The National Times - Mögliche Konkurrenten bei Wahl 2028: Vance sieht keinen Konflikt mit Rubio

Mögliche Konkurrenten bei Wahl 2028: Vance sieht keinen Konflikt mit Rubio


Mögliche Konkurrenten bei Wahl 2028: Vance sieht keinen Konflikt mit Rubio
Mögliche Konkurrenten bei Wahl 2028: Vance sieht keinen Konflikt mit Rubio / Foto: © AFP/Archiv

US-Vizepräsident JD Vance hat Vermutungen über Spannungen zwischen ihm und US-Außenminister Marco Rubio vor dem Hintergrund eines möglichen Konkurrenzkampfes bei der Präsidentschaftswahl 2028 zurückgewiesen. "Ich finde es so interessant, dass die Medien einen Konflikt herbeischreiben wollen, wo es einfach keinen gibt", sagte Vance am Dienstag dem US-Sender Fox News. Weder Vance noch Rubio haben eine Kandidatur bekannt gegeben, beide werden von US-Medien jedoch als Favoriten gehandelt.

Textgröße ändern:

Er habe die US-Wähler um das Amt gebeten, das er derzeit innehabe, erklärte Vance. Zunächst wolle er als Vizepräsident die bestmögliche Arbeit leisten. "Über den nächsten Job machen wir uns irgendwann in der Zukunft Gedanken", sagte Vance Fox News.

Die Präsidentschaftswahl 2028 liegt zwar noch mehr als zwei Jahre entfernt, Wahlkämpfe ums Weiße Haus werden jedoch oft lange vor dem Urnengang gestartet. US-Präsident Donald Trump hatte am Montag erklärt, er müsse sich "keine Sorgen machen", wer ihn ersetzen würde. Sowohl Vance als auch Rubio seien "fantastisch". Rubio hatte im Dezember dem Magazin "Vanity Fair" gesagt, wenn Vance für das Präsidentenamt kandidiere, "wird er unser Kandidat sein, und ich werde einer der Ersten sein, die ihn unterstützen."

Vance hatte zuletzt kaum einen Hehl daraus gemacht, dass er sich für einen Topkandidaten bei der Präsidentschaftswahl 2028 hält. Auch Trump hatte ihn in der Vergangenheit den "wahrscheinlichsten" Nachfolger im Maga-Lager (Make America great again - Macht Amerika wieder großartig) genannt. Womöglich findet Trump aber auch einen juristischen Kniff, um ein drittes Mal anzutreten. Das verbietet ihm zwar die US-Verfassung, aber er würde es nach eigenen Worten "gerne tun".

J.Sharp--TNT

Empfohlen

Weiter Ringen um Haushalt - Union gegen zusätzliche Ausnahme von Schuldenbremse

Um die Eckpunkte für den Haushalt 2027 wird in der Regierung weiter gerungen. Eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums sagte am Montag in Berlin, "dass die Beratungen der Bundesregierung andauern". Unionspolitiker wandten sich erneut gegen Überlegungen aus der SPD, wegen der aktuellen Krise eine weitere Ausnahme von der Schuldenbremse zu ermöglichen.

Grüne werfen Merz nach einem Jahr Schwarz-Rot Planlosigkeit vor

Die Grünen haben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach einem Jahr schwarz-roter Koalition Planlosigkeit und Führungsschwäche vorgeworfen. "Diese Bundesregierung ist die erste, die in den ersten Wochen einer akuten Krise nicht an Zustimmung gewinnt durch kluges Krisenmanagement, sondern weiter an Zustimmung verliert", sagte Parteichef Felix Banaszak am Montag in Berlin. Das zeige sich auch daran, dass "niemand daran glaubt", dass bei den anstehenden Reformvorhaben "jetzt noch ein großer Wurf gelingt".

Prozess gegen mutmaßlichen Mitarbeiter von syrischem Geheimdienst in Koblenz begonnen

Vor dem Oberlandesgericht im rheinland-pfälzischen Koblenz hat am Montag ein Prozess gegen einen mutmaßlichen Mitarbeiter des syrischen Geheimdiensts begonnen. Angeklagt ist der 48-Jährige unter anderem wegen Mordes in 70 Fällen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Er soll zwischen April 2011 und April 2012 während des Bürgerkriegs als Wärter in einem Gefängnis des syrischen Geheimdiensts gearbeitet haben.

Überfall auf Rüstungsfirma in Ulm: Prozess gegen fünf Angeklagte begonnen

Knapp acht Monate nach einem Angriff auf ein Rüstungsunternehmen in Ulm hat vor dem Landgericht Stuttgart der Prozess gegen fünf Beschuldigte begonnen. Die Anklage wurde zum Verhandlungsbeginn am Montag noch nicht verlesen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die Verhandlung wurde unterbrochen, nachdem sich die elf Verteidiger erst aus dem Sitzungssaal entfernten und anschließend auf den Plätzen der Angeklagten saßen, so dass diese nicht vorgeführt werden konnten.

Textgröße ändern: