The National Times - Bundesregierung nominiert Carsten Breuer als Vorsitzenden des Nato-Militärausschusses

Bundesregierung nominiert Carsten Breuer als Vorsitzenden des Nato-Militärausschusses


Bundesregierung nominiert Carsten Breuer als Vorsitzenden des Nato-Militärausschusses
Bundesregierung nominiert Carsten Breuer als Vorsitzenden des Nato-Militärausschusses / Foto: © AFP/Archiv

Die Bundesregierung hat den Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, als Vorsitzenden des Nato-Militärausschusses nominiert. "Ich freue mich sehr, dass wir als Bundesrepublik Deutschland mit Generalinspekteur Carsten Breuer einen exzellenten Kandidaten für diesen Ausschuss haben", sagte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Donnerstag vor einem Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel. Die Wahl für den Posten an der Spitze des obersten militärischen Gremiums der Nato findet im September statt.

Textgröße ändern:

Breuer habe in den vergangenen Jahren einen "wesentlichen Beitrag dazu geleistet, die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands voranzubringen", betonte Pistorius. Der Generalinspekteur habe sich "aufgrund seiner analytischen Fähigkeiten und seines Weitblicks" einen Namen gemacht und "wird hoch geschätzt und hat deshalb zahlreiche Unterstützter", fügte der Minister hinzu.

Der Militärausschuss berät den Nordatlantikrat und die nukleare Planungsgruppe der Nato. Er gilt als Verbindung zwischen den politischen und den militärischen Strukturen der Nato. Den Vorsitz übernimmt traditionell ein europäischer Vier-Sterne-General. Derzeitiger Vorsitzender ist der Italiener Guiseppe Cavo Dragone. Seine Amtszeit endet im Sommer 2027. Seinen Nachfolger wählen die 32 Mitgliedstaaten diesen September. Um gewählt zu werden, muss ein Kandidat mindestens 17 Stimmen erhalten.

T.Ward--TNT

Empfohlen

Gericht bestätigt Rückforderung von fast 600.000 Euro aus Coronatestbetrieb

Der Betreiber einer Coronateststelle aus Dortmund muss einem Gerichtsbeschluss zufolge fast 600.000 Euro aus Testvergütungen zurückzahlen. Der Betreiber habe seine Dokumentationspflichten nicht vollständig erfüllt, teilte das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster am Dienstag mit. Die Zulassung der Berufung gegen ein erstinstanzliches Urteil lehnte das OVG damit ab.

Malische Fluggesellschaft setzt Inlandsflüge aus Sicherheitsgründen aus

Wegen der Angriffe von Dschihadisten und Tuareg-Rebellen in Mali hat die Fluggesellschaft Sky Mali ihre Inlandsflüge in den Norden und in das Zentrum des westafrikanischen Landes eingestellt. Die Flüge von und nach Gao und Mopti seien aus Sicherheitsgründen vorübergehend ausgesetzt, teilte das Unternehmen in der Nacht von Montag auf Dienstag mit.

Anschlagsplan für Taylor-Swift-Konzert: Prozess gegen Dschihadisten in Österreich

Wegen eines geplanten Anschlags auf ein Konzert von US-Megastar Taylor Swift in Wien hat in Österreich ein Prozess gegen einen 21-jährigen mutmaßlichen Dschihadisten begonnen. Der seit August 2024 inhaftierte Beran A. wurde am Dienstag von vermummten Polizeibeamten in Handschellen in den Gerichtssaal in der Stadt Wiener Neustadt geführt, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete. Sein Gesicht verbarg er demnach hinter einem Aktenordner.

Verfassungsschutz warnt vor Anschlägen durch pro-iranische Terrorgruppe HAYI

Vor dem Hintergrund des Iran-Krieges warnen die deutschen Sicherheitsbehörden vor Anschlägen der pro-iranischen Gruppe Harakat Aschab al-Jamin al-Islamija (HAYI) in Europa. Die Drohung der Gruppierung, "auch gefährlichere Tatmittel" einzusetzen, sei neu, erklärte das Bundesamt für Verfassungsschutz laut einem Bericht des "Handelsblatts" (Dienstagsausgabe). Sicherheitspolitiker äußerten sich besorgt über die Aktivitäten der Gruppe, hinter der nach Experten-Einschätzung die iranischen Revolutionsgarden stecken könnten.

Textgröße ändern: