The National Times - Präsidentschaftswahl in Portugal: Sozialist Seguro liegt laut Prognosen vorne

Präsidentschaftswahl in Portugal: Sozialist Seguro liegt laut Prognosen vorne


Präsidentschaftswahl in Portugal: Sozialist Seguro liegt laut Prognosen vorne
Präsidentschaftswahl in Portugal: Sozialist Seguro liegt laut Prognosen vorne / Foto: © AFP

Bei der Präsidentschaftswahl in Portugal liegt der Sozialist António José Seguro laut Prognosen vorn. Wie portugiesische Fernsehsender am Sonntagabend unter Berufung auf Nachwahlbefragungen berichteten, bekam er in der ersten Wahlrunde die meisten Stimmen und steht damit vor dem Einzug in die Stichwahl. Auf dem zweiten Platz folgt demnach der Chef der rechtsextremen Chega-Partei, André Ventura, der als Favorit ins Rennen gegangen war.

Textgröße ändern:

Elf Millionen Wahlberechtigte waren aufgerufen, den Nachfolger des konservativen Präsidenten Marcelo Rebelo de Sousa zu bestimmen, der nach zwei aufeinanderfolgenden Amtszeiten nicht mehr kandidieren durfte.

Der Präsident hat in Portugal keine exekutiven Befugnisse, kann aber in Krisenzeiten das Parlament auflösen, Neuwahlen ausrufen oder den Ministerpräsidenten entlassen. Die Stichwahl findet in drei Wochen statt.

Venturas Partei Chega hatte bei der Parlamentswahl im Mai 22,8 Prozent der Stimmen gewonnen. Sie ist damit die größte Oppositionspartei im portugiesischen Parlament. In der Präsidenten-Stichwahl werden Ventura wenig Chancen ausgerechnet.

C.Blake--TNT

Empfohlen

Britischer König Charles III. zu Besuch in Nordirland eingetroffen

Der britische König Charles III. und seine Frau Camilla sind am Dienstag zu einem unangekündigten Besuch in Nordirland eingetroffen. In der nordirischen Hauptstadt Belfast besuchte das königliche Paar zunächst das Thompson Dock, auf dem die "Titanic" kurz vor ihrer verhängnisvollen Jungfernfahrt 1912 fertiggestellt wurde. Anschließend wurden Charles und Camilla von einer Volksmusikgruppe empfangen und probierten selbst traditionelle Instrumente aus.

Showdown in Kentucky: Trump will innerparteilichen Gegner Massie aus dem Amt drängen

"Ein furchtbarer Kongressabgeordneter": US-Präsident Donald Trump hat während der laufenden Kongress-Vorwahl im südlichen Bundesstaat Kentucky gegen einen innerparteilichen Widersacher ausgeteilt. Trump warf dem republikanischen Abgeordneten Thomas Massie am Dienstag vor, sich Schlüsselvorhaben seiner Regierung widersetzt zu haben. Um Massie loszuwerden, unterstützt Trump in Kentucky einen Gegenkandidaten.

Britischer Staatsminister hofft auf Wiedereintritt in die EU "zu Lebzeiten"

Der britische Staatsminister für Handelspolitik, Chris Bryant, will "zu Lebzeiten" noch den Wiedereintritt seines Landes in die Europäische Union erleben. "Aber das machen wir nicht diesen Sommer", sagte der 64-Jährige am Dienstag im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. Er hoffe, dass die Briten "als vollwertige Mitglieder der EU wieder fest im Herzen Europas begrüßt werden".

Französischer Rechtspopulist Bardella sieht "ideologische Übereinstimmungen" mit Merz

Der französische Rechtspopulist und mögliche Präsidentschaftskandidat Jordan Bardella sieht "ideologische Übereinstimmungen" mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Diese umfassten sowohl die Kritik am EU-Klimaschutzprogramm Green Deal als auch den Umgang mit "Migrationsströmen", sagte Bardella am Dienstag in Straßburg. "Es ist wichtig, diese Gemeinsamkeiten zu betonen."

Textgröße ändern: