The National Times - Ehepaar schleuste Ausländer nach Berlin - mehrjährige Haftstrafen

Ehepaar schleuste Ausländer nach Berlin - mehrjährige Haftstrafen


Ehepaar schleuste Ausländer nach Berlin - mehrjährige Haftstrafen
Ehepaar schleuste Ausländer nach Berlin - mehrjährige Haftstrafen / Foto: © AFP/Archiv

Ein Berliner Ehepaar soll wegen des Einschleusens von Ausländern nach Deutschland für mehrere Jahre hinter Gitter kommen. Die 54-jährige Frau wurde zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren, ihr 58 Jahre alter Ehemann zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt, wie eine Sprecherin des Berliner Landgerichts am Mittwoch mitteilte. Beide wurden des gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern in zwei Fällen schuldig gesprochen.

Textgröße ändern:

Das Gericht ordnete am Dienstag zusätzlich an, dass von dem Ehepaar Taterträge in Höhe von 12.000 Euro sowie zwei Fahrzeuge und mehrere Mobiltelefone eingezogen werden. Ebenfalls angeklagt war der Bruder des Manns. Er wurde wegen des Einschleusens von Ausländern zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt. Laut Anklage hatten die Beschuldigten illegal Menschen von Rumänien nach Berlin eingeschleust. Dabei versteckten sie die Geschleusten in einer Kiste in einem Kleintransporter.

Dem Urteil ging der Sprecherin zufolge eine Verständigung voraus. So lieferten die Angeklagten Geständnisse ab, und der Strafrahmen wurde vorab abgesteckt. Für den Ehemann forderte die Staatsanwaltschaft demnach vier Jahre und zwei Monate, die Verteidigung drei Jahre und neun Monate Freiheitsstrafe.

Für die Frau plädierte die Staatsanwaltschaft auf vier Jahre, die Verteidigung auf drei Jahre und neun Monate. Für den 61-jährigen Bruder des Manns beantragte die Staatsanwaltschaft eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren, die Verteidigung eine Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren.

P.Murphy--TNT

Empfohlen

G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Rohöl und Diesel frei - Ölpreise fallen

Angesichts gestiegener Treibstoffpreise und auf Druck aus den USA haben die G7-Staaten am Freitag die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl aus ihren Reserven vereinbart. Die Freigabe solle "sofort beginnen" und sich über vier Monate erstrecken, "einschließlich einer vorgezogenen umfangreichen Dieselfreigabe innerhalb der ersten 20 Tage", hieß es in der G7-Erklärung. Die Ölpreise gaben deutlich nach.

Bundespräsident Steinmeier reist am Donnerstag zu Staatsbesuch nach Frankreich

Auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron reist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag zu einem zweitägigen Staatsbesuch nach Frankreich. Der Besuch "würdigt die enge Freundschaft und tiefe Verbundenheit" zwischen Frankreich und Deutschland und "unterstreicht die Vielfalt ihrer Beziehungen", teilte das Bundespräsidialamt am Freitag mit. Es handelt sich um den ersten Staatsbesuch eines deutschen Bundespräsidenten in Frankreich seit 13 Jahren.

Kiews Bürgermeister Klitschko beschreibt Lage nach Angriffen auf Brücke als "sehr dramatisch"

"Der Feind reißt Kiew auseinander": Bürgermeister Vitali Klitschko hat die Lage in der ukrainischen Hauptstadt nach russischen Angriffen auf eine wichtige Brücke als "sehr dramatisch" beschrieben. "Es ist nicht mehr möglich, so zu tun, als ob wir jetzt noch so wie in Friedenszeiten leben könnten", schrieb Klitschko am Freitag im Onlinedienst Telegram, nachdem die Sperrung der Südbrücke über den Fluss Dnipro zu Chaos in seiner Stadt geführt hatte.

Treibstoffpreise: G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl frei

Vor dem Hintergrund steigender Treibstoffpreise und Druck aus den USA haben die G7-Länder sich auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl geeinigt. Dies solle in den kommenden vier Monaten geschehen, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron anlässlich einer Videokonferenz der G7-Vertreter zur Energiekrise am Freitag. Noch während die Gespräche der G7-Partner liefen, sank der US-Ölpreis um fünf Prozent.

Textgröße ändern: