The National Times - Französische Boote retten 166 Migranten aus dem Ärmelkanal

Französische Boote retten 166 Migranten aus dem Ärmelkanal


Französische Boote retten 166 Migranten aus dem Ärmelkanal
Französische Boote retten 166 Migranten aus dem Ärmelkanal / Foto: © AFP/Archiv

Die französischen Behörden haben 166 Migranten im Ärmelkanal gerettet und nach Frankreich gebracht. Einer der Geretteten sei per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden, teilten die Behörden am Donnerstag mit. In der Nacht zu Mittwoch hatten vier französische Boote insgesamt 144 in Seenot geratene Migranten zurück an Land gebracht. Am Nachmittag wurden erneut 22 Menschen gerettet, die die gefährliche Überfahrt nach Großbritannien versucht hatten.

Textgröße ändern:

Nach Angaben des französischen Innenministeriums haben in der ersten Jahreshälfte etwa 20.000 Menschen versucht, per Boot nach Großbritannien zu gelangen. Das entspricht einem Anstieg von 68 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Seit vergangenem Jahr versuchen mehr Menschen, per Boot nach Großbritannien zu kommen als per Lastwagen. Die Einfahrt in den Tunnel ist stark abgesichert, und die Lastwagen werden gründlich kontrolliert.

Viele Migranten wollen nach Großbritannien, weil sie die Sprache sprechen, dort schon Freunde oder Verwandte haben und davon ausgehen, dass sie auch ohne Papiere dort leichter Arbeit finden.

T.Hancock--TNT

Empfohlen

Marine-Inspekteur warnt vor wachsender russischer Bedrohung auf See

Der Inspekteur der Deutschen Marine, Vizeadmiral Jan Christian Kaack, hat vor einer zunehmenden Bedrohung durch Russland auf See gewarnt. "Die Bedrohung ist real", sagte Kaack der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochsausgabe). Besonders in der Ostsee habe die Aggressivität in den vergangenen zwei Jahren zugenommen, sagte der Vizeadmiral. Die Marine beobachte vermehrt tief anfliegende russische Flugzeuge über Nato-Schiffen und aggressivere Annäherungen.

Trump will noch in dieser Woche eine der wichtigsten Klimaschutz-Grundlagen kippen

US-Präsident Donald Trump will noch in dieser Woche eine der wichtigsten Grundlagen für den Klimaschutz in seinem Land kippen. Das Weiße Haus kündigte am Dienstag an, dass Trump am Donnerstag die zu Zeiten des demokratischen Präsidenten Barack Obama festgeschriebene Feststellung zurücknehmen werde, dass Treibhausgasemissionen gesundheitsschädlich seien. "Dies wird die größte Deregulierungsmaßnahme in der amerikanischen Geschichte sein", erklärte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt.

Kolumbiens Präsident Petro nach eigenen Angaben knapp einem Attentat entgangen

Kolumbiens Präsident Gustavo Petro ist nach eigenen Angaben knapp einem Attentat entgangen. Bei einer live übertragenen Kabinettssitzung sagte Petro am Dienstag, dass sein Hubschrauber wegen Sicherheitsbedenken nicht wie geplant in der Region Córdoba an der kolumbianischen Karibikküste landen konnte. Sein Sicherheitsteam "befürchtete" demnach, dass auf den Hubschrauber "geschossen" werden könnte. "Wir flogen vier Stunden lang umher, und ich landete an einem ungeplanten Ort, aber ich entkam so dem Tod."

"Friedensbemühungen": Vance besucht nach Armenien auch Aserbaidschan

Nach seinem Besuch in Armenien ist US-Vizepräsident JD Vance als Teil einer regionalen Friedensmission ins benachbarte Aserbaidschan weitergereist. In der Hauptstadt Baku traf Vance am Dienstag den Präsidenten des ölreichen Landes, Ilham Alijew. Anschließend unterzeichneten beide ein bilaterales Abkommen über eine strategischen Partnerschaft. US-Präsident Donald Trump zufolge soll der Besuch von Vance in den beiden Kaukasusstaaten die "Friedensbemühungen" der USA fortsetzen.

Textgröße ändern: