The National Times - "Lang lebe der König": Madonna kritisiert Trumps Parole in Online-Beitrag

"Lang lebe der König": Madonna kritisiert Trumps Parole in Online-Beitrag


"Lang lebe der König": Madonna kritisiert Trumps Parole in Online-Beitrag
"Lang lebe der König": Madonna kritisiert Trumps Parole in Online-Beitrag / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

Weil er in seinem Onlinedienst einen Beitrag mit den Worten "Lang lebe der König" unterzeichnete, hat US-Präsident Donald Trump die Wut der Pop-Ikone Madonna auf sich gezogen. "Ich dachte, dieses Land wurde von Europäern aufgebaut, um der Autorität eines Königs zu entkommen und eine neue Welt zu schaffen, die vom Volk regiert wird", schrieb die US-Sängerin am Freitag im Onlinedienst X. "Derzeit haben wir einen Präsidenten, der von sich als König spricht. Wenn das ein Witz sein soll, dann finde ich das nicht lustig."

Textgröße ändern:

Trump hatte sich am Mittwoch im Onlinedienst Truth Social für die Abschaffung der kurz zuvor eingeführten Stadtmaut in New York selbst gerühmt und den Beitrag mit den Worten beendet: "Die Maut ist tot. Manhattan und ganz New York sind gerettet. Lang lebe der König."

Das Weiße Haus verbreitete den Beitrag im Anschluss auf seinem offiziellen Konto, unterschrieb diesen mit "Präsident Donald Trump" und fügte eine Illustration hinzu, die den Präsidenten mit einer goldenen, mit Diamanten besetzten Krone zeigt.

Die Gebühr von neun Dollar am Tag für Besucher, die mit ihrem Fahrzug in die Stadt New York fahren, war kurz vor dem Regierungswechsel in Washington Anfang Januar eingeführt worden.

Madonna gilt als eine der prominentesten Gegnerinnen Trumps und hat sich bereits häufiger kritisch über diesen geäußert. Die "Queen of Pop" sprach unter anderem bei einer Massendemonstration nach Trumps Vereidigung auf einer Bühne. Ende Januar prangerte sie eine Beschneidung der LGBTQ+-Rechte an und rief dazu auf, "den Kampf nicht aufzugeben".

L.Graham--TNT

Empfohlen

Sprecher: Regierung zu Einigung bei Zuckersteuer "in guten Gesprächen"

Die Bundesregierung geht davon aus, dass es im Streit um die Zuckersteuer zeitnah zu einer Einigung kommt. Die betroffenen Ministerien seien "bei dem Thema in guten Gesprächen", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille am Freitag in Berlin. Er sei "zuversichtlich, dass wir auch bei dem Thema zu einer guten Einigung kommen".

Albaniens Regierungschef: EU belügt die Ukraine hinsichtlich eines EU-Beitritts

Albaniens Regierungschef Edi Rama hat das Vorgehen der EU in den Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine scharf kritisiert. "Schauen Sie die Ukraine an. Was man ihr verspricht, ist eine Lüge", sagte Rama der "Welt am Sonntag" in einem am Freitag vorab verbreiteten Interview. "Auf dem regulären Beitrittsweg, mit allen Kriterien, wird sie nie aufgenommen. Das wissen alle."

Verkehrschaos in Kiew nach russischen Drohnenangriffen auf wichtige Brücke

Russische Drohnenangriffe haben zur Sperrung einer der wichtigsten Brücken in Kiew geführt und den Verkehr in der ukrainischen Hauptstadt zum Erliegen gebracht. Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten am Freitag lange Schlangen stehender Autos und Busse auf den Hauptstraßen der ukrainischen Hauptstadt, da Verkehrsteilnehmer angesichts der Sperrung der Südbrücke Ausweichrouten suchten. Diese ist eine von acht Brücken, die den Osten und Westen Kiews über den Dnipro verbinden, sie wurde in beide Richtungen voll gesperrt.

Frankreichs Bildungsminister: Eltern sollen Schüler von Protesten abhalten

Angesichts der tagelangen und immer gewaltsameren Schülerproteste hat der französische Bildungsminister an die Eltern appelliert, ihre Kinder von den Blockaden abzuhalten. "Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Kinder nicht mehr auf der Straße sind, weil sie dort in Gefahr sind", sagte Bildungsminister Édouard Geffray am Freitag dem Sender BFM.

Textgröße ändern: