The National Times - Israel droht mit harter Reaktion auf Hisbollah-Angriffe

Israel droht mit harter Reaktion auf Hisbollah-Angriffe


Israel droht mit harter Reaktion auf Hisbollah-Angriffe
Israel droht mit harter Reaktion auf Hisbollah-Angriffe / Foto: © AFP

Nach neuerlichen Raketenangriffen der libanesischen Hisbollah-Miliz hat Israel mit einer harten Reaktion gedroht. Israel werde "mit Macht auf jegliche Aggressionen der Hisbollah reagieren", sagte Regierungssprecher David Mencer am Donnerstag: "Ob durch diplomatische Bemühungen oder auf andere Weise, Israel wird die Sicherheit an seiner nördlichen Grenze wiederherstellen."

Textgröße ändern:

Die vom Iran unterstützte schiitische Hisbollah hatte zuvor nach eigenen Angaben zahlreiche Stützpunkte und Stellungen der israelischen Armee im Norden Israels mit Raketen und Drohnen angegriffen. Die Angriffe waren demnach eine Reaktion auf die Tötung eines hochrangigen Hisbollah-Kommandeurs am Dienstag.

Seit Beginn des Gaza-Kriegs vor mehr als acht Monaten kommt es an der Grenze zwischen dem Libanon und Nordisrael fast täglich zu Gefechten zwischen israelischen Soldaten und Kämpfern der vom Iran unterstützen Hisbollah-Miliz. In den vergangen Wochen hatten sich diese verstärkt und die Furcht vor einer regionalen Eskalation geschürt. Der Irak warnte am Donnerstag vor einer Ausweitung des Konflikts auf den gesamten Nahen Osten.

H.Davies--TNT

Empfohlen

Wadephul bekräftigt Unterstützung für Ukraine und betont Geschlossenheit der Europäer

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat der Ukraine eine weitere Unterstützung in ihrem Verteidigungskampf gegen Russland zugesichert und die Geschlossenheit der europäischen Verbündeten hervorgehoben. "Wir sind geeinter als zu Beginn des Krieges", sagte Wadephul am Dienstag bei einem Sicherheitsforum in Warschau. "Wir verfügen über mehr Kapazitäten als zu Beginn des Krieges. Und wir wissen, was vor uns liegt."

Schwedens Wahlsiegerin Andersson scheitert erneut mit Regierungsbildung

Nach dem Wahlsieg ihres Mitte-links-Blocks ist die schwedische Sozialdemokratin Magdalena Andersson auch im zweiten Anlauf mit einer Regierungsbildung gescheitert. In den Gesprächen mit Grünen, Linken und Zentrumspartei seien zwar Fortschritte erzielt worden, "aber gleichzeitig sind die notwendigen Voraussetzungen für die Bildung einer Regierung nicht gegeben", sagte Andersson am Dienstag bei einer Pressekonferenz.

Ungarisches Parlament beschließt Änderung von umstrittenem LGBTQ-Gesetz

Gut fünf Jahre nach seiner Verabschiedung sind die entscheidenden Passagen des sogenannten Anti-LGBTQ-Gesetzes in Ungarn wieder abgeschafft worden. Das Parlament in Budapest stimmte am Dienstag für einen entsprechenden Entwurf der Regierung. Es ist die erste bedeutende Abkehr von den in der Regierungszeit des rechtsnationalistischen Ministerpräsidenten Viktor Orban beschlossenen Maßnahmen gegen die LGBTQ-Gemeinschaft seit dem Amtsantritt seines pro-europäischen Nachfolgers Peter Magyar im Mai.

Schülerproteste in Frankreich: Neuer Aktionstag mit Demonstrationen

Von der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg unterstützt haben Schülerinnen und Schüler in Frankreich an einem neuen Protesttag am Dienstag zahlreiche Schulen landesweit blockiert. Rund 200 Oberschulen blieben nach Angaben der Regierung landesweit geschlossen. Offizielle Zahlen zu Blockadeaktionen gab es nicht. Für den Nachmittag sind zahlreiche Demonstrationen geplant. In Onlinediensten kursierte ein Aufruf zu einer nichtgenehmigten Demonstration vor dem Amtssitz von Premierminister Sébastien Lecornu.

Textgröße ändern: