The National Times - Führendes IS-Mitglied bei US-Einsatz in Syrien festgenommen

Führendes IS-Mitglied bei US-Einsatz in Syrien festgenommen


Führendes IS-Mitglied bei US-Einsatz in Syrien festgenommen
Führendes IS-Mitglied bei US-Einsatz in Syrien festgenommen / Foto: © AFP

US-Streitkräfte, die gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak vorgehen, haben nach eigenen Angaben ein führendes IS-Mitglied festgenommen. Nach Augenzeugenberichten waren Hubschrauber an dem frühmorgendlichen Einsatz am Donnerstag im Nordwesten Syriens beteiligt. Laut Berichten der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte und von Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP wurden bei dem Einsatz in der Provinz Aleppo mehrere Schüsse abgefeuert.

Textgröße ändern:

Der Einsatz erfolgte in einem Dorf, das von Aufständischen mit türkischem Rückhalt kontrolliert wird. Der Festgenommene sei ein "erfahrener Bombenbauer" und gehöre zu den führenden Köpfen des syrischen IS-Zweigs, erklärte die von den USA geführte Koalition. Die Koalition teilte offiziell nicht mit, auf wen der Einsatz zielte. Aber eine Vertreterin der Koalition sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Festgenommene sei Hani Ahmed al-Kurdi, ein ehemaliger IS-Anführer aus Raka.

Derartige Einsätze von US-Kräften im Nordwesten Syriens sind rar. Ein vorangegangener Einsatz von Spezialkräften im Februar hatte den Tod des IS-Anführers Abu Ibrahim al-Haschimi al-Kuraischi zur Folge, der eine Bombe zündete, um seiner Festnahme zu entgehen.

F.Hughes--TNT

Empfohlen

Ex-US-Präsident Obama verurteilt Schüsse am Rande von Dinner mit Trump

Der frühere US-Präsident Barack Obama hat die Schüsse am Rande einer Gala-Veranstaltung mit US-Präsident Donald Trump verurteilt. "Auch wenn wir die Details des Motivs hinter den Schüssen beim gestrigen Dinner der White-House-Korrespondenten noch nicht kennen, liegt es in der Verantwortung von uns allen, die Vorstellung zurückzuweisen, dass Gewalt irgendeinen Platz in unserer Demokratie hat", erklärte Obama am Sonntag (Ortszeit) im Onlinedienst X.

Israelischer Soldat im Südlibanon getötet - Beirut meldet 14 Tote bei Angriffen

Bei Kämpfen im Süden des Libanon ist nach Angaben der israelischen Armee ein israelischer Soldat getötet worden. Fünf weitere Soldaten und ein Offizier seien verletzt worden, vier von ihnen schwer, erklärte ein Militärsprecher am Sonntag.

Dritter deutlicher Anstieg in Folge: Militärausgaben in Deutschland steigen um 24 Prozent

Deutschlands Rüstungsausgaben sind im vergangenen Jahr um mehr als ein Fünftel in die Höhe geschnellt. Die Bundesrepublik gab 2025 insgesamt 24 Prozent mehr für Rüstung aus als im Vorjahr, wie aus dem am Montag veröffentlichten Bericht des Internationalen Stockholmer Friedensforschungsinstituts (Sipri) hervorgeht. Die Ausgaben beliefen sich demnach auf 97 Milliarden Euro. Es war das dritte Jahr mit einem zweistelligen prozentualen Anstieg der Ausgaben in Deutschland in Folge. Deutschland hatte damit 2025 die viertgrößten Rüstungsausgaben der Welt.

Frühere Regierungschefs Bennett und Lapid bündeln Kräfte gegen Netanjahu in Israel

Die früheren israelischen Regierungschefs Naftali Bennett und Jair Lapid wollen ihre Kräfte bündeln, um den derzeitigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei der Parlamentswahl im Herbst abzulösen. "Heute Abend tun wir uns zusammen und gründen die Partei Bejahad (Zusammen)", verkündete der Konservative Bennett am Sonntag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem linken Oppositionsführer Lapid.

Textgröße ändern: