The National Times - Trump: Infantino würde Verlegung von WM-Spielen zustimmen

Trump: Infantino würde Verlegung von WM-Spielen zustimmen


Trump: Infantino würde Verlegung von WM-Spielen zustimmen
Trump: Infantino würde Verlegung von WM-Spielen zustimmen / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID

FIFA-Chef Gianni Infantino würde nach Aussage von US-Präsident Donald Trump Spielverlegungen bei der Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko zustimmen, falls die Sicherheitslage dies erfordere. "Er würde es ganz einfach tun", sagte Trump, der Infantino einen "phänomenalen FIFA-Chef" nannte, am Dienstag in Washington.

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Trump war konkret gefragt worden, ob eine Verlegung von Spielen aus Boston denkbar sei. "Wenn jemand schlechte Arbeit leistet und ich das Gefühl habe, dass die Bedingungen unsicher sind, würde ich Gianni anrufen und sagen: Lasst uns die Spiele an einen anderen Ort verlegen. Und er würde das tun", sagte Trump einen Tag nach seinem Treffen mit dem FIFA-Boss in Ägypten.

Trump hatte schon im September eine Verlegung von Spielen für denkbar gehalten. Er gehe zwar davon aus, dass die Weltmeisterschaft "sicher" verlaufen würde, hatte Trump bei einer Presserunde im Oval Office erklärt, "aber wenn ich der Meinung bin, dass es nicht sicher ist, werden wir die Spiele in eine andere Stadt verlegen".

Zu den Austragungsorten der WM-Spiele zählen auch Städte, die als Hochburgen der Demokraten, Trumps politischem Gegner, gelten - darunter Los Angeles, San Francisco und Seattle. In einige demokratisch regierte Städte hatte er in den vergangenen Monaten die Nationalgarde entsandt.

Trump nahm am Dienstag auch Bezug auf die Olympischen Spiele, die 2028 in Los Angeles stattfinden sollen. "Dasselbe könnte ich auch über die Olympischen Spiele sagen", so Trump: "Wenn ich der Meinung wäre, dass LA nicht ausreichend vorbereitet wäre, würde ich die Spiele an einen anderen Ort verlegen."

Trump hatte sich Anfang des Jahres zum Vorsitzenden einer Task Force des Weißen Hauses für die WM erklärt. Er unterhält enge Beziehungen zu Infantino, der der US-Regierung zuletzt sein "volles und uneingeschränktes" Vertrauen ausgesprochen hatte, zu einem erfolgreichen Turnier beitragen zu können.

F.Hughes--TNT

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