The National Times - Regen verboten: Französischer Bürgermeister erlässt Dekret

Regen verboten: Französischer Bürgermeister erlässt Dekret


Regen verboten: Französischer Bürgermeister erlässt Dekret
Regen verboten: Französischer Bürgermeister erlässt Dekret / Foto: © AFP/Archiv

Es reicht mit dem Regen: Ein vom unsommerlichen Wetter genervter Bürgermeister in Frankreich hat künftige Niederschläge per Gemeinde-Dekret kurzerhand verboten. "Es ist vorgeschrieben, dass ab 15. Juli und in den Monaten August, September und bis in den Oktober hinein der Regen aufhört und durch einen leichten Wind und strahlenden Sonnenschein ersetzt wird", heißt es in der nicht ganz ernst gemeinten Verordnung, die Daniel Marrière auf Facebook veröffentlichte.

Textgröße ändern:

Die Temperaturen sollten tagsüber 30 bis 35 Grad betragen und nachts auf höchstens 20 Grad abkühlen, verfügte der Bürgermeister von Coulonces, einem Örtchen mit 227 Einwohnern in der Normandie. Für die Umsetzung der Verordnung seien die Pfarrer zuständig, "die einen direkten Draht zum Jenseitigen haben", heißt es in Artikel 3 weiter.

Frankreich wird seit Tagen von heftigen Niederschlägen heimgesucht. "So ein Wetter in dieser Jahreszeit habe ich noch nie erlebt", sagte Marrière der Nachrichtenagentur AFP. Erst am Vortag habe es so geschüttet, dass er am Vormittag zu Hause das Licht anschalten musste.

"Das ist der Moment, um die Menschen zum Lächeln zu bringen", fügte er mit Blick auf sein Wetter-Dekret hinzu. Auf Facebook gab es Beifall dafür: "Eine sehr gute Entscheidung, Herr Bürgermeister", schrieb ein Einwohner.

T.Hancock--TNT

Empfohlen

Elf Vermisste nach erneutem Angriff auf Schiffe vor Bulgariens Küste

Nach neuen Angriffen auf zwei Handelsschiffe im Schwarzen Meer vor der bulgarischen Küste werden elf Besatzungsmitglieder vermisst. Eines der Schiffe sei gesunken, teilten die bulgarischen Behörden am Dienstag mit. Ein ukrainisches Frachtschiff wurde nach Angaben des bulgarischen Ministerpräsidenten Rumen Radew von drei Drohnen getroffen. Er vermute Russland hinter dem Vorfall, sagte er. Die EU und die Ukraine verurteilten die Angriffe. Die Nato kündigte eine mögliche Anpassung ihrer Verteidigungsmaßnahmen an.

SPD sucht nach Bas-Rücktritt neue Vorsitzende - Klingbeil legt sich nicht fest

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas läuft in der SPD die Debatte über eine Neubesetzung des Parteivorsitzes. Mehrere Namen kursierten am Dienstag, offizielle Bewerbungen gab es aber noch nicht. Auch der verbliebene Ko-Partei-Chef Lars Klingbeil ließ offen, ob er erneut für den Posten in der Doppelspitze kandidiert. Aus den Ländern kamen auch Rufe, Partei- und Ministeramt künftig zu trennen.

Schülerproteste in Frankreich: Landesweit zahlreiche Demonstrationen

Tausende von jungen Menschen sind in Frankreich am Dienstag erneut auf die Straße gegangen, um für bessere Lern- und Studienbedingungen zu demonstrieren. Am Vormittag unterstützte überraschend die schwedische Aktivistin Greta Thunberg in der Vorstadt Saint-Denis die Schülerproteste. An der Demonstration in Paris nahm auch der linkspopulistische Präsidentschaftskandidat Jean-Luc Mélenchon teil. Die französische Regierung wirft seiner Partei vor, die Proteste zu instrumentalisieren.

Gericht: Verbot von Brandenburger AfD-Wahlspot war rechtens

Das Verbot eines Wahlspots der AfD in Brandenburg aus dem Jahr 2024 ist einem Gerichtsurteil zufolge rechtens gewesen. Das Verwaltungsgericht Potsdam wies eine neuerliche Klage des AfD-Landesverbands am Montag ab, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte. Damit wurde eine Entscheidung vom Februar 2025 bestätigt. Damals hatte die AfD einen Eilantrag gegen das Verbot durch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg gestellt.

Textgröße ändern: