The National Times - Freie Wähler in Bayern bestätigen Aiwanger als Landesvorsitzenden

Freie Wähler in Bayern bestätigen Aiwanger als Landesvorsitzenden


Freie Wähler in Bayern bestätigen Aiwanger als Landesvorsitzenden
Freie Wähler in Bayern bestätigen Aiwanger als Landesvorsitzenden / Foto: © AFP/Archiv

Die Freien Wähler in Bayern haben ihren Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger im Amt bestätigt. Bei einer Landesversammlung am Samstag in Straubing erhielt der 54-Jährige 82,3 Prozent der Delegiertenstimmen. Der bayerische Wirtschaftsminister und Vizeministerpräsident hatte keinen Gegenkandidaten. Aiwangers Wiederwahl sei ein "starkes Signal und Rückenwind" für die bayerische Kommunalwahl im kommenden Jahr, erklärte die Partei.

Textgröße ändern:

Aiwanger ist seit März 2006 Landesvorsitzender der Freien Wähler in Bayern, seit 2010 ist er auch ihr Bundesvorsitzender. Die größten Erfolge konnten die Freien Wähler mit Aiwanger in Bayern feiern, wo sie seit 2008 im Landtag vertreten sind und seit 2018 zusammen mit der CSU die Landesregierung stellen. Aiwangers Ziel, die Freien Wähler in den Bundestag zu bringen, verfehlte die Partei bei der jüngsten Bundestagswahl deutlich.

L.Graham--TNT

Empfohlen

Pistorius würdigt in Ungarn "Neustart" in den bilateralen Beziehungen

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat bei einem Besuch in Ungarn den "Neustart" in den Beziehungen zwischen Berlin und Budapest gewürdigt. "Die Zusammenarbeit wird täglich enger", sagte Pistorius am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem ungarischen Kollegen Romulusz Ruszin-Szendi in Budapest. "Berlin und Budapest wachsen politisch wieder enger zusammen."

Scharfe Kritik an Stopp von Stolpersteinen in sächsischem Heidenau

Der Stopp von Stolpersteinen im sächsischen Heidenau stößt auf Kritik und entsetzte Reaktionen. Israels Botschafter Ron Prosor erklärte am Freitag: "Ich bin beschämt". Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) sprach von einem "Skandal".

Friedensorganisation: Bundesregierung konterkariert Ziel einer atomwaffenfreien Welt

Die Bundesregierung untergräbt laut der Friedensorganisation Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) das Ziel einer atomwaffenfreien Welt. "Statt auf eine Eindämmung des Vernichtungsrisikos zu setzen, beteiligt sich die Bundesregierung an nuklearer Eskalation durch die Modernisierung ihrer Atombomber und Bestrebungen hin zu einer Teilhabe an der französischen Atombombe", erklärte der IPPNW-Vorsitzende Lars Pohlmeier am Freitag anlässlich des internationalen Tags für die Abschaffung der Atomwaffen am Samstag.

Mehr als hunderttausend Studierende warten auf Wohnheimplätze in Deutschland

Mehr als hunderttausend Studierende warten derzeit in Deutschland auf Wohnheimplätze. Wie das Deutsche Studierendenwerk (DSW) am Freitag in Berlin mitteilte, waren Mitte September allein in München und Aachen noch jeweils mehr als zehntausend Wartende zu verzeichnen. Grund für die extrem langen Wartelisten für die Wohnheimplätze der Studierendenwerke sei der hohe Kostendruck bei den Mieten, erklärte der DSW-Vorstandsvorsitzende Matthias Anbuhl.

Textgröße ändern: