The National Times - Biden will Maßnahmen gegen "Geisterwaffen" verschärfen

Biden will Maßnahmen gegen "Geisterwaffen" verschärfen


Biden will Maßnahmen gegen "Geisterwaffen" verschärfen
Biden will Maßnahmen gegen "Geisterwaffen" verschärfen

US-Präsident Joe Biden will den Kampf gegen sogenannte Geisterwaffen verstärken. Eine entsprechende Ankündigung werde Biden im Laufe des Montags machen, teilte ein US-Regierungsvertreter mit. Unter anderem sollten die Vorgaben für die aus Einzelteilen zusammengebauten Waffen verschärft werden, die aufgrund fehlender Seriennummern schwer zu verfolgen sind. Die US-Strafverfolgungsbehörden betrachten diese "Geisterwaffen" als wachsendes Problem. "Sie sind die bevorzugte Waffe von Kriminellen", sagte der Regierungsvertreter.

Textgröße ändern:

Die neue Regelung sieht nach Regierungsangaben vor, dass für Waffenteile die gleichen Anforderungen gelten sollen wie für vollständig zusammengebaute Waffen. Händler müssen demnach Käufer von Einzelteilen, die zum Waffenbau geeignet sind, ebenso gründlich überprüfen wie andere Waffenkäufer. Zudem müssen die wichtigsten Waffenkomponenten mit Seriennummern versehen werden.

Die neue Regelung wird es Kriminellen nach Einschätzung von US-Justizminister Merrick Garland "erschweren, nicht nachverfolgbare Schusswaffen zu erhalten". Zudem werde dadurch die Arbeit der Ermittler erleichtert, da sie "die Informationen abrufen können, die sie zur Aufklärung von Verbrechen benötigen".

Nach Angaben der US-Behörden wurden zwischen Januar 2016 und Dezember 2021 mehr als 45.000 "Geisterwaffen" beschlagnahmt, die in der Regel zu Hause mit im Internet zu kaufenden Bestandteilen zusammengebaut werden. Sie stehen den Angaben zufolge in Verbindung mit 692 Fällen von Mord oder versuchtem Mord.

Die USA werden immer wieder von Schusswaffenattacken mit vielen Toten erschüttert. Biden hat seit seinem Amtsantritt mehrere Dekrete zur Eindämmung der Waffengewalt erlassen. Für weitergehende Maßnahmen bräuchte er aber den Kongress.

L.Graham--TNT

Empfohlen

Trump macht Teheran für Angriff auf Schule im Iran verantwortlich

US-Präsident Donald Trump hat Teheran für den Angriff auf eine Schule im Iran mit womöglich mehr als 150 Toten verantwortlich gemacht. "Auf Grundlage dessen, was ich gesehen habe, wurde dies vom Iran getan", sagte der US-Präsident am Samstag an Bord seiner Präsidentenmaschine zu Journalisten.

Trump nimmt Leichen von im Iran-Krieg getöteten US-Soldaten in Empfang

Unter den Augen von US-Präsident Donald Trump sind am Samstag die Leichen der sechs im Iran-Krieg getöteten US-Soldaten in die Vereinigten Staaten überführt worden. Trump salutierte, als die mit US-Flaggen bedeckten Särge aus einem Militärflugzeug ausgeladen und an ihm vorbeigetragen wurden. An der Zeremonie auf dem Luftwaffenstützpunkt Dover im Bundesstaat Delaware nahmen auch US-Vizepräsident JD Vance und seine Frau Usha, Pentagon-Chef Pete Hegseth, US-Generalstabschef Dan Caine sowie First Lady Melania Trump teil.

Zeremonie im Beisein Trumps: Leichen von im Iran-Krieg getöteten Soldaten in die USA überführt

Unter den Augen von US-Präsident Donald Trump sind am Samstag die Leichen der sechs im Iran-Krieg getöteten US-Soldaten in die Vereinigten Staaten überführt worden. Trump salutierte, als die mit US-Flaggen bedeckten Särge aus einem Militärflugzeug ausgeladen und an ihm vorbeigetragen wurden. An der Zeremonie auf einem Luftwaffenstützpunkt im Bundesstaat Delaware nahmen auch Vizepräsident JD Vance und seine Frau Usha, Pentagon-Chef Pete Hegseth, US-Generalstabschef Dan Caine sowie First Lady Melania Trump teil.

Netanjahu: Setzen Angriffe auf den Iran "mit all unserer Kraft" fort

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat weitere massive Angriffe auf den Iran angekündigt. Die israelische Armee werde den Krieg "mit all unserer Kraft" fortsetzen, sagte Netanjahu am Samstagabend in einer Fernsehansprache. "Wir haben einen systematischen Plan, um das iranische Regime auszulöschen und viele andere Ziele zu erreichen."

Textgröße ändern: