The National Times - Renovierungsarbeiten: Kulturzentrum in Washington wird für zwei Jahre geschlossen

Renovierungsarbeiten: Kulturzentrum in Washington wird für zwei Jahre geschlossen


Renovierungsarbeiten: Kulturzentrum in Washington wird für zwei Jahre geschlossen
Renovierungsarbeiten: Kulturzentrum in Washington wird für zwei Jahre geschlossen / Foto: © AFP/Archiv

US-Präsident Donald Trump hat die Schließung der angesehensten Kultureinrichtung in Washington für eine Dauer von zwei Jahren für Renovierungsarbeiten bekannt gegeben. Dies sei "der schnellste Weg, um das Trump Kennedy Center auf das höchste Niveau an Erfolg, Schönheit und Pracht zu bringen", erklärte Trump am Sonntag (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. Das von Trump angeführte Direktorium hatte das Kennedy Center im vergangenen Dezember in "Trump Kennedy Center" umbenannt.

Textgröße ändern:

Das Zentrum soll ab dem 4. Juli - dem 250. Jahrestag der Ratifizierung der US-Unabhängigkeitserklärung - renoviert werden, wie Trump auf Truth Social erklärte. Die Entscheidung müsse noch vom Direktorium abgesegnet werden. Die Mitglieder des Gremiums wurden von Trump ausgewählt.

Die verschiedenen Veranstaltungen der Einrichtung – Konzerte, Opern, Musicals, Ballettaufführungen und interaktive Kunst – würden die Bau- und Renovierungsarbeiten behindern und verlangsamen, erklärte der US-Präsident. Daher sei eine vorübergehende vollständige Schließung notwendig. "Amerika wird über viele Generationen hinweg sehr stolz auf sein neues und schönes Wahrzeichen sein", erklärte Trump.

Was genau der "komplette Umbau" des Kulturzentrums umfassen werde, war zunächst unklar. Trump betont jedoch seit langem, dass das Bauwerk marode sei und einer Überholung bedürfe.

Der Maga-Politiker (Make America great again, Macht Amerika wieder großartig) hatte das Kennedy Center nach seinem Amtsantritt im Januar als "woke" angeprangert. Er setzte einen Gefolgsmann als Präsidenten ein, besetzte das Direktorium neu und ließ sich selbst zum Vorsitzenden wählen. Angeblich "linke" Programminhalte wurden in der Folge gestrichen und durch "patriotische" ersetzt. Trump nahm zudem bauliche Veränderungen vor.

Das 1971 eröffnete Kulturzentrum war nach dem 1963 ermordeten Demokraten John F. Kennedy ernannt worden, der mit seiner Frau zu Lebzeiten Geld für den Bau gesammelt hatte. Es galt bis vor Kurzem als über den Parteien stehende Einrichtung mit rund zwei Millionen Besuchern jährlich.

V.Allen--TNT

Empfohlen

US-Justizministerium richtet Milliardenfonds für "Opfer" der Biden-Regierung ein

Die US-Regierung hat einen Fonds zur Entschädigung angeblicher Justizopfer der Vorgängerregierung unter Präsident Joe Biden eingerichtet. Der Fonds ist mit rund 1,8 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro) dotiert, wie der amtierende Justizminister und frühere Anwalt von Präsident Donald Trump, Todd Blanche, am Montag mitteilte. Die oppositionellen Demokraten sprachen von einem "Schmiergeldfonds".

Klingbeil fordert bei G7-Treffen "mehr europäischen Patriotismus"

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat mit Blick auf globale Handelskonflikte "mehr europäischen Patriotismus" gefordert. "Ich will die europäische Souveränität und Resilienz stärken", sagte Klingbeil am Rande eines zweitägigen Treffens der G7-Finanzminister und -Notenbankchefs am Montag in Paris. "Wir sehen, wie die anderen die Regeln ändern, und ich habe keine Lust, dass wir am Ende die Dummen sind", fügte er hinzu.

Trump will neuen Notenbankchef Warsh am Freitag vereidigen

US-Präsident Donald Trump will den neuen US-Notenbankchef Kevin Warsh diese Woche offiziell ins Amt einführen. "Der Präsident wird am Freitag im Weißen Haus eine Vereidigungszeremonie für Kevin Warsh abhalten", erklärte Trumps Büro am Montag. Warsh ist Trumps Wunschkandidat an der Spitze der Federal Reserve (Fed).

Merz: Moskau reagiert auf Verhandlungsangebote mit intensiverem Beschuss

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Russland vorgeworfen, auf jedes Verhandlungsangebot mit noch intensiverem Beschuss der Ukraine zu reagieren. "Moskau muss verstehen, dass es verhandeln muss", sagte Merz am Montag nach einem Treffen mit dem neuen bulgarischen Regierungschef Rumen Radew in Berlin. "Europa steht bereit, an den Verhandlungstisch zu kommen, mit der Ukraine, mit Russland und mit den Vereinigten Staaten."

Textgröße ändern: