The National Times - CNN-Chef Jeff Zucker tritt wegen Verhältnis mit Mitarbeiterin zurück

CNN-Chef Jeff Zucker tritt wegen Verhältnis mit Mitarbeiterin zurück


CNN-Chef Jeff Zucker tritt wegen Verhältnis mit Mitarbeiterin zurück
CNN-Chef Jeff Zucker tritt wegen Verhältnis mit Mitarbeiterin zurück

Wegen eines geheimen Verhältnisses mit einer engen Mitarbeiterin tritt der Chef des US-Nachrichtensenders CNN, Jeff Zucker, zurück. Der 56-Jährige machte seinen Rücktritt am Mittwoch in einer Mitteilung an die Mitarbeiter des Senders bekannt.

Textgröße ändern:

"Ich hätte mir sicherlich gewünscht, dass meine Amtszeit hier anders endet", schrieb der mächtige Medienmanager. "Aber es war eine unglaubliche Zeit. Und ich habe jede Minute geliebt." Zucker tritt auch als Vorsitzender der Nachrichten- und Sportsparte des CNN-Mutterkonzerns WarnerMedia zurück.

Der Rücktritt erfolgt im Zuge einer internen Untersuchung bei CNN zum Verhalten des einstigen Starmoderators Chris Cuomo. Dieser war im vergangenen Dezember entlassen worden, weil er seinen Bruder, den früheren New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo, nach Belästigungsvorwürfen zahlreicher Frauen beraten hatte. Die Vermischung von Journalismus und Politik hatte ein schlechtes Licht auf CNN geworfen.

"Als Teil der Untersuchung zu Chris Cuomos Zeit bei CNN wurde ich über eine einvernehmliche Beziehung mit meiner engsten Mitarbeiter befragt, mit der ich seit mehr als 20 Jahren zusammengearbeitet habe", erklärte Zucker. Bei der Frau handelt es sich Medienberichten zufolge um die Marketingchefin von CNN.

"Ich habe eingeräumt, dass sich die Beziehung in den vergangenen Jahren entwickelt hat", erklärte der CNN-Chef. "Ich hätte dies offenlegen müssen, als es begann, aber ich habe das nicht getan. Das war falsch. Deswegen trete ich heute zurück."

In den USA haben Unternehmen häufig strikte Vorgaben, was Beziehungen zwischen Führungskräften und Mitarbeitern angeht. Zucker stand seit 2013 an der Spitze von CNN, einem der bekanntesten Nachrichtensender der Welt.

S.Clarke--TNT

Empfohlen

US-Richter blockiert Trumps 100.000-Dollar-Gebühr für Fachkräfte-Visa

Eine von US-Präsident Donald Trump eingeführte Visa-Gebühr von 100.000 Dollar (knapp 87.000 Euro) für hochqualifizierte Fachkräfte verstößt nach Ansicht eines Bundesrichter gegen geltendes Recht. Nur der Kongress habe das Recht, eine solche Gebühr einzuführen, urteilte Richter Leo Sorokin am Montag. Der Präsident dagegen habe dafür "nicht die Macht". Damit blockierte Sorokin die Gebühr von 100.000 Dollar vorerst.

Trumps Name nach richterlicher Entscheidung von Internetseite des Kennedy Centers entfernt

Nach einer richterlichen Anordnung, wonach der Name von US-Präsident Donald Trump von der Fassade des einst renommierten Kennedy Centers in Washington wieder verschwinden muss, ist dieser von der Webseite des Kulturzentrums bereits entfernt worden. Am Montag war der Name des amtierenden US-Präsidenten nicht mehr auf der Internetseite zu sehen, wo er zuvor neben dem Namen von Ex-Präsident John F. Kennedys gestanden hatte.

Iran und Israel erklären nach gegenseitigen Angriffen Kämpfe wieder für beendet

Nach den ersten gegenseitigen Angriffen seit Beginn einer Waffenruhe Anfang April haben der Iran und Israel die Kämpfe wieder eingestellt. Der Iran habe Israel eine "schmerzhafte Antwort" gegeben, und "dementsprechend ist hiermit die Einstellung der Armee-Einsätze verkündet", erklärte die iranische Armee am Montag im Staatsfernsehen. Kurze Zeit später teilte auch Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu mit, dass die Kämpfe ruhten. Beide Seiten drohten jedoch mit einer Wiederaufnahme der Kämpfe, sollte die jeweils andere Seite erneut angreifen.

Stromausfall in Reutlingen: Ermittler vermuten Brandstiftung

Nach dem großflächigen Stromausfall in Reutlingen vermuten die Ermittler Brandstiftung als Ursache. Der Verdacht laute auf "vorsätzliche Brandlegung und Störung öffentlicher Betriebe", sagte der baden-württembergische Innenminister Manuel Hagel (CDU) am Montagabend in Reutlingen. Der Staatsschutz und das Antiterrorzentrum des Landeskriminalamts hätten die Ermittlungen übernommen: "Wir werden die Täter mit aller Härte zur Rechenschaft ziehen", sagte Hagel weiter.

Textgröße ändern: