The National Times - Xi: China sieht Verbesserung der Beziehungen zwischen Russland und den USA

Xi: China sieht Verbesserung der Beziehungen zwischen Russland und den USA


Xi: China sieht Verbesserung der Beziehungen zwischen Russland und den USA
Xi: China sieht Verbesserung der Beziehungen zwischen Russland und den USA / Foto: © AFP/Archiv

Chinas Staatschef Xi Jinping sieht vor dem geplanten Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Washington und Moskau. In einem Telefonat mit Putin sagte Xi am Freitag nach Angaben der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua, China sei erfreut zu sehen, "dass Russland und die Vereinigten Staaten den Kontakt aufrechterhalten, ihre Beziehungen verbessern und eine politische Lösung der Ukraine-Krise fördern".

Textgröße ändern:

Die beiden Staatschefs telefonierten dem chinesischen Staatssender CCTV zufolge auf Putins Wunsch miteinander. Auch der Kreml bestätigte das Telefonat am Freitag.

Putin habe Xi über die "wichtigsten Ergebnisse seines Gesprächs mit dem US-Sonderbeauftragten Steve Witkoff am 6. August" informiert, erklärte der Kreml. Xi habe daraufhin seine Unterstützung für eine "langfristige Lösung" des Ukraine-Konflikts bekundet.

Laut CCTV sagte Xi, dass "komplexe Probleme keine einfachen Lösungen" hätten. Peking werde immer "den Frieden und die Förderung von Gesprächen unterstützen".

Der Kreml hatte am Donnerstag ein bevorstehendes Treffen zwischen Putin und Trump bestätigt. Auf Vorschlag der US-Regierung sei ein Treffen "in den kommenden Tagen" vereinbart worden, sagte der russische Präsidentenberater Juri Uschakow. Ziel sei ein Termin "in der kommenden Woche". Ein konkretes Datum wurde zunächst nicht genannt

Es wäre das erste Treffen zwischen Trump und Putin seit sechs Jahren: Zuletzt waren die beiden Staatschefs im Juni 2019 am Rande des G20-Gipfels in Japan zusammengetroffen. Seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit im Januar führten beide Staatschefs jedoch bereits mehrere Telefongespräche.

Trump hatte im Wahlkampf mehrfach angekündigt, den Ukraine-Krieg binnen 24 Stunden beenden zu können. Seither gab es jedoch keine greifbaren Fortschritte bei den Bemühungen um einen Frieden. Am Freitag sollte ein von Trump gestelltes Zehn-Tages-Ultimatum für ein Ende der russischen Angriffe auf die Ukraine auslaufen.

China und Russland haben ihre strategischen Beziehungen zuletzt immer weiter ausgebaut. Die Spannungen zwischen den rivalisierenden Supermächten China und USA wurden zuletzt hingegen insbesondere durch Trumps Zollpolitik verschärft.

Im Ukraine-Krieg stellt sich China als neutral dar. Westliche Länder werfen Peking dagegen vor, Moskau in dem Konflikt entscheidend zu unterstützen.

W.Phillips--TNT

Empfohlen

Bundestags-Ausschuss befasst sich mit Vorfällen in Bundeswehr-Regiment

Der Verteidigungsausschuss des Bundestags befasst sich am Mittwoch mit den extremistischen und sexistischen Vorfällen beim Fallschirmjägerregiment der Bundeswehr in Zweibrücken (Sitzungsbeginn 09.00 Uhr). Der Inspekteur des Heeres, Christian Freuding, will in der nicht-öffentlichen Sitzung zu den Vorfällen Stellung nehmen. Danach ist eine Erklärung des Generalleutnants vor den Medien geplant (gegen 11.00 Uhr). Die Vorfälle waren durch Eingaben von Soldatinnen des Regiments beim Bundestags-Wehrbeauftragten bekannt geworden.

Außenminister Dänemarks und Grönlands treffen Vance und Rubio im Weißen Haus

Angesichts der wiederholten Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Grönland suchen die Außenminister der Arktis-Insel und Dänemarks am Mittwoch das Gespräch mit der US-Regierung. Der dänische Chefdiplomat Lars Lökke Rasmussen und seine grönländische Kollegin Vivian Motzfeldt kommen dafür im Weißen Haus mit US-Vizepräsident JD Vance sowie mit US-Außenminister Marco Rubio zusammen.

US-Vertreter: Venezuela hat mit Freilassung von inhaftierten US-Bürgern begonnen

Die Behörden in Venezuela haben nach Angaben eines Vertreters des US-Außenministeriums mit der Freilassung von inhaftierten US-Bürgern begonnen. "Wir begrüßen die Freilassung inhaftierter Amerikaner in Venezuela", erklärte der US-Vertreter am Dienstag (Ortszeit). "Das ist ein wichtiger Schritt der Übergangsbehörden in die richtige Richtung", fügte er hinzu. Wie viele US-Bürger freigelassen wurden, blieb zunächst unklar.

Stiftung: US-Bürgerrechtsaktivistin Claudette Colvin mit 86 Jahren gestorben

Die US-Bürgerrechtsaktivistin Claudette Colvin ist nach Angaben ihrer Stiftung im Alter von 86 Jahren gestorben. Colvin "hinterlässt ein Vermächtnis des Mutes, das dazu beigetragen hat, den Lauf der amerikanischen Geschichte zu verändern", erklärte ihre Stiftung am Dienstag.

Textgröße ändern: