The National Times - Französische Boote retten 166 Migranten aus dem Ärmelkanal

Französische Boote retten 166 Migranten aus dem Ärmelkanal


Französische Boote retten 166 Migranten aus dem Ärmelkanal
Französische Boote retten 166 Migranten aus dem Ärmelkanal / Foto: © AFP/Archiv

Die französischen Behörden haben 166 Migranten im Ärmelkanal gerettet und nach Frankreich gebracht. Einer der Geretteten sei per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden, teilten die Behörden am Donnerstag mit. In der Nacht zu Mittwoch hatten vier französische Boote insgesamt 144 in Seenot geratene Migranten zurück an Land gebracht. Am Nachmittag wurden erneut 22 Menschen gerettet, die die gefährliche Überfahrt nach Großbritannien versucht hatten.

Textgröße ändern:

Nach Angaben des französischen Innenministeriums haben in der ersten Jahreshälfte etwa 20.000 Menschen versucht, per Boot nach Großbritannien zu gelangen. Das entspricht einem Anstieg von 68 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Seit vergangenem Jahr versuchen mehr Menschen, per Boot nach Großbritannien zu kommen als per Lastwagen. Die Einfahrt in den Tunnel ist stark abgesichert, und die Lastwagen werden gründlich kontrolliert.

Viele Migranten wollen nach Großbritannien, weil sie die Sprache sprechen, dort schon Freunde oder Verwandte haben und davon ausgehen, dass sie auch ohne Papiere dort leichter Arbeit finden.

T.Hancock--TNT

Empfohlen

Regierungspartei von Ministerpräsident Abiy gewinnt Parlamentswahl in Äthiopien

Drei Wochen nach der Parlamentswahl in Äthiopien hat die Wahlkommission des ostafrikanischen Landes die regierende Wohlstands-Partei PP von Ministerpräsident Abiy Ahmed zum klaren Sieger erklärt. Nach der Auszählung aller Stimmen sicherte sich die PP rund 90 Prozent der Sitze im Parlament in Addis Abeba, wie die Wahlkommission am Sonntag mitteilte. Demnach entfielen auf die PP 438 der insgesamt 486 Parlamentssitze.

Pistorius: Trump hat "Korken in die Straße von Hormus gedrückt"

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat US-Präsident Donald Trump die Verantwortung für die anhaltende Krise um die strategisch wichtige Meerenge von Hormus zugewiesen. Letztlich habe Trump "den Korken in die Straße von Hormus reingedrückt", sagte Pistorius am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". "Aber wir haben ein Interesse daran, ihn wieder rauszuholen", fügte er hinzu. Voraussetzung für einen Bundeswehr-Einsatz zur Sicherung der Schifffahrt in der Meerenge sei unter anderem aber die Zustimmung der Anrainerstaaten Iran und Oman.

Stichwahl um Präsidentenamt in Kolumbien begonnen - Enges Rennen erwartet

Duell in Kolumbien zwischen einem linksgerichteten Verfechter der Menschenrechte und einem ultrarechten Hardliner mit Rückendeckung aus Washington: Die extrem gegensätzlichen Kandidaten Iván Cepeda und Abelardo de la Espriella haben am Sonntag in einer Stichwahl um das Präsidentenamt in dem südamerikanischen Land gerungen. Die Umfragen sagten ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem linksgerichteten Senator und dem rechtsgerichteten Rechtsanwalt voraus.

"Historische" Verhandlungen über Ende des Iran-Kriegs in der Schweiz begonnen

Fast vier Monate nach Beginn des Iran-Kriegs haben in einem Schweizer Luxushotel Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über ein endgültiges Friedensabkommen begonnen. Der zu den Verhandlungen angereiste US-Vizepräsident JD Vance sprach am Sonntag von einem "historischen Treffen". Am Mittwoch hatten der Iran und die USA ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges geschlossen. An den Gesprächen sind Katar und Pakistan als Vermittler beteiligt.

Textgröße ändern: