The National Times - Verdacht der Spionage für China: Analyst von US-Armeegeheimdienst festgenommen

Verdacht der Spionage für China: Analyst von US-Armeegeheimdienst festgenommen


Verdacht der Spionage für China: Analyst von US-Armeegeheimdienst festgenommen
Verdacht der Spionage für China: Analyst von US-Armeegeheimdienst festgenommen / Foto: © GETTY IMAGES/AFP

Ein Mitarbeiter des US-Militärgeheimdienstes ist unter dem Verdacht der Spionage für China festgenommen worden. Feldwebel Korbein Schultz sei auf der Armeebasis Fort Campbell an der Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Kentucky und Tennessee in Gewahrsam genommen worden, teilte das Justizministerium in Washington am Donnerstag mit.

Textgröße ändern:

Das Ministerium machte zwar keine Angaben dazu, an welches Land der Unteroffizier Geheiminformationen weitergereicht haben soll. Laut US-Medienberichten ist es jedoch China. Schultz ist Analyst des Militärgeheimdienstes und hatte Zugang zu strikt geheimen Informationen.

In der Anklageschrift heißt es, der Feldwebel habe seit Juni 2022 einen Kontakt in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong mit Dokumenten, Karten und Fotos versorgt. Dafür habe er insgesamt 42.000 Dollar (38.000 Euro) erhalten. Nach Angaben des Justizministeriums bezogen sich die gelieferten Informationen unter anderem auf US-Planungen für den Fall, dass das von China als abtrünniges Gebiet betrachtete Taiwan militärisch angegriffen werden sollte.

In den von Schultz weitergereichten Dokumenten sei es auch um Kampfflugzeuge, Hubschrauber, Hyperschallgerät und Himars-Raketen gegangen, erklärte das Ministerium. Bereits im August 2023 waren zwei Matrosen der US-Marine wegen des Vorwurfs der Spionage für China vorgenommen worden.

D.Kelly--TNT

Empfohlen

Steinmeier mit militärischen Ehren zu Staatsbesuch in Paris empfangen

Zum Auftakt seines Staatsbesuchs in Frankreich hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Pariser Triumphbogen das Grabmal des Unbekannten Soldaten besucht. Steinmeier erwies den im Ersten Weltkrieg getöteten französischen Soldaten am Donnerstag mit einem Blumengebinde seine Ehre. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron empfing den Bundespräsidenten mit militärischen Ehren.

Tedros-Nachfolge: China schickt eigene Kandidatin ins Rennen um WHO-Chefposten

China schickt eine eigene Kandidatin für den Chefposten bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Rennen. Die Gesundheitsexpertin Song Li bewerbe sich um die Nachfolge von WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte Außenamtssprecherin Mao Ning am Donnerstag in Peking.

Kommunikation über Koalitionsausschuss: SMS statt Pressekonferenz

Themen und Streitpunkte gab es vor der Sitzung des Koalitionsausschusses am Mittwochabend genug - kommuniziert wurde über das Treffen aber so gut wie gar nicht. Bei vorherigen Sitzungen wurden im Anschluss Mitteilungen mit den gefassten Beschlüssen verschickt und kurzfristig Pressekonferenzen mit den Koalitionsspitzen angesetzt. Dieses Mal gelang nur eine SMS an die Öffentlichkeit.

Israel ordnet Abzug von Diplomaten an: Britisches Konsulat in Jerusalem stellt Arbeit ein

Einen Monat nach einer entsprechenden Anordnung der israelischen Regierung hat das britische Konsulat in Ost-Jerusalem am Donnerstag seine Arbeit eingestellt. "Der Generalkonsul und 20 Diplomaten (...) haben ihre Mission beendet und werden Israel verlassen", erklärte der israelische Außenminister Gideon Saar. Nach seinen Angaben sollen sieben britischen "Diplomaten mit einem sehr begrenzten Tätigkeitsbereich" vor Ort bleiben.

Textgröße ändern: