The National Times - Treffen zwischen Trump und Selenskyj in Davos begonnen

Treffen zwischen Trump und Selenskyj in Davos begonnen


Treffen zwischen Trump und Selenskyj in Davos begonnen
Treffen zwischen Trump und Selenskyj in Davos begonnen / Foto: © AFP/Archiv

US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj sind am Donnerstag im schweizerischen Davos zusammengekommen, um über weitere diplomatische Anstrengungen für ein Ende des Ukraine-Krieges zu beraten. "Das Treffen hat begonnen", teilte Selenskyjs Sprecher Serhyj Nykyforow am Mittag mit.

Textgröße ändern:

Das Treffen zwischen Trump und Selenskyj fand statt, während Beratungen des US-Sondergesandten Steve Witkoff und von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau geplant waren. Witkoff und Kushner sind von Trump mit den Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges betraut.

Trump hatte sein Treffen mit Selenskyj am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos bereits am Mittwoch angekündigt. Der ukrainische Präsident will seinerseits am Donnerstag um 14.30 Uhr eine Rede vor dem Forum halten.

Seit Monaten laufen intensive diplomatische Bemühungen zur Beendigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Auf dem Tisch liegt eine überarbeitete Fassung eines ursprünglich von den USA vorgelegten Friedensplans. Wichtige Fragen sind jedoch noch offen, darunter Gebietsansprüche und Sicherheitsgarantien für die Ukraine.

Witkoff sagte am Donnerstag in Davos, die Gespräche seien weit fortgeschritten. Es gebe nur noch "ein einziges Problem" zwischen Kiew und Moskau. Details dazu nannte der US-Gesandte nicht. "Ich denke, wir haben es auf ein einziges Problem reduziert, und wir haben verschiedene Varianten dieses Problems diskutiert, was bedeutet, dass es lösbar ist", sagte er.

S.Collins--TNT

Empfohlen

Polizei vereitelt Farbattacke von Klimaaktivisten auf Privatflieger von Merz

Die nordrhein-westfälische Polizei hat eine Farbattacke von Klimaaktivisten auf das private Kleinflugzeug von Bundeskanzler Friedrich Merz (CSU) verhindert. In der Nacht zum Donnerstag nahmen Beamte drei Verdächtige auf dem Flugplatz Arnsberg-Menden im Sauerland fest, wie die Polizei in Meschede und die Staatsanwaltschaft Arnsberg mitteilten.

Mutmaßliche Russland-Spionin Ilona W. in Untersuchungshaft

Einen Tag nach ihrer Festnahme ist die mutmaßliche Russland-Spionin Ilona W. in Untersuchungshaft genommen worden. Das verfügte der Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Donnerstag mitteilte. W. wird verdächtigt, einem russischen Geheimdienst Informationen übermittelt zu haben, unter anderem zum Ukraine-Krieg.

Deutschland berät mit EU-Partnern über Abschiebe-Zentren in Drittstaaten

Deutschland treibt mit einigen Partnerländern in der EU die Planungen für so genannte Rückführzentren in Drittstaaten voran. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums vom Donnerstag nahm eine Arbeitsgruppe ihre Beratungen über ein Konzept auf, das konkret aufzeigen solle, "wie innovative Drittstaatenmodelle entwickelt und umgesetzt werden können". Im Zentrum der Planungen steht das Bemühen, abgelehnte Asylbewerber außerhalb der EU unterzubringen, falls sie nicht in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden können.

Spionage für Russland: Berlin weist mutmaßlich Verantwortlichen aus

Nach der Festnahme einer mutmaßlichen Spionin im Dienste Russlands mit deutscher und ukrainischer Staatsangehörigkeit hat die Bundesregierung den russischen Botschafter einbestellt. Dem Botschafter sei mitgeteilt worden, dass ein in dem Fall ebenfalls Verdächtiger ausgewiesen worden sei, der "im Auftrag von Russland spioniert hat", teilte das Auswärtige Amt am Donnerstag mit. Die Deutsch-Ukrainerin Ilona W. war am Mittwoch festgenommen worden.

Textgröße ändern: