The National Times - Nutzung von Luftwaffenstützpunkt: Trump "sehr enttäuscht" von Starmer

Nutzung von Luftwaffenstützpunkt: Trump "sehr enttäuscht" von Starmer


Nutzung von Luftwaffenstützpunkt: Trump "sehr enttäuscht" von Starmer
Nutzung von Luftwaffenstützpunkt: Trump "sehr enttäuscht" von Starmer / Foto: © DoD/AFP/Archiv

US-Präsident Donald Trump hat sich "sehr enttäuscht" darüber gezeigt, dass sich der britische Premierminister Keir Starmer lange gegen eine Nutzung britischer Luftwaffenstützpunkte durch die USA gesträubt hat. Starmer habe "viel zu viel Zeit" gebraucht, um den USA die Nutzung des wichtigen Militärstützpunkts Diego Garcia im Indischen Ozean gegen den Iran zu gestatten, sagte Trump in einem Exklusiv-Interview mit der britischen Zeitung "Daily Telegraph" vom Montag.

Textgröße ändern:

Etwas Ähnliches sei "zwischen unseren beiden Ländern noch nie" vorgekommen, sagte Trump. Der Labour-Regierungschef hatte am Sonntagabend bekannt gegeben, dass er zugestimmt habe, dass britische Stützpunkte für einen "konkreten und begrenzten Verteidigungszweck" genutzt werden können.

Unter diesen Militärstützpunkten befindet sich auch Diego Garcia im Chagos-Archipel. "Das hat viel zu lange gedauert. Viel zu lange", sagte der US-Präsident. "Wir waren sehr enttäuscht von Keir", fügte er hinzu.

Trump hatte Teheran bereits vor den am Samstag begonnenen US-israelischen Angriffen auf den Iran mehrfach mit einem Militäreinsatz gedroht. In diesem Zusammenhang kritisierte er immer wieder die geplante Rückgabe der strategisch wichtigen Chagos-Inseln im Indischen Ozean von Großbritannien an Mauritius. Als Begründung führte er an, dass die US-Streitkräfte im Falle eines Iran-Kriegs den Militärstützpunkt auf der Chagos-Insel Diego Garcia nutzen müssten.

Trump hatte bereits im Januar die Rückgabe der Chagos-Inseln als "dumm" kritisiert. Das Abkommen zur Rückgabe der Chagos-Inseln im Indischen Ozean war im Mai vergangenen Jahres von Starmer unterzeichnet worden. Das Abkommen sieht vor, dass Großbritannien den etwa 2000 Kilometer nordöstlich von Mauritius gelegenen Archipel an seine ehemalige Kolonie zurückgibt. Für den dortigen US-britischen Militärstützpunkt wurde für den Zeitraum von hundert Jahren eine Pacht vereinbart.

S.Ross--TNT

Empfohlen

Bayern könnte sich bei Entlastungsprämie im Bundesrat enthalten

Das Bundesland Bayern könnte sich bei der Abstimmung im Bundesrat zur Entlastungsprämie enthalten. Der stellvertretende Ministerpräsident und Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger lehnt die Prämie ab, wie er dem Nachrichtenportal "The Pioneer" am Freitag sagte. "Ja, ich bin gegen die 1000-Euro-Belastungsprämie zu Lasten der Unternehmen. Das ist das falsche Werkzeug zulasten der Wirtschaft."

Trump ordnet Zerstörung von minenlegenden Schiffen durch US-Marine in Straße von Hormus an

US-Präsident Donald Trump hat die Zerstörung von Schiffen angeordnet, die Minen in der strategisch und wirtschaftlich wichtigen Straße von Hormus legen. Die US-Marine solle "jedes Boot, auch wenn es noch so klein ist", beschießen und zerstören, erklärte Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. "Es darf kein Zögern geben. Außerdem räumen unsere Minensuchboote gerade die Meerenge", schrieb er weiter.

Integrationsminister fordern von Bund Rücknahme der Einschränkungen für Sprachkurse

Die Integrationsministerinnen und -minister der Länder haben den Bund aufgefordert, Zugangseinschränkungen für Sprach- und Integrationskurse für Einwanderer zurückzunehmen. Es gehe um "eine flächendeckende Integrationsinfrastruktur, die auch vom Bund dauerhaft und verlässlich finanziell mitgetragen wird", erklärte NRW-Integrationsministerin Verena Schäffer (Grüne) nach einer Ministerkonferenz am Donnerstag in Essen. Die Ressortverantwortlichen der Länder forderten dort "eine verlässliche Sprachförderung für Eingewanderte.

Papst Leo XIV. beendet Afrikareise mit Freiluftmesse in Äquatorialguinea

Papst Leo XIV. hat seine elftägige Afrikareise mit einer Freiluftmesse in Äquatorialguinea beendet. Vor 30.000 Menschen zelebrierte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Donnerstagmorgen einen Gottesdienst in einem Stadion in Malabo, der ehemaligen Hauptstadt des zentralafrikanischen Staates. Es war die erste größere Auslandsreise seit dem Amtsantritt von Leo XIV. im Mai vergangenen Jahres.

Textgröße ändern: