The National Times - Französische Boote retten 166 Migranten aus dem Ärmelkanal

Französische Boote retten 166 Migranten aus dem Ärmelkanal


Französische Boote retten 166 Migranten aus dem Ärmelkanal
Französische Boote retten 166 Migranten aus dem Ärmelkanal / Foto: © AFP/Archiv

Die französischen Behörden haben 166 Migranten im Ärmelkanal gerettet und nach Frankreich gebracht. Einer der Geretteten sei per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden, teilten die Behörden am Donnerstag mit. In der Nacht zu Mittwoch hatten vier französische Boote insgesamt 144 in Seenot geratene Migranten zurück an Land gebracht. Am Nachmittag wurden erneut 22 Menschen gerettet, die die gefährliche Überfahrt nach Großbritannien versucht hatten.

Textgröße ändern:

Nach Angaben des französischen Innenministeriums haben in der ersten Jahreshälfte etwa 20.000 Menschen versucht, per Boot nach Großbritannien zu gelangen. Das entspricht einem Anstieg von 68 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Seit vergangenem Jahr versuchen mehr Menschen, per Boot nach Großbritannien zu kommen als per Lastwagen. Die Einfahrt in den Tunnel ist stark abgesichert, und die Lastwagen werden gründlich kontrolliert.

Viele Migranten wollen nach Großbritannien, weil sie die Sprache sprechen, dort schon Freunde oder Verwandte haben und davon ausgehen, dass sie auch ohne Papiere dort leichter Arbeit finden.

T.Hancock--TNT

Empfohlen

Berlin: Eralp hält Bundesgesetz zu Vergesellschaftungen für verfassungswidrig

Die Berliner Linken-Spitzenkandidatin und mögliche künftige Regierende Bürgermeisterin Elif Eralp hält die Pläne des Bundes zur Erschwerung von Vergesellschaftung großer Immobilienunternehmen für verfassungswidrig. Damit werde versucht, den Artikel 15 des Grundgesetzes, der Vergesellschaftungen vorsieht, auszuhöhlen, sagte Eralp am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". "Man kann nicht durch ein Bundesgesetz unmöglich machen, was das Grundgesetz vorsieht und wofür die Berlinerinnen und Berliner gestimmt haben."

Japans Ex-Regierungschef Fukuda im Alter von 90 Jahren gestorben

Der frühere japanische Regierungschef Yasuo Fukuda ist tot. Fukuda sei am Donnerstag im Alter von 90 Jahren gestorben, teilte ein Vertreter der derzeit regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP) der Nachrichtenagentur AFP am Montag mit. Der LDP-Politiker Fukuda hatte im September 2007 die Regierungsgeschäfte übernommen, nachdem Ministerpräsident Shinzo Abe verstorben war. Ein Jahr später, im September 2008, trat Fukuda zurück.

Investitionsschutzgesetz: SPD-Innenpolitiker zweifelt an Verfassungsmäßigkeit

In der SPD-Bundestagsfraktion gibt es Vorbehalte gegen die Pläne von Innenminister Alexander Dobrindt (CSU), mit einem Investitionsschutzgesetz die Vergesellschaftung großer privater Wohnungsbestände zu erschweren. "Wenn Dobrindt Vergesellschaftungen tatsächlich verfassungskonform unterbinden will, dann soll er den regulären Weg gehen: das Grundgesetz ändern", sagte der Berichterstatter für Mietrecht, Hakan Demir (SPD), dem "Tagesspiegel". Dobrindt wisse, dass er dafür keine Zweidrittelmehrheit habe. Deshalb bewege er sich "auf verfassungsrechtlich rutschigem Boden".

Düsseldorf installiert 18 Vielfalts-Ampelpärchen

Nach einer politischen und rechtlichen Debatte hat Düsseldorf an 18 Fußgängerampeln neue Symbole mit gleich- und gemischtgeschlechtlichen Paaren eingesetzt.

Textgröße ändern: