The National Times - UN-Mission Monusco übergibt ersten Stützpunkt an kongolesische Polizei

UN-Mission Monusco übergibt ersten Stützpunkt an kongolesische Polizei


UN-Mission Monusco übergibt ersten Stützpunkt an kongolesische Polizei
UN-Mission Monusco übergibt ersten Stützpunkt an kongolesische Polizei / Foto: © AFP

Die UN-Friedensmission Monusco hat im Rahmen ihres Abzugs aus der Demokratischen Republik Kongo einen ersten Stützpunkt an die nationalen Sicherheitskräfte übergeben. Bei einer Zeremonie auf dem Militärstützpunkt Kamanyola nahe der Grenze zu Ruanda und Burundi wurden am Montag die Flaggen der UNO und Pakistans, die für den Stützpunkt verantwortlich waren, durch die Flagge der DR Kongo ersetzt, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten.

Textgröße ändern:

Der UN-Sicherheitsrat hatte im Dezember für einen beschleunigten Abzug der Blauhelmsoldaten gestimmt, nachdem die Regierung in Kinshasa dies zuvor monatelang gefordert hatte - trotz immer noch andauernder Gewalt im Osten des zentralafrikanischen Landes. Die Regierung warf der UN-Mission vor, die Bevölkerung nicht wirkungsvoll vor den in der Region aktiven bewaffneten Banden und Milizen zu schützen.

Die Monusco war seit 1999 in der DR Kongo stationiert, zuletzt mit 13.500 Soldaten und 2000 Polizisten in den östlichen Provinzen Ituri, Süd-Kivu und Nord-Kivu. Dem vom UN-Sicherheitsrat verabschiedeten Abzugsplan zufolge sollen in einer ersten Phase bis Ende April die UN-Soldaten aus der Provinz Süd-Kivu abgezogen werden.

Für den Abzug aus den anderen beiden Provinzen gibt es bisher keinen Zeitplan. Der kongolesische Außenminister Christophe Lutundula hat jedoch deutlich gemacht, dass der Abzug bis Ende des Jahres abgeschlossen sein soll.

Der Abzug erfolgt zu einer Zeit, in der Nord-Kivu mit dem Wiedererstarken der Rebellenbewegung M23 konfrontiert ist, die weite Teile des Landes eingenommen hat. Im vergangenen Monat wurden die Kämpfe um Goma, die Hauptstadt von Nord-Kivu, wieder aufgenommen.

E.Cox--TNT

Empfohlen

Steinmeier beginnt zweitägigen Staatsbesuch in Frankreich

Zum Auftakt seines zweitägigen Staatsbesuchs in Frankreich wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag (10.00 Uhr) vom französischen Staatschef Emmanuel Macron mit militärischen Ehren am Pariser Triumphbogen begrüßt. Anschließend sind ein Gespräch mit Macron im Elysée-Palast und eine gemeinsame Presseerklärung geplant. Am Abend soll ein Staatsbankett im Elysée stattfinden.

Bundestag debattiert über Einkommensteuerreform

Der Bundestag debattiert am Donnerstag (09.00 Uhr) über die geplante Einkommensteuerreform. Die Abgeordneten befassen sich in erster Lesung mit dem Vorhaben, das innerhalb der Koalition kontrovers diskutiert wird und vorsieht, vor allem kleine und mittlere Einkommen und insbesondere Familien zu entlasten. In erster Lesung wird außerdem über die geplante Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe sowie die Neuregelung des Wohngeldes debattiert.

Britischer Premierminister Burnham zu Antrittsbesuch bei Merz

Der britische Premierminister Andrew Burnham kommt am Donnerstag zu seinem Antrittsbesuch nach Berlin. Dabei wollen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der seit Juli amtierende Premier die Ratifikationsurkunden zum deutsch-britischen Freundschaftsvertrag austauschen, der damit in Kraft tritt. Der sogenannte Kensington-Vertrag sieht eine engere Zusammenarbeit in zahlreichen Bereichen vor, darunter in der Außen- und Sicherheitspolitik wie auch in der Wirtschaft. Unterzeichnet worden war der Vertrag im Juli 2025 von Merz und Burnhams Vorgänger Keir Starmer.

Ex-Geisel Eli Scharabi erinnert in Tel Aviv an Opfer des Hamas-Überfalls vor drei Jahren

Am dritten Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel haben die Menschen im ganzen Land der Opfer gedacht. Bei einer Gedenkveranstaltung am Mittwochabend in Tel Aviv erinnerte die frühere Hamas-Geisel Eli Scharabi an all jene, die am 7. Oktober 2023 von den Islamisten getötet und verschleppt wurden, darunter seine Familie. Das Versagen der Sicherheitsbehörden an jenem Tag ist das bestimmende Thema vor der Parlamentswahl Ende Oktober.

Textgröße ändern: