The National Times - Pentagonchef Hegseth: "Nato wieder großartig machen"

Pentagonchef Hegseth: "Nato wieder großartig machen"


Pentagonchef Hegseth: "Nato wieder großartig machen"
Pentagonchef Hegseth: "Nato wieder großartig machen" / Foto: © AFP

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat die europäischen Nato-Partner erneut zu deutlich größerem Einsatz für die eigene Verteidigung gedrängt. "Wir müssen die Nato wieder großartig machen", forderte Hegseth am Donnerstag zum Abschluss eines zweitägigen Verteidigungsministertreffens in Brüssel. Er griff damit den Slogan von US-Präsident Donald Trump auf, der "Amerika wieder großartig" machen will.

Textgröße ändern:

Die Vereinigten Staaten wollten unter Trump das "Kriegerethos" in der eigenen Armee wiederbeleben und die Abschreckung wiederherstellen. Die Nato müsse diese Ziele ebenfalls verfolgen, sagte Hegseth.

Europas Werte seien vielleicht wichtig, aber damit könne man ebensowenig schießen wie mit großen Reden, sagte Hegseth weiter. "Es gibt keinen Ersatz für Hard Power" - militärische Stärke - sagte der neue Pentagonchef.

Hegseth bekräftigte, Verteidigungsausgaben von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) seien ein Anfang, wie Trump gesagt habe, aber sie reichten nicht aus. Dasselbe gelte für drei oder vier Prozent. Es müssten eher fünf Prozent sein, und dafür gebe es eine "echte Dringlichkeit".

Nato-Generalsekretär Mark Rutte äußerte nach dem Nato-Treffen Verständnis für die Haltung der USA. Es sei ihr "gutes Recht, extrem verärgert" mit den Europäern zu sein, wenn diese nicht handelten. Trump hatte die Verbündeten bereits in seiner ersten Amtszeit bis 2021 immer wieder zu höheren Verteidigungsausgaben aufgerufen.

H.Davies--TNT

Empfohlen

G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Rohöl und Diesel frei - Ölpreise fallen

Angesichts gestiegener Treibstoffpreise und auf Druck aus den USA haben die G7-Staaten am Freitag die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl aus ihren Reserven vereinbart. Die Freigabe solle "sofort beginnen" und sich über vier Monate erstrecken, "einschließlich einer vorgezogenen umfangreichen Dieselfreigabe innerhalb der ersten 20 Tage", hieß es in der G7-Erklärung. Die Ölpreise gaben deutlich nach.

Bundespräsident Steinmeier reist am Donnerstag zu Staatsbesuch nach Frankreich

Auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron reist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag zu einem zweitägigen Staatsbesuch nach Frankreich. Der Besuch "würdigt die enge Freundschaft und tiefe Verbundenheit" zwischen Frankreich und Deutschland und "unterstreicht die Vielfalt ihrer Beziehungen", teilte das Bundespräsidialamt am Freitag mit. Es handelt sich um den ersten Staatsbesuch eines deutschen Bundespräsidenten in Frankreich seit 13 Jahren.

Kiews Bürgermeister Klitschko beschreibt Lage nach Angriffen auf Brücke als "sehr dramatisch"

"Der Feind reißt Kiew auseinander": Bürgermeister Vitali Klitschko hat die Lage in der ukrainischen Hauptstadt nach russischen Angriffen auf eine wichtige Brücke als "sehr dramatisch" beschrieben. "Es ist nicht mehr möglich, so zu tun, als ob wir jetzt noch so wie in Friedenszeiten leben könnten", schrieb Klitschko am Freitag im Onlinedienst Telegram, nachdem die Sperrung der Südbrücke über den Fluss Dnipro zu Chaos in seiner Stadt geführt hatte.

Treibstoffpreise: G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl frei

Vor dem Hintergrund steigender Treibstoffpreise und Druck aus den USA haben die G7-Länder sich auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl geeinigt. Dies solle in den kommenden vier Monaten geschehen, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron anlässlich einer Videokonferenz der G7-Vertreter zur Energiekrise am Freitag. Noch während die Gespräche der G7-Partner liefen, sank der US-Ölpreis um fünf Prozent.

Textgröße ändern: