The National Times - Wahlleugnerin Kari Lake soll Direktorin von US-Auslandssender Voice of America werden

Wahlleugnerin Kari Lake soll Direktorin von US-Auslandssender Voice of America werden


Wahlleugnerin Kari Lake soll Direktorin von US-Auslandssender Voice of America werden
Wahlleugnerin Kari Lake soll Direktorin von US-Auslandssender Voice of America werden / Foto: © AFP

Die frühere TV-Nachrichtensprecherin und prominente Wahlleugnerin Kari Lake soll künftig den US-Auslandssender Voice of America (VOA) leiten. Lake werde sicherstellen, "dass die amerikanischen Werte der Freiheit (...) auf der ganzen Welt fair und akkurat verbreitet werden, im Gegensatz zu den von den Fake-News-Medien verbreiteten Lügen", erklärte der designierte US-Präsident Donald Trump am Mittwoch in seinem Onlinenetzwerk Truth Social.

Textgröße ändern:

Mit Programmen in zahlreichen Sprachen erreicht VOA ein weltweites Publikum. Der Sender erhält US-Gelder, gilt aber als verlässliches und unabhängiges Medium, das für ein internationales Publikum über globale und US-Nachrichten berichtet.

Lake ist eine eingefleischte Trump-Anhängerin. Die Republikanerin äußert wie ihr Mentor regelmäßig Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Wahlsiegs des Demokraten Joe Biden bei der Präsidentschaftswahl 2020 und hat sich auch mehrfach geweigert, ihre zweifache Niederlage als republikanische Kandidatin bei der Gouverneurswahl im US-Bundesstaat Arizona anzuerkennen.

Trump ist bekannt dafür, Menschen für Posten zu nominieren, die seiner Familie nahestehen oder ihre Loyalität zu ihm unter Beweis gestellt haben. So hatte der Republikaner kürzlich etwa den Vater seines Schwiegersohnes Jared Kushner, Charles Kushner, als künftigen US-Botschafter in Frankreich ernannt.

D.S.Robertson--TNT

Empfohlen

Wähler in Bosnien und Herzegowina bestimmen neue Parlamente und Präsidenten

In Bosnien und Herzegowina sind am Sonntag die Amtsträger im komplexen politischen System des früheren Bürgerkriegslandes gewählt worden. Der Beginn des Urnengangs verlief holprig, vielerorts gab es technische Probleme mit der neu eingeführten biometrischen Technik. Die Wahllokale sollten um 19.00 Uhr MESZ schließen, erste Ergebnisse wurden für den späten Abend erwartet.

Kanzler in Kiew: Hilfe für Ukraine zur Abwehr "barbarischer Angriffe" aus Russland

Luftalarm, Drohnenangriff und eine scharfe Warnung aus Moskau: Bei einem Besuch unter dramatischen Umständen in Kiew hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) unbeirrt in seiner Unterstützung für die Ukraine gezeigt. Er sagte dem Land am Sonntag Militär- und Infrastruktur-Hilfen von über einer Milliarde Euro zu. Während seines Besuchs wurde eine Brücke in Kiew von einer russischen Drohne getroffen.

SPD wehrt sich in Reformdebatte gegen Blockadevorwürfe aus der Union

Die SPD ist Kritik aus der Union entgegengetreten, sie verzögere vereinbarte Reformvorhaben. "Blockadevorwürfe, öffentliche Forderungen oder Ultimaten bringen uns ehrlich gesagt nicht weiter - sie machen die Suche nach gemeinsamen Lösungen sogar eher langwieriger", sagte Dirk Wiese, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, am Sonntag der "Süddeutschen Zeitung". "Was uns weiterbringt, ist der Blick auf das, was uns verbindet und was wir gemeinsam erreichen wollen."

Selenskyj: Washington plant neue trilaterale Gespräche mit Kiew und Moskau im Oktober

Die USA planen nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj neue trilaterale Gespräche der Vereinigten Staaten, Russlands und der Ukraine über ein Ende des Ukraine-Krieges. Die von Washington vermittelten Gespräche sollten bis Ende Oktober stattfinden, sagte Selenskyj am Sonntag vor Journalisten in Kiew. Die USA stünden dafür mit der Ukraine und Russland in Kontakt.

Textgröße ändern: