The National Times - Regierungspartei bei Parlamentswahl im Kosovo vorne - keine absolute Mehrheit

Regierungspartei bei Parlamentswahl im Kosovo vorne - keine absolute Mehrheit


Regierungspartei bei Parlamentswahl im Kosovo vorne - keine absolute Mehrheit
Regierungspartei bei Parlamentswahl im Kosovo vorne - keine absolute Mehrheit / Foto: © AFP

Bei der Parlamentswahl im Kosovo deutet sich ein klarer Sieg für die Partei von Ministerpräsident Albin Kurti ab. Kurtis Vetevendosje-Partei (VV) lag nach Angaben der Wahlkommission vom Montag nach der Auszählung von rund 90 Prozent der Stimmen mit 41 Prozent vorne, würde so allerdings ihre absolute Mehrheit im Parlament verfehlen. An zweiter Stelle lag demnach die rechtsgerichtete Demokratischen Partei des Kosovo (PDK) mit 22 Prozent und dahinter die Mitte-Rechts-Partei Demokratische Liga des Kosovo (LDK) mit 17 Prozent.

Textgröße ändern:

Ohne eine klare Mehrheit in dem 120 Sitze fassenden Parlament dürften dem Kosovo wochenlange Koalitionsverhandlungen bevorstehen. 20 Sitze sind für Parteien reserviert, die Minderheiten vertreten, darunter zehn für die ethnischen Serben im Kosovo.

Vor der Wahl am Sonntag hatte Kurti angedeutet, dass er lieber in die Opposition gehen würde, als ohne absolute Mehrheit zu regieren. Während der Auszählung kündigte er dann allerdings an, eine Regierung bilden zu wollen.

L.Johnson--TNT

Empfohlen

Kritik an brasilianischer Justiz wegen Einmischung in TV-Debatte vor Präsidentschaftswahl

Zwei Tage vor der Präsidentschaftswahl in Brasilien ist die Justiz wegen ihrer Einmischung in die letzte geplante TV-Debatte vor dem Urnengang in die Kritik geraten. Drei brasilianische Medienverbände äußerten am Freitag ihre "tiefe Empörung über die richterliche Einmischung in zuvor festgelegte Regeln". Der Sender Globo hatte die Debatte nach zwei kurzfristigen Gerichtsentscheidungen abgesagt.

G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Rohöl und Diesel frei - Ölpreise fallen

Angesichts gestiegener Treibstoffpreise und auf Druck aus den USA haben die G7-Staaten am Freitag die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl aus ihren Reserven vereinbart. Die Freigabe solle "sofort beginnen" und sich über vier Monate erstrecken, "einschließlich einer vorgezogenen umfangreichen Dieselfreigabe innerhalb der ersten 20 Tage", hieß es in der G7-Erklärung. Die Ölpreise gaben deutlich nach.

Bundespräsident Steinmeier reist am Donnerstag zu Staatsbesuch nach Frankreich

Auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron reist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag zu einem zweitägigen Staatsbesuch nach Frankreich. Der Besuch "würdigt die enge Freundschaft und tiefe Verbundenheit" zwischen Frankreich und Deutschland und "unterstreicht die Vielfalt ihrer Beziehungen", teilte das Bundespräsidialamt am Freitag mit. Es handelt sich um den ersten Staatsbesuch eines deutschen Bundespräsidenten in Frankreich seit 13 Jahren.

Kiews Bürgermeister Klitschko beschreibt Lage nach Angriffen auf Brücke als "sehr dramatisch"

"Der Feind reißt Kiew auseinander": Bürgermeister Vitali Klitschko hat die Lage in der ukrainischen Hauptstadt nach russischen Angriffen auf eine wichtige Brücke als "sehr dramatisch" beschrieben. "Es ist nicht mehr möglich, so zu tun, als ob wir jetzt noch so wie in Friedenszeiten leben könnten", schrieb Klitschko am Freitag im Onlinedienst Telegram, nachdem die Sperrung der Südbrücke über den Fluss Dnipro zu Chaos in seiner Stadt geführt hatte.

Textgröße ändern: