The National Times - Trump ordnet Zerstörung von minenlegenden Schiffen durch US-Marine in Straße von Hormus an

Trump ordnet Zerstörung von minenlegenden Schiffen durch US-Marine in Straße von Hormus an


Trump ordnet Zerstörung von minenlegenden Schiffen durch US-Marine in Straße von Hormus an
Trump ordnet Zerstörung von minenlegenden Schiffen durch US-Marine in Straße von Hormus an / Foto: © AFP

US-Präsident Donald Trump hat die Zerstörung von Schiffen angeordnet, die Minen in der strategisch und wirtschaftlich wichtigen Straße von Hormus legen. Die US-Marine solle "jedes Boot, auch wenn es noch so klein ist", beschießen und zerstören, erklärte Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. "Es darf kein Zögern geben. Außerdem räumen unsere Minensuchboote gerade die Meerenge", schrieb er weiter.

Textgröße ändern:

Die Frage der Minenräumung und damit der Passierbarkeit der Straße von Hormus hat große Auswirkungen auf die Ölpreise. Die Meerenge, durch die im Normalfall rund ein Fünftel des weltweiten Öltransports verläuft, ist seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar durch Irans Revolutionsgarden faktisch gesperrt. Auch seit dem Inkrafttreten einer Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran haben kaum Schiffe die für den Welthandel immens wichtige Meeresstraße passiert.

Die Meerenge ist neben Irans Atomprogramm zentraler Knackpunkt bei den Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges. US-Präsident Donald Trump dringt auf eine Öffnung der Straße von Hormus, Teheran wiederum macht ein Ende der am 13. April begonnenen US-Blockade iranischer Häfen zur Bedingung für eine Rückkehr an den Verhandlungstisch.

K.M.Thompson--TNT

Empfohlen

Bayern könnte sich bei Entlastungsprämie im Bundesrat enthalten

Das Bundesland Bayern könnte sich bei der Abstimmung im Bundesrat zur Entlastungsprämie enthalten. Der stellvertretende Ministerpräsident und Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger lehnt die Prämie ab, wie er dem Nachrichtenportal "The Pioneer" am Freitag sagte. "Ja, ich bin gegen die 1000-Euro-Belastungsprämie zu Lasten der Unternehmen. Das ist das falsche Werkzeug zulasten der Wirtschaft."

Integrationsminister fordern von Bund Rücknahme der Einschränkungen für Sprachkurse

Die Integrationsministerinnen und -minister der Länder haben den Bund aufgefordert, Zugangseinschränkungen für Sprach- und Integrationskurse für Einwanderer zurückzunehmen. Es gehe um "eine flächendeckende Integrationsinfrastruktur, die auch vom Bund dauerhaft und verlässlich finanziell mitgetragen wird", erklärte NRW-Integrationsministerin Verena Schäffer (Grüne) nach einer Ministerkonferenz am Donnerstag in Essen. Die Ressortverantwortlichen der Länder forderten dort "eine verlässliche Sprachförderung für Eingewanderte.

Papst Leo XIV. beendet Afrikareise mit Freiluftmesse in Äquatorialguinea

Papst Leo XIV. hat seine elftägige Afrikareise mit einer Freiluftmesse in Äquatorialguinea beendet. Vor 30.000 Menschen zelebrierte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Donnerstagmorgen einen Gottesdienst in einem Stadion in Malabo, der ehemaligen Hauptstadt des zentralafrikanischen Staates. Es war die erste größere Auslandsreise seit dem Amtsantritt von Leo XIV. im Mai vergangenen Jahres.

Kredit für Ukraine abgesegnet - Selenskyj zu EU-Gipfeltreffen in Zypern gelandet

Die EU-Staats- und Regierungschefs empfangen den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zum Gipfeltreffen in Zypern mit "guten Nachrichten": Ein 90-Milliarden-Euro-Kredit für Kiew und neue europäische Sanktionen gegen Russland sind nach einer monatelangen Blockade endgültig beschlossen. Zuvor hatten Budapest und Kiew einen Streit um die Druschba-Ölpipeline beigelegt. Selenskyj drang unterdessen auf mehr Unterstützung und einen baldigen EU-Beitritt seines Landes.

Textgröße ändern: