The National Times - Papst Franziskus verurteilt "furchtbare Grausamkeiten" in Butscha

Papst Franziskus verurteilt "furchtbare Grausamkeiten" in Butscha


Papst Franziskus verurteilt "furchtbare Grausamkeiten" in Butscha
Papst Franziskus verurteilt "furchtbare Grausamkeiten" in Butscha

Papst Franziskus hat sich entsetzt über die "furchtbaren Grausamkeiten" im Kiewer Vorort Butscha gezeigt. "Die neuesten Nachrichten über den Krieg in der Ukraine sprechen von neuen Grausamkeiten wie dem Massaker von Butscha, anstatt Erleichterung und Hoffnung zu vermitteln", sagte der Papst am Mittwoch bei seiner wöchentlichen Generalaudienz. In der Ukraine würden "immer furchtbarere Grausamkeiten" verübt, auch gegen "wehrlose Zivilisten, Frauen und Kinder".

Textgröße ändern:

"Sie sind Opfer, deren unschuldiges Blut zum Himmel schreit und um Gnade fleht", sagte der Papst. Dann erhob er sich und entfaltete eine blaue-gelbe Fahne, die er nach eigenen Angaben aus der "gemarterten Stadt Butscha" erhalten hatte. Er faltete die Fahne wieder zusammen und küsste sie.

In Butscha waren nach dem Rückzug der russischen Armee aus der ukrainischen Hauptstadtregion zahlreiche Leichen gefunden worden. Die ukrainische Regierung und westliche Verbündete warfen Russland "Kriegsverbrechen" gegen Zivilisten vor. Moskau bestreitet jegliche Verantwortung für die Tötungen und wirft dem Westen vor, die Bilder gefälscht zu haben.

A.Davey--TNT

Empfohlen

Nach Konflikt um Iran-Krieg: US-Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard tritt zurück

Nach einem Konflikt um den Iran-Krieg tritt US-Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard zurück. Die 45-Jährige begründete ihren Schritt am Freitag im Onlinedienst X mit einer Krebserkrankung ihres Mannes. Gabbard ist die vierte Frau, die binnen Monaten aus dem Kabinett von Präsident Donald Trump ausscheidet. Im Iran-Krieg waren Zweifel an der Loyalität der Nationalen Geheimdienstdirektorin laut geworden, der insgesamt 18 Dienste unterstehen.

US-Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard erklärt Rücktritt

US-Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard hat ihren Rücktritt erklärt. Die 45-Jährige begründete ihren Schritt am Freitag im Onlinedienst X mit einer seltenen Krebserkrankung ihres Mannes. Gabbard ist die vierte Frau, die binnen Monaten aus dem Kabinett von Präsident Donald Trump ausscheidet. Im Iran-Krieg waren Zweifel an der Loyalität der Geheimdienstchefin laut geworden.

Protest vor US-Botschaft in Havanna wegen Anklage gegen Ex-Präsidenten Raúl Castro

Vor der US-Botschaft in Havanna haben tausende Kubaner ihre Unterstützung für den von der US-Justiz angeklagten Ex-Präsidenten Raúl Castro bekundet. Die Demonstranten schwenkten am Freitag kubanische Flaggen und skandierten "Lang lebe Raúl!". Der 94-jährige Bruder des einstigen Revolutionsführers Fidel Castro war am Mittwoch von der US-Justiz wegen des Abschusses zweier Zivilflugzeuge im Jahr 1996 mit vier Toten angeklagt worden.

Neuer US-Notenbankchef Warsh im Amt: Trump erwartet Kurswechsel

Der neue Vorsitzende der US-Notenbank, Kevin Warsh, hat das Amt offiziell angetreten. Der 56-Jährige legte am Freitag im Beisein von US-Präsident Donald Trump den Amtseid ab. Trump machte dabei deutlich, dass er den von Warsh angekündigten Kurswechsel für niedrigere Leitzinsen erwarte. An der Zeremonie im Weißen Haus nahmen zahlreiche Politiker und Wirtschaftsvertreter teil, unter anderem die frühere Außenministerin Condoleezza Rice.

Textgröße ändern: