The National Times - Selenskyj fordert Konsequenzen für Russland für Gräueltaten in Butscha

Selenskyj fordert Konsequenzen für Russland für Gräueltaten in Butscha


Selenskyj fordert Konsequenzen für Russland für Gräueltaten in Butscha
Selenskyj fordert Konsequenzen für Russland für Gräueltaten in Butscha

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat vor dem UN-Sicherheitsrat gefordert, Russland für die Gräueltaten in dem Kiewer Vorort Butscha zur Rechenschaft zu ziehen. Die Vereinten Nationen müssten angesichts der russischen "Kriegsverbrechen" sofort handeln, sagte Selenskyj am Dienstag in einer per Video übertragenen Rede vor dem wichtigsten UN-Gremium. "Rechenschaft muss unvermeidbar sein."

Textgröße ändern:

Selenskyj brachte unter anderem einen möglichen Rauswurf Russlands aus dem UN-Sicherheitsrat ins Spiel. Eine Option sei es, "Russland als Aggressor und Kriegsauslöser zu entfernen, damit es nicht länger Entscheidungen über seine eigene Aggression blockieren kann". Der ukrainische Präsident spielte damit auf das Vetorecht Russlands im UN-Sicherheitsrat an. Ohne Reformen könnten die Vereinten Nationen "dichtgemacht" werden, sagte der ukrainische Präsident.

Selenskyj schilderte mit drastischen Worten die Gräueltaten in Butscha, die er Russland zuschrieb. Menschen seien "in ihren Wohnungen, in ihren Häusern getötet" worden. "Zivilisten wurden einfach aus Spaß mit Panzern zerquetscht, als sie mitten auf der Straße in ihren Autos saßen." Selenskyj warf Russland in seiner Rede zudem vor, "hunderttausende" Ukrainer nach Russland verschleppt zu haben.

S.Collins--TNT

Empfohlen

Trump erhöht Druck auf Teheran und droht dem Iran erneut mit vollständiger Vernichtung

US-Präsident Donald Trump hat erneut eine scharfe Drohung gegen den Iran ausgesprochen und Teheran zum Abschluss eines Abkommens aufgerufen. "Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser schnell bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben", schrieb Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social.

Organisiert von Trump-Regierung: Tausende bei Gebetsveranstaltung in Washington

Tausende Menschen haben am Sonntag in Washington an einer von der US-Regierung organisierten Gebetsveranstaltung teilgenommen. Als Redner wurden neben christlichen Predigern Verteidigungsminister Pete Hegseth und der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, der Republikaner Mike Johnson, erwartet. US-Präsident Donald Trump und Außenminister Marco Rubio wollten Videobotschaften schicken.

Rechtskandidatin Fujimori und Linkskandidat Sánchez in Stichwahl um Präsidentenamt in Peru

In Peru gehen nach der chaotischen ersten Runde der Präsidentschaftswahl die rechtsgerichtete Kandidatin Keiko Fujimori und der linksgerichtete Kandidat Roberto Sánchez in die Stichwahl. Das geht aus dem am Sonntag veröffentlichten Endergebnis des ersten Wahlgangs hervor. Fujimori, die Tochter des ehemaligen Präsidenten Alberto Fujimori, kam demnach auf 17,1 Prozent der Stimmen, gefolgt von Sánchez mit 12,0 Prozent.

Britische Streitkräfte beteiligen sich an Feierlichkeiten zu US-Unabhängigkeitsjubiläum

An den Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA nehmen auch die Streitkräfte der früheren Kolonialmacht Großbritannien teil. Die Red Arrows, die Kunstflugstaffel der Royal Air Force, beginnen im Juni eine einmonatige Tournee durch die USA, wie die britische Regierung am Sonntag mitteilte. Außerdem fahren demnach mehrere Schiffe der britischen Marine in die Vereinigten Staaten.

Textgröße ändern: