The National Times - Bundesregierung führt E-Auto-Prämie rückwirkend ab Anfang 2026 wieder ein

Bundesregierung führt E-Auto-Prämie rückwirkend ab Anfang 2026 wieder ein


Bundesregierung führt E-Auto-Prämie rückwirkend ab Anfang 2026 wieder ein
Bundesregierung führt E-Auto-Prämie rückwirkend ab Anfang 2026 wieder ein / Foto: © AFP

Wer ein E-Auto kaufen oder leasen möchte, kann nun wieder von einer Prämie profitieren: Die Bundesregierung hat ein neues E-Auto-Förderprogramm für Privathaushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von höchstens 80.000 Euro aufgelegt. Die Förderung soll rückwirkend auch für E-Autos gelten, die seit Beginn des Jahres 2026 neu zugelassen wurden, wie das Bundesumweltministerium mitteilte. Laut Ministerium kann das Geld voraussichtlich ab Mai 2026 beantragt werden.

Textgröße ändern:

"Es ist ein Programm, mit dem wir etwas für die Umwelt tun, für die Automobilindustrie, aber insbesondere auch für Familien, die sich sonst keinen Neuwagen, der umweltfreundlich ist, leisten können", sagte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) am Montag in Berlin.

Autos mit rein elektrischem Antrieb werden mit mindestens 3000 Euro gefördert. Für den Kauf von Plug-in-Hybriden und Elektroautos mit sogenanntem Range-Extendern, bei denen ein kleiner Verbrenner-Motor die Batterie aufladen kann, soll es 1500 Euro Basis-Förderung geben. Damit Familien extra unterstützt werden, erhöht sich die Fördersumme pro Kind um 500 Euro auf weitere maximal 1000 Euro, teilte das Bundesumweltministerium mit.

Eine Kaufprämie für Elektroautos gab es schon - der sogenannte Umweltbonus für Privatleute und Unternehmen war 2016 eingeführt und Ende 2023 von der Ampel-Koalition abrupt gestrichen worden. Hintergrund war damals das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass der Haushalt verfassungswidrig war; die Ampel musste daher Milliarden einsparen. Das Aus der Kaufprämie sorgte 2024 für einen Einbruch bei den Neuzulassungen von Elektroautos.

N.Johns--TNT

Empfohlen

Medien: Mitgliedstaaten in Trumps "Friedensrat" sollen eine Milliarde Dollar zahlen

Staaten, die einen ständigen Sitz in dem von US-Präsident Donald Trump initiierten "Friedensrat" haben möchten, sollen Medienberichten zufolge eine Gebühr in Höhe von einer Milliarde Dollar (rund 862 Millionen Euro) bar entrichten. Bei dem Rat handele es sich um eine internationale Initiative mit dem Ziel, in von Kriegen betroffenen oder bedrohten Regionen "die Stabilität zu fördern, eine zuverlässige und legitime Regierungsführung wiederherzustellen und dauerhaften Frieden zu gewährleisten", heißt es in der vollständigen Beschreibung des Rates, der von der "Times of Israel" am Montag veröffentlicht wurde.

Bundesregierung führt neue E-Auto-Prämie ein - Kritik an Förderung für Plugins

Lob von Gewerkschaftsseite, Kritik von Umweltschützern: Die Bundesregierung hat eine neue E-Auto-Prämie für Privathaushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von höchstens 80.000 Euro aufgelegt. Verbraucherinnen und Verbraucher können das Geld für ab Anfang des Jahres zugelassene E-Autos voraussichtlich ab Mai 2026 beantragen, wie Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) am Montag in Berlin sagte. Kritik entzündet sich vor allem daran, dass neben reinen E-Autos auch Plugin-Hybride gefördert werden.

Japans Regierungschefin Takaichi setzt Neuwahl für den 8. Februar an

Japans Regierungschefin Sanae Takaichi hat Neuwahlen für den 8. Februar bestätigt und möchte die Japaner fragen, ob sie sie als geeignet für das Amt der Regierungschefin halten. "Ist Sanae Takaichi geeignet, Premierministerin zu werden? Ich möchte das souveräne Volk bitten, darüber zu entscheiden", sagte Takaichi am Montag auf einer Pressekonferenz.

Kreml: Putin zur Teilnahme an Trumps "Friedensrat" für Gazastreifen eingeladen

Russlands Präsident Wladimir Putin ist nach Angaben des Kreml eingeladen worden, Mitglied des von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufenen "Friedensrates" zu werden. Russland prüfe derzeit die Einzelheiten des US-Angebots, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag vor Journalisten. Das Gremium soll nach dem Krieg im Gazastreifen die Verwaltung und den Wiederaufbau in dem Palästinensergebiet überwachen, aber auch weltweite Konflikte lösen.

Textgröße ändern: