The National Times - Trump lobt Gespräche mit dem Iran - nächste Runde "Anfang der kommenden Woche"

Trump lobt Gespräche mit dem Iran - nächste Runde "Anfang der kommenden Woche"


Trump lobt Gespräche mit dem Iran - nächste Runde "Anfang der kommenden Woche"

Die indirekten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran im Oman sind laut US-Präsident Donald Trump positiv verlaufen. "Wir hatten ebenfalls sehr gute Gespräche über den Iran, der Iran scheint sehr daran interessiert zu sein, ein Abkommen zu schließen", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) vor Journalisten. Eine nächste Gesprächsrunde werde "Anfang der kommenden Woche" stattfinden. Der US-Präsident unterzeichnete zudem ein Dekret, in dem er Handelspartnern des Irans mit weiteren Strafzöllen droht.

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Zuvor hatte bereits der iranische Außenminister Abbas Araghtschi das Klima bei den Verhandlungen in der omanischen Hauptstadt Maskat als "sehr positiv" bezeichnet. Laut Araghtschi konzentrierten sich die Gespräche ausschließlich auf die Atomfrage. Die USA hatten zuvor darauf gedrungen, dass auch die Unterstützung Teherans für Milizen im Nahen und Mittleren Osten und sein ballistisches Raketenprogramm auf die Tagesordnung gesetzt werden müssten.

Bei den Treffen hatten die Delegationen der verfeindeten Staaten nicht direkt miteinander konferiert, sondern über Vermittler des Oman.

Kurz nach Abschluss der Verhandlungen hatten die USA neue Sanktionen gegen Schifffahrtsunternehmen angekündigt, um iranische Ölexporte einzudämmen. Am Freitag unterzeichnete Trump zudem eine Verordnung, mit der die US-Regierung Strafzölle auf Importe von Handelspartnern des Irans erheben kann.

Die am Samstag in Kraft getretene Verordnung sieht Zölle auf Waren vor, "die in die USA importiert werden und aus Ländern stammen, die direkt oder indirekt Waren oder Dienstleistungen aus dem Iran kaufen, importieren oder auf andere Weise erwerben", heißt es im Text der von Trump unterzeichneten Verordnung. Entsprechende Zölle könnten eine ganze Reihe von Ländern betreffen, darunter Russland, die Bundesrepublik, Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Die indirekten Gespräche wurden vor dem Hintergrund einer drohenden Eskalation zwischen dem Iran und den USA geführt. Sie fanden etwa einen Monat nach der gewaltsamen Niederschlagung der jüngsten Protestwelle im Iran mit tausenden getöteten Demonstranten statt. Seitdem hatte US-Präsident Donald Trump den Druck auf Teheran massiv erhöht. Er drohte mit einer Militärintervention und schickte unter anderem den Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" in den Persischen Golf.

F.Harris--TNT

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