The National Times - Hegseth: Iran kann keine Raketen mehr bauen - US-Armee bleibt einsatzbereit

Hegseth: Iran kann keine Raketen mehr bauen - US-Armee bleibt einsatzbereit


Hegseth: Iran kann keine Raketen mehr bauen - US-Armee bleibt einsatzbereit
Hegseth: Iran kann keine Raketen mehr bauen - US-Armee bleibt einsatzbereit / Foto: © AFP

Die USA haben nach den Worten von Verteidigungsminister Pete Hegseth mit ihren Angriffen im Iran-Krieg die Fähigkeiten der Islamischen Republik zum Bau von Raketen zerstört. "Wir haben die vollständige Zerstörung der iranischen Verteidigungsindustrie abgeschlossen, ein zentrales Element unseres Auftrags", sagte Hegseth am Mittwoch in Washington. "Sie können keine Raketen mehr bauen." Auch andere hochentwickelte Waffen könne das Land nicht mehr herstellen.

Textgröße ändern:

In der Nacht zum Mittwoch (MESZ) hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, die USA hätten nach gut fünf Wochen Krieg "alle militärischen Ziele bereits erreicht und übertroffen". Zugleich gab er die Vereinbarung zu einer zweiwöchigen Waffenruhe bekannt, bei welcher sich der Iran bereit erklärte, die strategisch und wirtschaftlich bedeutende Straße von Hormus vorerst wieder für die Schifffahrt zu öffnen.

Nach einem Ablauf der Waffenruhe ist die US-Armee nach Angaben von Generalstabschef Dan Caine potenziell bereit, die Angriffe wieder aufzunehmen, sollte Trump dies anordnen. "Um das klar zu sagen: Eine Feuerpause ist eine Pause, und die Streitkräfte bleiben einsatzbereit, falls der Befehl erteilt wird oder sie angefordert werden", sagte Caine. Hegseth wies darauf hin, dass "wir im Hintergrund bereitstehen", um sicherzustellen, dass der Iran die Bedingungen der Waffenruhe einhalte.

Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit Angriffen der USA und Israels auf die Islamische Republik begonnen. Dabei wurde unter anderem der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei getötet. Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region.

N.Taylor--TNT

Empfohlen

Gericht: Kein Anspruch auf subsidiären Flüchtlingsschutz nach Häufung von Straftaten

Aufgrund von zahlreichen erheblichen Rechtsverstößen hat ein Syrer laut einem Gerichtsurteil keinen Anspruch auf Anerkennung eines subsidiären Flüchtlingsschutzes. Das Bundesverwaltungsgericht wies die dagegen gerichtete Revision des Mannes zurück, wie es am Freitag in Leipzig mitteilte. Er stellt demnach wegen "einer besonderen Häufung erheblicher Rechtsverstöße" eine Gefahr für die Allgemeinheit dar.

Gouverneur: Ausnahmezustand auf der Krim nach ukrainischen Angriffen ausgerufen

Nach den jüngsten ukrainischen Angriffen haben die Behörden auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim den Ausnahmezustand ausgerufen. "Es ist eine Entscheidung getroffen worden … Dekrete zu unterzeichnen, mit denen der Ausnahmezustand auf regionaler Ebene in der Republik Krim und der Stadt Sewastopol erklärt wird", teilte der von Russland eingesetzte Gouverneur Sergej Aksjonow am Freitag im Onlinedienst Telegram mit. Am Vortag hatte er Stromausfälle auf der Krim infolge der ukrainischen Angriffe gemeldet.

AfD-Parteitag in Erfurt: Behörden rufen Gegendemonstranten zu Gewaltverzicht auf

Vor dem AfD-Bundesparteitag in Erfurt in einer Woche haben Behörden und Polizei Gegendemonstrantinnen und -demonstranten zu friedlichen Protesten aufgerufen. Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) warnte am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Stadt davor, mit "Blockadeaktionen" zu versuchen, den Parteitag zu verhindern. Dies sei rechtswidrig, sagte er. Die Polizei werde das Recht der AfD durchsetzen, den Parteitag abzuhalten. Zu diesem werden mehrere zehntausend Gegendemonstranten erwartet.

Hisbollah sieht in US-Vereinbarung mit dem Iran Niederlage für die USA und Israel

Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz sieht in der zwischen Teheran und Washington geschlossenen Rahmenvereinbarung eine Niederlage für die USA und Israel. Die beiden Länder hätten versucht, "unsere Existenz zu vernichten", sagte Hisbollah-Chef Naim Kassem am Freitag in einer Fernsehansprache zum Aschura-Fest. "Wir konnten diese Aggression stoppen und einen großen Sieg erringen", fügte er hinzu.

Textgröße ändern: