The National Times - Trump: US-Militäreinsatz gegen den Iran kommt schneller voran als geplant

Trump: US-Militäreinsatz gegen den Iran kommt schneller voran als geplant


Trump: US-Militäreinsatz gegen den Iran kommt schneller voran als geplant
Trump: US-Militäreinsatz gegen den Iran kommt schneller voran als geplant / Foto: © AFP

Die USA kommen mit ihrem Militäreinsatz gegen den Iran nach den Worten von Präsident Donald Trump schneller voran als geplant. "Wir sind unseren Zeitprognosen bereits erheblich voraus", sagte Trump am Montag bei einer Veranstaltung im Weißen Haus in Washington. Zugleich betonte er, dass die US-Streitkräfte "weitaus länger" im Einsatz bleiben könnten als die ursprünglich geplanten "vier bis fünf Wochen".

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Mit der Entscheidung zum Angriff gegen den Iran habe er die beste Möglichkeit genutzt, sagte der US-Präsident. "Dies war unsere letzte und beste Chance zuzuschlagen, was wir gerade tun, und die unerträglichen Bedrohungen durch dieses kranke und finstere Regime zu beseitigen", sagte Trump.

Die USA und Iran hatten am Samstag einen Großangriff auf den Iran gestartet. Dabei töteten die Streitkräfte den obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung. Teheran reagierte mit Angriffen auf Ziele in Israel sowie in mehreren Golfstaaten.

Trump schloss in einem Interview mit der "New York Post" den Einsatz von Bodentruppen nicht aus, fügte aber hinzu: "Wahrscheinlich brauchen wir sie nicht." Im Interview mit dem Sender CNN drohte der Republikaner eine Eskalation an. "Wir haben noch nicht einmal angefangen, sie hart zu treffen. Die große Welle ist noch nicht einmal gekommen", sagte der US-Präsident ohne nähere Erklärungen. "Die große Welle kommt bald."

Der US-Präsident nannte am Montag zudem vier Kriegsziele. "Unsere Ziele sind klar", sagte Trump bei einer Veranstaltung im Weißen Haus. "Erstens zerstören wir die iranischen Raketenfähigkeiten. Zweitens vernichten wir ihre Marine. Drittens stellen wir sicher, dass der weltweit größte Terror-Sponsor niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelangen kann." Schließlich sorgten die USA dafür, dass "das iranische Regime nicht länger terroristische Armeen außerhalb seines Staatsgebiets bewaffnen, finanzieren und lenken kann".

Die USA und Israel sehen im Iran und dem von ihm seit Jahren vorangetriebenen Atom- und Raketenprogramm eine massive Bedrohung für die gesamte Region. Monatelange Verhandlungen waren ergebnislos geblieben.

Bislang haben die USA und Israel bei ihrem gemeinsamen Militäreinsatz hunderte Ziele im gesamten Iran angegriffen, darunter Raketenstützpunkte, Einrichtungen der Marine sowie Kommando- und Kontrollzentren der Islamischen Republik. Die Iraner riefen sie zum Sturz der Mullah-Regierung in Teheran auf.

L.A.Adams--TNT

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