The National Times - Führendes IS-Mitglied bei US-Einsatz in Syrien festgenommen

Führendes IS-Mitglied bei US-Einsatz in Syrien festgenommen


Führendes IS-Mitglied bei US-Einsatz in Syrien festgenommen
Führendes IS-Mitglied bei US-Einsatz in Syrien festgenommen / Foto: © AFP

US-Streitkräfte, die gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak vorgehen, haben nach eigenen Angaben ein führendes IS-Mitglied festgenommen. Nach Augenzeugenberichten waren Hubschrauber an dem frühmorgendlichen Einsatz am Donnerstag im Nordwesten Syriens beteiligt. Laut Berichten der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte und von Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP wurden bei dem Einsatz in der Provinz Aleppo mehrere Schüsse abgefeuert.

Textgröße ändern:

Der Einsatz erfolgte in einem Dorf, das von Aufständischen mit türkischem Rückhalt kontrolliert wird. Der Festgenommene sei ein "erfahrener Bombenbauer" und gehöre zu den führenden Köpfen des syrischen IS-Zweigs, erklärte die von den USA geführte Koalition. Die Koalition teilte offiziell nicht mit, auf wen der Einsatz zielte. Aber eine Vertreterin der Koalition sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Festgenommene sei Hani Ahmed al-Kurdi, ein ehemaliger IS-Anführer aus Raka.

Derartige Einsätze von US-Kräften im Nordwesten Syriens sind rar. Ein vorangegangener Einsatz von Spezialkräften im Februar hatte den Tod des IS-Anführers Abu Ibrahim al-Haschimi al-Kuraischi zur Folge, der eine Bombe zündete, um seiner Festnahme zu entgehen.

F.Hughes--TNT

Empfohlen

Referendum über neue Verfassung in Kasachstan

In Kasachstan haben die Menschen am Sonntag in einem Referendum über eine neue Verfassung abgestimmt. Nach Angaben der Regierung soll die Reform für mehr Demokratie in der größten Volkswirtschaft Zentralasiens sorgen. Kritikern zufolge festigt sie aber vor allem die Macht von Präsident Kassym-Schomart Tokajew. Nach Angaben der Behörden war die erforderliche Beteiligung von mindestens 50 Prozent der rund 12,5 Millionen Stimmberechtigten schon gegen Mittag erreicht.

Aufruf zu "Vernichtung Israels": Polizei löst Demonstration in Frankfurt am Main auf

Nach einem Aufruf zur "Vernichtung Israels" hat die Polizei in Frankfurt am Main nach eigenen Angaben eine Demonstration vor dem Hintergrund der Kriege und Konflikte im Nahen Osten aufgelöst. Bereits zuvor sei es während der Versammlung am Samstag zu antisemitischen Rufen wie "Tod Israel" gekommen, teilte die Polizei in der hessischen Stadt am Abend mit. Gegen zwei Verdächtige werde wegen dieser Äußerungen ermittelt.

Iran-Krieg: Großbritannien drängt zur "Deeskalation"

Nach Forderungen von US-Präsident Donald Trump, angesichts des Iran-Kriegs sollten andere Staaten für den Schutz der Schifffahrt durch die Straße von Hormus sorgen, hat ein britischer Regierungsvertreter zur "Deeskalation" in der Region gedrängt. Wichtig sei nun, "den Konflikt zu deeskalieren", sagte der britische Minister für Energiesicherheit, Ed Miliband, am Sonntag der BBC. Zuvor hatte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums erklärt, London berate derzeit mit seinen Verbündeten und Partnern über "Optionen zur Sicherung der Schifffahrt in der Region".

Vor Trump-Reise: USA und China beraten über Handel

Gut zwei Wochen vor einer geplanten China-Reise von US-Präsident Donald Trump nehmen die beiden Länder ihre Handels- und Wirtschaftsgespräche wieder auf. US-Finanzminister Scott Bessent will nach Angaben beider Seiten am Sonntag und Montag in Paris mit dem stellvertretenden chinesischen Regierungschef He Lifeng zusammenkommen. Zu dem Treffen wird auch Trumps Handelsbeauftragter Jamieson Greer erwartet.

Textgröße ändern: