The National Times - Spanischer König besitzt laut eigenen Angaben 2,6 Millionen Euro

Spanischer König besitzt laut eigenen Angaben 2,6 Millionen Euro


Spanischer König besitzt laut eigenen Angaben 2,6 Millionen Euro
Spanischer König besitzt laut eigenen Angaben 2,6 Millionen Euro / Foto: © AFP/Archiv

Der wegen der Eskapaden seines Vaters unter Druck stehende spanische König Felipe VI. hat nach Angaben seines Palasts ein persönliches Vermögen von 2,6 Millionen Euro. Dabei handelte es sich einer Mitteilung vom Montag zufolge hauptsächlich um Sparkonten. Außerdem besitze der König Kunstwerke und Schmuck. Das Geld soll aus der Entlohnung für seine Tätigkeiten als Kronprinz und Staatsoberhaupt in den vergangenen 25 Jahren stammen.

Textgröße ändern:

Der Palast kam einem für Dienstag erwarteten Dekret von Regierungschef Pedro Sánchez zuvor, mit dem dieser die "Transparenz, Rechenschaftspflicht und Effizienz" des spanischen Königshauses erhöhen will. Mit dem Schritt wollte sich der König laut eigenen Angaben des "Respekts und des Vertrauens seiner Bürger würdig" erweisen. Die Offenlegung seines Vermögens gehe über seine "verfassungsmäßigen Pflichten" hinaus, betonte der Palast.

Das Image des spanischen Königshauses ist seit dem Bekanntwerden der zahlreichen Affären des ehemaligen Königs und Vaters Felipes, Juan Carlos, stark beschädigt. Dieser musste nach Enthüllungen über seinen prunkvollen Lebensstil 2014 zugunsten seines Sohnes abdanken. 2020 entzog Felipe seinem Vater die jährlichen Zuwendungen in Höhe von 200.000 Euro und erklärte, auf sein späteres Erbe verzichten zu wollen.

Juan Carlos wurde verdächtigt, im Ausland ein verstecktes Vermögen angehäuft zu haben, insbesondere durch seine engen Beziehungen zu den Golfmonarchien. Obwohl die Ermittlungen gegen ihn in seinem Heimatland eingestellt wurden, entschied sich Juan Carlos, in Abu Dhabi zu bleiben, wo er zwischenzeitlich Zuflucht gefunden hat.

F.Harris--TNT

Empfohlen

Französische Rechtspopulistin Le Pen spricht sich gegen russische Einflussnahme aus

Gut sieben Monate vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich ist die Kandidatin des rechtspopulistischen Rassemblement National (RN), Marine Le Pen, auf Distanz zur russischen Regierung gegangen. Diese könne nicht darauf hoffen, durch "Einschüchterung, Drohungen, Destabilisierung oder psychologischen Druck direkt oder indirekt die Politik Frankreichs zu diktieren", hieß es in einer am Samstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung mit RN-Parteichef Jordan Bardella.

Weißes Haus verwehrt Journalisten von CNN und weiteren US-Medien den Zutritt

Einen Tag nach einem von US-Präsident Donald Trump gegen sie verhängten Hausverbot hat das Weiße Haus Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW sowie des Nachrichten-Portals Politico am Samstag den Zutritt verwehrt. Die betroffenen Medien verurteilten Trumps Schritt als Verletzung der US-Verfassung und kündigten an, weiterhin über die Regierung zu berichten.

Bundeswehr-Generalinspekteur Breuer wird neuer Vorsitzender des Nato-Militärausschusses

Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, wird neuer Vorsitzender des Nato-Militärausschusses. Die Generalstabschefinnen und -chefs der Nato-Mitgliedstaaten wählten Breuer am Samstag einstimmig, wie das Verteidigungsministerium in Berlin mitteilte. Er wird damit Mitte kommenden Jahres die Nachfolge von Giuseppe Cavo Dragone auf dem Posten antreten. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sprach von einer "ausgezeichneten Nachricht" für das Verteidigungsbündnis.

Zusammenstöße zwischen Polizei und Rechtsradikalen in Den Haag

Im niederländischen Den Haag ist es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen der Polizei und hunderten Rechtsradikalen gekommen. Trotz eines Verbots zogen am Samstag rund 500 Demonstranten durch das Stadtzentrum, skandierten antisemitische Parolen und attackierten die Beamten mit Feuerwerk und Wurfgeschossen. Es gab mehrere Festnahmen, die Polizei setzte Schlagstöcke und Wasserwerfer gegen die Demonstranten ein.

Textgröße ändern: