einstieg ins Rüstungsgeschäft

Die Zukunft des Volkswagen-Standorts Osnabrück könnte in der Verteidigungsindustrie liegen. "Wir werden in Osnabrück ab 2027 keine Produkte des Volkswagenkonzerns mehr produzieren und sind deshalb in intensiven Gesprächen mit Unternehmen der Verteidigungsbranche", sagte Konzernchef Oliver Blume der "Bild" vom Mittwoch. Er sei "sehr zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr dazu eine Entscheidung treffen werden", fügte er hinzu.

Bergarbeiter vor Energieministerium in Ankara beenden ihren Streik

Nach neun Tagen im Hungerstreik haben dutzende Bergarbeiter in der Türkei ihre Protestaktion vor dem Energieministerium in Ankara beendet. "Die meisten Kollegen haben ihr Gehalt bekommen, wir beenden ab heute unseren Streik", sagte Gewerkschaftsführer Gökay Cakir am Dienstag nach einem Treffen im Innenministerium. Demnach wurde ein entsprechender Vertrag mit dem Arbeitgeber geschlossen.

Prozess gegen frühere RAF-Terroristin Klette: Staatsanwaltschaft von Schuld überzeugt

Im Raubprozess gegen die mutmaßliche ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag vor dem Landgericht Verden ihr Plädoyer begonnen und sich von der Schuld der Angeklagten überzeugt gezeigt. In der Gesamtschau bestünden "keine vernünftigen Zweifel" an der Täterschaft Klettes, sagte die Erste Staatsanwältin Annette Marquardt. Sie setzt ihr Plädoyer am Mittwoch fort, zu ihrer Strafmaßforderung kam sie noch nicht.

Textgröße ändern: