The National Times - Klingbeil will geplante Stärkung privater Altersvorsorge auf den Weg bringen

Klingbeil will geplante Stärkung privater Altersvorsorge auf den Weg bringen


Klingbeil will geplante Stärkung privater Altersvorsorge auf den Weg bringen
Klingbeil will geplante Stärkung privater Altersvorsorge auf den Weg bringen / Foto: © AFP/Archiv

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) will die in der Koalition vereinbarte Stärkung der privaten Altersvorsorge rasch auf den Weg bringen. Aktuell arbeite sein Ministerium "mit Hochdruck" an einem Gesetzentwurf für die geplante Frühstartrente. Diese könne "ein Gamechanger" sein, "für mehr Offenheit der ganzen Gesellschaft für Kapitalmärkte", sagte Klingbeil dem "Handelsblatt" laut Mitteilung vom Freitag.

Textgröße ändern:

Bei der Frühstartrente ist vorgesehen, dass Kinder und Jugendliche mit staatlicher Unterstützung ein kapitalgedecktes Altersvorsorgedepot aufbauen. Hierzu soll es für sie im Alter zwischen sechs und 18 Jahren monatlich zehn Euro pro Monat geben. Sein Ziel sei, dass private Altersvorsorge auch für die junge Generation schon sehr früh ein Thema werde: "Ich fände es gut, wenn man in der Schule lernt, welche Chancen es am Kapitalmarkt gibt und wie man sich da bewegt."

"Bei Fragen rund um die Stärkung der privaten Rente bin ich für vieles offen", sagte Klingbeil weiter. Der SPD-Chef ging dabei auch auf die Möglichkeit ein, Pläne der Ampel-Koalition für ein Altersvorsorgedepot wieder aufzugreifen, die wegen des Bruchs des Regierungsbündnisses nicht mehr umgesetzt worden waren. "Da kann man an Altem anknüpfen, vielleicht haben wir aber auch die Kraft, noch viel mehr zu machen", sagte Klingbeil.

Der Finanzminister nannte in dem Interview zudem das Ziel, "dass wir in diesem Jahr mit der ersten Stufe des Deutschlandfonds starten". Dieser soll auch aus privaten Mitteln besonders Risikokapital für Unternehmen bereitstellen. Der Bund werde mindestens zehn Milliarden Euro beisteuern, sagte Klingbeil. "Durch die Mobilisierung privaten Kapitals können wir die Mittel auf bis zu 100 Milliarden Euro hebeln", äußerte sich der Finanzminister zuversichtlich.

J.Sharp--TNT

Empfohlen

Wadephul warnt in Rede bei Vereinten Nationen vor Risiken durch KI

In einer Rede vor der UN-Vollversammlung hat Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) vor den Risiken durch die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) gewarnt. Es handle sich um eine Technologie, die die Wirtschaft von Staaten zu Fall bringen und Lebensgrundlagen bedrohen könne, wenn sie in falsche Hände gerate, sagte Wadephul am Samstag in seiner Ansprache bei der UN-Generaldebatte in New York.

Berlin: SPD-Landesvorstand stimmt für Sondierungsgespräche mit der Linken

Knapp eine Woche nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat der SPD-Landesvorstand für Sondierungsgespräche mit der Linken gestimmt. Der Vorstand beschloss am Samstag einstimmig, die Einladung der Linkspartei zu Sondierungen anzunehmen, wie ein Sprecher mitteilte. Die Linke hatte die Wahl am vergangenen Sonntag deutlich vor der bislang gemeinsam mit der SPD regierenden CDU gewonnen.

Lawrow: Russland wird Ziele in der Ukraine "egal wie" erreichen

Russland ist nach den Worten des russischen Außenministers Sergej Lawrow entschlossen, seine militärischen Ziele in der Ukraine "egal wie" zu erreichen. "Die Ziele der speziellen Militäroperation werden erreicht, die Bedrohung der russischen Sicherheit wird beseitigt und das friedliche Leben wird zurückkehren", sagte Lawrow am Samstag vor der UN-Vollversammlung in New York. Dies werde "egal unter welchen Umständen passieren".

Trump lehnt iranischen Plan für Hormus-Wiedereröffnung ab

US-Präsident Donald Trump hat einen iranischen Vorschlag zur Wiederöffnung der Straße von Hormus binnen sieben Tagen abgelehnt. "Ich weise ihren Vorschlag zurück", sagte er am Samstag vor Journalisten mit Blick auf die iranische Führung. Diese wolle ein Abkommen schließen, "weil sie so schlecht dasteht", fügte der US-Präsident hinzu. Der iranische Präsident Massud Peseschkian erklärte derweil, auch der Oberste Führer Modschtaba Chamenei unterstütze den jüngsten Vorschlag.

Textgröße ändern: