The National Times - Bundespräsident Steinmeier reist am Donnerstag zu Staatsbesuch nach Frankreich

Bundespräsident Steinmeier reist am Donnerstag zu Staatsbesuch nach Frankreich


Bundespräsident Steinmeier reist am Donnerstag zu Staatsbesuch nach Frankreich
Bundespräsident Steinmeier reist am Donnerstag zu Staatsbesuch nach Frankreich / Foto: © AFP

Auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron reist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag zu einem zweitägigen Staatsbesuch nach Frankreich. Der Besuch "würdigt die enge Freundschaft und tiefe Verbundenheit" zwischen Frankreich und Deutschland und "unterstreicht die Vielfalt ihrer Beziehungen", teilte das Bundespräsidialamt am Freitag mit. Es handelt sich um den ersten Staatsbesuch eines deutschen Bundespräsidenten in Frankreich seit 13 Jahren.

Textgröße ändern:

Steinmeier besucht Frankreich 75 Jahre nach Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland. Er bietet dem Bundespräsidialamt zufolge "die Gelegenheit, an die besondere Verantwortung beider Länder für ein starkes, demokratisches und souveränes Europa zu erinnern".

Der Elysée-Palast in Paris erklärte, der Besuch werde die "Entschlossenheit" Frankreichs und Deutschlands bekräftigen, "unsere gemeinsamen strategischen Verpflichtungen im Dienste der Sicherheit Europas und der Europäer fortzuführen".

Am Vorabend des Staatsbesuches nehmen der Bundespräsident und seine Ehefrau Elke Büdenbender dem Bundespräsidialamt zufolge zudem an einem Empfang zum Tag der Deutschen Einheit in der Residenz des deutschen Botschafters in Paris teil. Im Mai 2024 hatte Steinmeier Macron zu einem Staatsbesuch in Deutschland empfangen.

A.M.James--TNT

Empfohlen

Kiews Bürgermeister Klitschko beschreibt Lage nach Angriffen auf Brücke als "sehr dramatisch"

"Der Feind reißt Kiew auseinander": Bürgermeister Vitali Klitschko hat die Lage in der ukrainischen Hauptstadt nach russischen Angriffen auf eine wichtige Brücke als "sehr dramatisch" beschrieben. "Es ist nicht mehr möglich, so zu tun, als ob wir jetzt noch so wie in Friedenszeiten leben könnten", schrieb Klitschko am Freitag im Onlinedienst Telegram, nachdem die Sperrung der Südbrücke über den Fluss Dnipro zu Chaos in seiner Stadt geführt hatte.

Treibstoffpreise: G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl frei

Vor dem Hintergrund steigender Treibstoffpreise und Druck aus den USA haben die G7-Länder sich auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl geeinigt. Dies solle in den kommenden vier Monaten geschehen, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron anlässlich einer Videokonferenz der G7-Vertreter zur Energiekrise am Freitag. Noch während die Gespräche der G7-Partner liefen, sank der US-Ölpreis um fünf Prozent.

Feierlichkeiten zu Tag der Deutschen Einheit in Bremen begonnen

In Bremen haben am Freitag die dreitägigen Feierlichkeiten zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit begonnen. Bis zum Sonntag gibt es in der Bremer Innenstadt und an der Weser ein Bürgerfest mit Musik, Theater und Diskussionsrunden auf mehr als hundert Bühnen. Ein musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt der Fantastischen Vier am Samstagabend. Auf einer Ländermeile präsentieren sich die 15 anderen Bundesländer.

Flydubai-Pilot schildert Angriff: "Konnte all diese Menschen nicht sterben lassen"

Nach dem mutmaßlichen Anschlag auf eine Flydubai-Maschine mit 174 Passagieren an Bord hat der verletzte Pilot erstmals die dramatischen Minuten im Cockpit geschildert. "Ich habe versucht, mein eigenes Leben zu retten, aber ich wusste, dass ich all diese Menschen nicht sterben lassen konnte", sagte der von seinem Co-Piloten attackierte indische Flugkapitän Smit Machchhar am Freitag. US-Präsident Donald Trump deutete unterdessen eine Beteiligung Irans an und drohte mit harten Konsequenzen.

Textgröße ändern: