The National Times - Scholz: Deutschland wird Ukraine "solange wie nötig" mit Waffen unterstützen

Scholz: Deutschland wird Ukraine "solange wie nötig" mit Waffen unterstützen


Scholz: Deutschland wird Ukraine "solange wie nötig" mit Waffen unterstützen
Scholz: Deutschland wird Ukraine "solange wie nötig" mit Waffen unterstützen / Foto: © POOL/AFP

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat der Ukraine die anhaltende Lieferung von Waffen im Krieg gegen Russland zugesichert. "Wir werden das weiterhin tun, solange die Ukraine diese Unterstützung benötigt", sagte Scholz bei seinem Besuch in Kiew am Donnerstag. Er machte dabei keine neuen Zusagen für Waffensysteme, verwies aber auf die angekündigten Lieferungen von Gepard-Flugabwehrpanzern, des Luftabwehrsystems Iris-T, des Ortungsradars Cobra und von Mehrfachraketenwerfern.

Textgröße ändern:

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, sein Land "sei sehr, sehr dankbar für die Flugabwehrsysteme", die Deutschland zugesagt habe. Russland feuere jeden Tag im Schnitt zehn bis 15 Raketen auf friedliche Objekte wie Schulen oder Kindergärten ab. Deswegen brauche die Ukraine diese Flugabwehrsysteme. Hier werde Deutschland "sehr stark helfen".

Scholz war am Donnerstag mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Italiens Regierungschef Mario Draghi nach Kiew gereist. Zusammen mit dem dem rumänischen Präsidenten Klaus Johannis wurde er dort von Selenksyj empfangen.

D.S.Robertson--TNT

Empfohlen

Trump plant milliardenschwere Investitionen in Venezuelas Ölsektor

Vor seinem Treffen mit den Chefs von US-Ölkonzernen in Washington hat US-Präsident Donald Trump milliardenschwere Investitionen in den Ölsektor Venezuelas angekündigt. "Mindestens 100 Milliarden Dollar (86 Milliarden Euro) werden von den großen Ölkonzernen investiert, die ich alle heute im Weißen Haus treffen werde", erklärte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social. Seit dem US-Angriff auf Venezuela und der Gefangennahme von Staatschef Nicolás Maduro vergangene Woche hat Trump sein Interesse an den großen Ölvorkommen Venezuelas wiederholt betont.

Außenminister Wadephul am Montag in Washington - Zwischenstopp in Island

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) führt kommenden Montag in Washington mit seinem US-Kollegen Marco Rubio Gespräche über den Ukraine-Krieg und die transatlantische Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Weitere zentrale Themen der US-Reise seien die bilateralen Beziehungen, sagte die Sprecherin des Auswärtigen Amtes, Kathrin Deschauer, am Freitag in Berlin. Außerdem würden sicherlich auch andere "relevante außen- und sicherheitspolitische Fragestellungen" besprochen.

Kiew: Nach russischen Angriffen tausende Wohnhäuser ohne Heizung

Nach den nächtlichen russischen Angriffe auf Ziele in Kiew ist in tausenden Wohnhäusern der ukrainischen Hauptstadt die Heizung ausgefallen. Etwa 6000 Wohnblöcke seien betroffen, erklärte Bürgermeister Vitali Klitschko. In einem außergewöhnlichen Appell rief er die betroffenen Bürger auf, die Stadt nach Möglichkeit vorübergehend zu verlassen.

Proteste im Iran: Chamenei bezeichnet Demonstranten als "Vandalen"

Im Iran hat es in der Nacht zum Freitag die größten Demonstrationen seit Beginn der Protestwelle vor knapp zwei Wochen gegeben. In mehreren Städten richteten die Demonstranten wütende Slogans gegen die religiöse und politische Führung des Landes. Das geistliche Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei bezeichnete die Protestteilnehmer am Freitag als "Vandalen" und richtete eine Warnung an US-Präsident Donald Trump. Beobachtern zufolge war das von den Behörden gekappte Internet auch am Freitagmorgen noch gesperrt.

Textgröße ändern: