The National Times - US-Regierung stellt Sicherheitsstrategie zum Umgang mit KI vor

US-Regierung stellt Sicherheitsstrategie zum Umgang mit KI vor


US-Regierung stellt Sicherheitsstrategie zum Umgang mit KI vor
US-Regierung stellt Sicherheitsstrategie zum Umgang mit KI vor / Foto: © AFP

Die US-Regierung hat am Donnerstag eine nationale Sicherheitsstrategie zum Umgang mit den Herausforderungen durch die Künstliche Intelligenz (KI) vorgestellt. Das Memorandum zur Nationalen Sicherheit (NSM) soll den Rahmen dafür schaffen, dass die Technologie einerseits weiterentwickelt wird, um der militärischen Nutzung von KI durch Gegner wie China entgegenzuwirken. Zum anderen sind klare und wirksame Sicherheitsvorkehrungen vorgesehen, die das Vertrauen der Öffentlichkeit in die KI-Nutzung festigen sollen.

Textgröße ändern:

"KI hat ganz klar Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der nationalen Sicherheit, etwa bei der Cybersicherheit und der Spionageabwehr", sagte ein ranghoher Regierungsvertreter in Washington. Länder wie China hätten die Möglichkeiten erkannt, mit KI "ihre eigenen militärischen und geheimdienstlichen Fähigkeiten zu modernisieren und zu revolutionieren".

Die US-Dienste gehen davon aus, dass die sich rasch entwickelnde KI-Technologie einen militärischen und geheimdienstlichen Wettbewerb zwischen den Weltmächten auslösen wird. Daher sei es von großer Bedeutung, dass die USA die Übernahme und Nutzung modernster KI-Fähigkeiten durch die nationalen Sicherheitsdienste beschleunigen, "um unseren Wettbewerbsvorteil zu erhalten", sagte der Regierungsvertreter.

US-Präsident Joe Biden hatte vor einem Jahr den Nationalen Sicherheitsrat und den Stabschef des Weißen Hauses mit der Ausarbeitung des Memorandums beauftragt. "Wir glauben, dass wir unseren Gegnern überlegen sein müssen und die Bedrohung durch den gegnerischen Einsatz von KI entschärfen müssen", sagte der Regierungsvertreter. Das Memorandum solle sicherstellen, dass die US-Behörden "die Anwendung auf intelligente und verantwortungsvolle Weise" beschleunigen.

A.M.Murray--TNT

Empfohlen

Von Zwangsräumung betroffene Spanierin Maricarmen gestorben

Die Zwangsräumung ihrer Wohnung in der spanischen Hauptstadt Madrid hatte landesweite Massenproteste und schließlich Neuwahlen ausgelöst: Nun ist die 87-jährige Maricarmen Abascal gestorben. "Wir bedauern mitteilen zu müssen, dass Maricarmen heute gestorben ist", teilte der Mieterverband am Mittwoch mit. Nach der Zwangsräumung war Maricarmen wegen Erschöpfung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die größten Gewerkschaften Spaniens riefen derweil zu einem Generalstreik am 11. November auf, um vor den vorgezogenen Parlamentswahlen die Aufmerksamkeit auf der Wohnungskrise zu halten.

Mieterverband: Zwangsgeräumte Spanierin Maricarmen gestorben

Die Zwangsräumung ihrer Wohnung in Madrid hat Massenproteste ausgelöst - nun ist die 87-jährige Maricarmen Abascal gestorben. "Wir bedauern mitteilen zu müssen, dass Maricarmen heute gestorben ist", teilte der Mieterverband am Mittwoch mit. Der Fall der 87-Jährigen hatte eine heftige politische Kontroverse, landesweite Proteste und schließlich Neuwahlen ausgelöst.

US-Außenminister Rubio fordert Europa zum Erwachen aus "langem Schlaf" auf

US-Außenminister Marco Rubio hat Europa bei einem Besuch in Griechenland zum Erwachen aus seinem "langen Dämmerschlaf" aufgefordert. "Wir glauben, dass Europa aus seinem langen Dämmerschlaf erwachen und das Feuer neu entfachen kann, das hier vor Jahrtausenden entzündet wurde", sagte Rubio am Mittwoch in einer Ansprache unterhalb der berühmten Akropolis in der griechischen Hauptstadt Athen. Der Westen stehe an einem Scheideweg zwischen "nationaler Stärke" und Niedergang.

Jahrestag-Gedenken in Israel während zunehmender politischer Spannungen vor Wahl

Am dritten Jahrestag des Hamas-Überfalls hat Israel mit Gedenkfeiern im ganzen Land der Opfer gedacht - das innenpolitische Klima verschärft sich derweil, rund drei Wochen vor der Parlamentswahl, weiter. Regierungschef Benjamin Netanjahu unterstrich am Mittwoch, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Der Ministerpräsident steht vor der Wahl unter Druck, ihm wird vorgeworfen, den Überfall nicht verhindert zu haben. "Wir werden wieder tanzen, wir werden wieder leben", sagte Präsident Isaac Herzog derweil am Ort des Nova-Musikfestivals. Israels Armee setzte unterdessen ihre Angriffe im Gazastreifen fort.

Textgröße ändern: