The National Times - Führendes IS-Mitglied bei US-Einsatz in Syrien festgenommen

Führendes IS-Mitglied bei US-Einsatz in Syrien festgenommen


Führendes IS-Mitglied bei US-Einsatz in Syrien festgenommen
Führendes IS-Mitglied bei US-Einsatz in Syrien festgenommen / Foto: © AFP

US-Streitkräfte, die gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak vorgehen, haben nach eigenen Angaben ein führendes IS-Mitglied festgenommen. Nach Augenzeugenberichten waren Hubschrauber an dem frühmorgendlichen Einsatz am Donnerstag im Nordwesten Syriens beteiligt. Laut Berichten der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte und von Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP wurden bei dem Einsatz in der Provinz Aleppo mehrere Schüsse abgefeuert.

Textgröße ändern:

Der Einsatz erfolgte in einem Dorf, das von Aufständischen mit türkischem Rückhalt kontrolliert wird. Der Festgenommene sei ein "erfahrener Bombenbauer" und gehöre zu den führenden Köpfen des syrischen IS-Zweigs, erklärte die von den USA geführte Koalition. Die Koalition teilte offiziell nicht mit, auf wen der Einsatz zielte. Aber eine Vertreterin der Koalition sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Festgenommene sei Hani Ahmed al-Kurdi, ein ehemaliger IS-Anführer aus Raka.

Derartige Einsätze von US-Kräften im Nordwesten Syriens sind rar. Ein vorangegangener Einsatz von Spezialkräften im Februar hatte den Tod des IS-Anführers Abu Ibrahim al-Haschimi al-Kuraischi zur Folge, der eine Bombe zündete, um seiner Festnahme zu entgehen.

F.Hughes--TNT

Empfohlen

Umfrage in EU-Ländern: Jeder zweite sieht in Trump "Feind Europas"

Mehr als die Hälfte der Menschen aus sieben europäischen Ländern sieht in US-Präsident Donald Trump einer Umfrage zufolge einen "Feind Europas". Insgesamt sehen ihn 51 Prozent der Befragten so - in Deutschland sind es sogar 53 Prozent, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Umfrage der französischen Zeitschrift "Le Grand Continent" hervorgeht. In Spanien und Dänemark, das Trump durch sein Besitzstreben nach Grönland gegen sich aufgebracht hat, ist der Anteil mit 58 Prozent am höchsten. Eine Ausnahme bildet Polen, wo nur 28 Prozent der Befragten Trump als einen "Feind Europas" sehen - allerdings auch nur 17 Prozent als einen "Freund Europas".

Europa will nach Grönland-Einigung Engagement in der Arktis verstärken

Nach der Erleichterung über die vorläufige Einigung im Grönland-Streit mit den USA haben die Europäer ein größeres Engagement in der Arktis angekündigt. Die Verteidigung und Sicherheit in der Arktis sei eine Angelegenheit der gesamten Nato, erklärte die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Freitag nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Brüssel. Der dänische Verteidigungsminister Lars Lokke Rasmussen kündigte an, die Verhandlungen über die Details einer Vereinbarung mit den USA über Grönland würden "ziemlich zügig" starten.

Deutsch-italienische Regierungskonsultationen mit Merz und Meloni in Rom begonnen

In Rom haben die deutsch-italienischen Regierungskonsultationen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und mehreren Bundesminister begonnen. Merz wurde am Freitag von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni im Gästehaus der Regierung in der Villa Dora Pamphilij empfangen. Themen der Gespräche dürften neben bilateralen Fragen unter anderem der Grönland-Streit und das Verhältnis Europas zu den USA sein.

Konkurrenz für Berlin: US-Präsident Trump will Expo 2035 nach Miami holen

US-Präsident Donald Trump will die Expo 2035 nach Miami holen und macht damit möglicherweise auch Berlin Konkurrenz. Wie Trump am Donnerstag bekanntgab, soll sich US-Außenminister Marco Rubio, der aus der Stadt im Bundesstaat Florida stammt, um die Bewerbung kümmern. Die Weltausstellung in Miami könne zum "nächsten großen Meilenstein in unserem neuen Goldenen Zeitalter in Amerika" werden, schrieb Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social.

Textgröße ändern: