The National Times - Bundeswehr-Generalinspekteur Breuer wird neuer Vorsitzender des Nato-Militärausschusses

Bundeswehr-Generalinspekteur Breuer wird neuer Vorsitzender des Nato-Militärausschusses


Bundeswehr-Generalinspekteur Breuer wird neuer Vorsitzender des Nato-Militärausschusses
Bundeswehr-Generalinspekteur Breuer wird neuer Vorsitzender des Nato-Militärausschusses / Foto: © AFP/Archiv

Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, wird neuer Vorsitzender des Nato-Militärausschusses. Die Generalstabschefinnen und -chefs der Nato-Mitgliedstaaten wählten Breuer am Samstag einstimmig, wie das Verteidigungsministerium in Berlin mitteilte. Er wird damit Mitte kommenden Jahres die Nachfolge von Giuseppe Cavo Dragone auf dem Posten antreten. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sprach von einer "ausgezeichneten Nachricht" für das Verteidigungsbündnis.

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Als Generalinspekteur habe Breuer "strategische Weitsicht bewiesen und an entscheidender Stelle mit dazu beigetragen, die Bundeswehr neu aufzustellen", erklärte Pistorius. Jetzt werde er "seine ganze Kraft und Erfahrung bei der Nato einbringen", die angesichts wachsender Bedrohungen vor allem durch Russland vor historischen Aufgaben stehe.

Breuer werde seine künftige Aufgabe im Dienst aller Verbündeten wahrnehmen - mit dem Ziel, den Zusammenhalt sowie die gemeinsame Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit der Nato zu stärken. Breuers Wahl wertete Pistorius als Zeichen des Vertrauens in Deutschland und als Anerkennung der "zahlreichen eingeleiteten deutschen Maßnahmen zur Stärkung des Bündnisses".

Als Vorsitzender des Nato-Militärausschusses wird Breuer künftig an der Spitze des obersten militärischen Gremiums der Nato und damit an der Schnittstelle von Politik und Militär sitzen. Der 61-Jährige wird mit Amtsantritt direkter militärischer Berater von Nato-Generalsekretär Mark Rutte.

Zum Generalinspekteur der Bundeswehr war Breuer 2023 ernannt worden. Im Februar 2024 gab er das Ziel aus, die Bundeswehr müsse in fünf Jahren "kriegstüchtig" sein. Früh warnte er davor, dass Russland ab 2029 in der Lage sein könnte, einen Angriff auf Nato-Territorium zu wagen.

D.Kelly--TNT

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