The National Times - Kreml: Putin zur Teilnahme an Trumps "Friedensrat" für Gazastreifen eingeladen

Kreml: Putin zur Teilnahme an Trumps "Friedensrat" für Gazastreifen eingeladen


Kreml: Putin zur Teilnahme an Trumps "Friedensrat" für Gazastreifen eingeladen
Kreml: Putin zur Teilnahme an Trumps "Friedensrat" für Gazastreifen eingeladen / Foto: © POOL/AFP

Russlands Präsident Wladimir Putin ist nach Angaben des Kreml eingeladen worden, Mitglied des von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufenen "Friedensrates" zu werden. Russland prüfe derzeit die Einzelheiten des US-Angebots, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag vor Journalisten. Das Gremium soll nach dem Krieg im Gazastreifen die Verwaltung und den Wiederaufbau in dem Palästinensergebiet überwachen, aber auch weltweite Konflikte lösen.

Textgröße ändern:

Russland hatte sich lange Zeit um gute Beziehungen zu allen wichtigen Akteuren in der Nahost-Region bemüht. Mit dem Angriff der radikalislamischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem Beginn des Kriegs im Gazastreifen verschlechterte sich jedoch das Verhältnis zu Israel.

Der Kreml hatte das israelische Vorgehen angesichts der "humanitären Katastrophe" in dem Palästinensergebiet kritisiert und Israel zu Zurückhaltung aufgerufen. Russland sei "ein Freund des palästinensischen Volkes", sagte Putin der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti zufolge im vergangenen Jahr bei einem Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Im Zuge von Russlands Angriff auf die Ukraine näherte sich der Kreml zudem Israels Erzfeind Iran und den Golfstaaten an.

Trumps Plan für den Gazastreifen hatte Putin gelobt. Der US-Präsident habe auch in weiteren, seit Langem andauernden "komplexen Krisen" viel erreicht, sagte der Kremlchef im Oktober.

Neben Putin erhielten weitere ranghohe Politiker mehrerer Staaten eine Einladung, dem "Friedensrat" anzugehören. Den Vorsitz will Trump selbst übernehmen.

E.Cox--TNT

Empfohlen

Medien: Mitgliedstaaten in Trumps "Friedensrat" sollen eine Milliarde Dollar zahlen

Staaten, die einen ständigen Sitz in dem von US-Präsident Donald Trump initiierten "Friedensrat" haben möchten, sollen Medienberichten zufolge eine Gebühr in Höhe von einer Milliarde Dollar (rund 862 Millionen Euro) bar entrichten. Bei dem Rat handele es sich um eine internationale Initiative mit dem Ziel, in von Kriegen betroffenen oder bedrohten Regionen "die Stabilität zu fördern, eine zuverlässige und legitime Regierungsführung wiederherzustellen und dauerhaften Frieden zu gewährleisten", heißt es in der vollständigen Beschreibung des Rates, der von der "Times of Israel" am Montag veröffentlicht wurde.

Bundesregierung führt neue E-Auto-Prämie ein - Kritik an Förderung für Plugins

Lob von Gewerkschaftsseite, Kritik von Umweltschützern: Die Bundesregierung hat eine neue E-Auto-Prämie für Privathaushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von höchstens 80.000 Euro aufgelegt. Verbraucherinnen und Verbraucher können das Geld für ab Anfang des Jahres zugelassene E-Autos voraussichtlich ab Mai 2026 beantragen, wie Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) am Montag in Berlin sagte. Kritik entzündet sich vor allem daran, dass neben reinen E-Autos auch Plugin-Hybride gefördert werden.

Japans Regierungschefin Takaichi setzt Neuwahl für den 8. Februar an

Japans Regierungschefin Sanae Takaichi hat Neuwahlen für den 8. Februar bestätigt und möchte die Japaner fragen, ob sie sie als geeignet für das Amt der Regierungschefin halten. "Ist Sanae Takaichi geeignet, Premierministerin zu werden? Ich möchte das souveräne Volk bitten, darüber zu entscheiden", sagte Takaichi am Montag auf einer Pressekonferenz.

Bundesregierung führt E-Auto-Prämie rückwirkend ab Anfang 2026 wieder ein

Wer ein E-Auto kaufen oder leasen möchte, kann nun wieder von einer Prämie profitieren: Die Bundesregierung hat ein neues E-Auto-Förderprogramm für Privathaushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von höchstens 80.000 Euro aufgelegt. Die Förderung soll rückwirkend auch für E-Autos gelten, die seit Beginn des Jahres 2026 neu zugelassen wurden, wie das Bundesumweltministerium mitteilte. Laut Ministerium kann das Geld voraussichtlich ab Mai 2026 beantragt werden.

Textgröße ändern: