The National Times - Berichte: Klage gegen New Yorker Bürgermeister Adams soll fallengelassen werden

Berichte: Klage gegen New Yorker Bürgermeister Adams soll fallengelassen werden


Berichte: Klage gegen New Yorker Bürgermeister Adams soll fallengelassen werden
Berichte: Klage gegen New Yorker Bürgermeister Adams soll fallengelassen werden / Foto: © AFP

Auf Geheiß des US-Justizministerium soll US-Berichten zufolge die Anklage gegen den demokratischen New Yorker Bürgermeister Eric Adams in einem Korruptionsskandal fallengelassen werden. Die Bundesstaatsanwaltschaft werde im Auftrag von Justizministerin Pam Bondi "angewiesen, die anhängigen Anklagen in der Sache Vereinigte Staaten gegen Adams fallenzulassen", hieß es in einer der "New York Times" und dem Sender CNN vorliegenden Mitteilung des Ministeriums vom Montag.

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Adams war der erste amtierende Bürgermeister von New York, gegen den Anklage erhoben wurde. Im September hatte er vor einem Gericht in Manhattan seine Unschuld beteuert und auf nicht schuldig plädiert. Adams war wegen illegaler Wahlkampffinanzierung, Betrugs und Bestechlichkeit angeklagt worden. In den Korruptionsskandal sollen türkische Regierungsvertreter verwickelt gewesen sein.

Rücktrittsforderungen wies Adams stets zurück und deutete an, dass seine Justizprobleme auf Meinungsverschiedenheiten mit Ex-Präsident Joe Biden in der Einwanderungsfrage zurückzuführen seien. Belege dafür legte er allerdings nicht vor. Der in mehreren Fällen angeklagte US-Präsident Donald Trump griff diese These während seines Wahlkampfes mit den Worten auf, ihm werde das gleiche Schicksal zuteil wie Adams.

Adams' Anwalt Alex Spiro bestätigte den Vorgang gegenüber der Nachrichtenagentur AFP und begrüßte den Schritt des Justizministeriums. Nach erneuter Prüfung des Falls sei das Ministerium zu dem Schluss gekommen, dass er zu den Akten gelegt werden solle, erklärte Spiro. Wie er von Anfang an gesagt habe, sei der Bürgermeister "unschuldig".

Trotz der "Aufsehen erregenden Behauptungen" habe es "letztlich keine Beweise" gegeben, dass Adams "jemals gegen Gesetze verstoßen" habe. Sein Mandant könne den Fall nun "hinter sich lassen".

Adams ist Ex-Polizist und der zweite Schwarze, der an der Verwaltungsspitze der Ostküstenmetropole steht. Er will sich im Herbst 2025 zur Wiederwahl stellen. Zugleich ist der 64-Jährige eine prominente Figur der Demokratischen Partei. In den vergangenen Wochen hatte er seine Kontakte zu Mitarbeitern des republikanischen US-Präsidenten Donald Trump intensiviert.

Wegen seiner Rolle bei der Erstürmung des Kapitols wurde Trump im Jahr 2023 unter anderem wegen Verschwörung zur Behinderung einer offiziellen Amtshandlung sowie zum Betrug an den Vereinigten Staaten angeklagt. Aber nach Trumps Wahlsieg am 5. November sah sich der Sonderermittler Jack Smith gezwungen, das Strafverfahren einzustellen.

R.Evans--TNT

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