The National Times - Griechisches Parlament wählt Verbündeten des Regierungschefs zum Präsidenten

Griechisches Parlament wählt Verbündeten des Regierungschefs zum Präsidenten


Griechisches Parlament wählt Verbündeten des Regierungschefs zum Präsidenten
Griechisches Parlament wählt Verbündeten des Regierungschefs zum Präsidenten / Foto: © AFP

Das griechische Parlament hat Konstantinos Tasoulas, den konservativen Parteifreund von Regierungschef Kyriakos Mitsotakis, zum Präsidenten gewählt. Der 65-Jährige wurde am Mittwoch im vierten Wahlgang gewählt. Tasoulas nannte seine Wahl eine große Ehre und Verantwortung. Der Präsident hat in Griechenland größtenteils repräsentative Aufgaben.

Textgröße ändern:

Regierungschef Mitsotakis beglückwünschte Tasoulas zu seiner Wahl. Er sei "überzeugt, dass Tasoulas seine wichtige Rolle als Symbol unserer nationalen Einheit, aber auch als Garant der demokratischen Normalität" erfüllen werde, erklärte er in dem Onlinedienst X.

Tasoulas war im Januar von Regierungschef Mitsotakis für das Amt des Präsidenten nominiert worden. Er gehört wie Mitsotakis der konservativen Partei Nea Dimokratia (ND) an und gilt als dem nationalistischen Flügel der Partei nahestehend. Seit der Wahl von Mitsotakis zum Ministerpräsidenten im Jahr 2019 war Tasoulas Parlamentspräsident gewesen.

Tasoulas löste die Präsidentin Katerina Sakellaropoulou ab. Die ehemalige Richterin war im Jahr 2020 als erste Frau in das Amt gewählt worden. Die Amtszeit des griechischen Präsidenten beträgt fünf Jahre.

Der neue Präsident ist nicht unumstritten. Nachdem 2023 bei dem schwersten Zugunglück in der Geschichte Griechenlands 57 Menschen ums Leben gekommen waren, wurde Tasoulas vorgeworfen, sich als Parlamentspräsident nicht genug für eine Aufklärung des Unglücks eingesetzt zu haben.

Lewis--TNT

Empfohlen

G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Rohöl und Diesel frei - Ölpreise fallen

Angesichts gestiegener Treibstoffpreise und auf Druck aus den USA haben die G7-Staaten am Freitag die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl aus ihren Reserven vereinbart. Die Freigabe solle "sofort beginnen" und sich über vier Monate erstrecken, "einschließlich einer vorgezogenen umfangreichen Dieselfreigabe innerhalb der ersten 20 Tage", hieß es in der G7-Erklärung. Die Ölpreise gaben deutlich nach.

Bundespräsident Steinmeier reist am Donnerstag zu Staatsbesuch nach Frankreich

Auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron reist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag zu einem zweitägigen Staatsbesuch nach Frankreich. Der Besuch "würdigt die enge Freundschaft und tiefe Verbundenheit" zwischen Frankreich und Deutschland und "unterstreicht die Vielfalt ihrer Beziehungen", teilte das Bundespräsidialamt am Freitag mit. Es handelt sich um den ersten Staatsbesuch eines deutschen Bundespräsidenten in Frankreich seit 13 Jahren.

Kiews Bürgermeister Klitschko beschreibt Lage nach Angriffen auf Brücke als "sehr dramatisch"

"Der Feind reißt Kiew auseinander": Bürgermeister Vitali Klitschko hat die Lage in der ukrainischen Hauptstadt nach russischen Angriffen auf eine wichtige Brücke als "sehr dramatisch" beschrieben. "Es ist nicht mehr möglich, so zu tun, als ob wir jetzt noch so wie in Friedenszeiten leben könnten", schrieb Klitschko am Freitag im Onlinedienst Telegram, nachdem die Sperrung der Südbrücke über den Fluss Dnipro zu Chaos in seiner Stadt geführt hatte.

Treibstoffpreise: G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl frei

Vor dem Hintergrund steigender Treibstoffpreise und Druck aus den USA haben die G7-Länder sich auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl geeinigt. Dies solle in den kommenden vier Monaten geschehen, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron anlässlich einer Videokonferenz der G7-Vertreter zur Energiekrise am Freitag. Noch während die Gespräche der G7-Partner liefen, sank der US-Ölpreis um fünf Prozent.

Textgröße ändern: