The National Times - Dritter Wahlgang bei Präsidentenwahl in Italien erneut ergebnislos

Dritter Wahlgang bei Präsidentenwahl in Italien erneut ergebnislos


Dritter Wahlgang bei Präsidentenwahl in Italien erneut ergebnislos
Dritter Wahlgang bei Präsidentenwahl in Italien erneut ergebnislos

Auch die dritte Runde der Wahl eines neuen Staatspräsidenten in Italien ist ergebnislos zu Ende gegangen. Kein Kandidat erreichte am Mittwoch die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit. 412 der mehr als 1000 Wahlleute gaben leere Stimmzettel ab, was auf eine fehlende Einigung auf einen Kandidaten zwischen den großen Parteien hindeutet.

Textgröße ändern:

Mit 125 Stimmen lag der derzeitige Amtsinhaber Sergio Mattarella am Mittwoch vorne. Der 80-jährige hat eine erneute Amtszeit jedoch ausgeschlossen.

Auch am Montag und Dienstag hatten die Wahlgänge kein Ergebnis gebracht. Der vierte Wahlgang am Donnerstag bringt eine wesentliche Änderung mit sich: Für einen Sieg reicht dann bereits eine absolute Mehrheit.

Den Staatschef wählt in Italien ein Gremium von mehr als tausend Abgeordneten, Senatoren und Vertretern der Regionen. Die Abstimmung erfolgt geheim und es gibt keine offiziellen Kandidatenlisten. Der Wahlausgang gilt daher als kaum vorhersehbar.

Das Amt des Staatschefs ist ein weitgehend repräsentatives. Wegen der potenziellen Wahl des amtierenden Ministerpräsidenten Mario Draghi zum Staatspräsidenten steht dieses Mal jedoch viel auf dem Spiel: Es drohen Neuwahlen und der Bruch der fragilen Koalition, die Draghi zum Regierungschef gemacht hatte.

Auf der anderen Seite gilt der 74-Jährige als gut geeignet, um als Staatschef für Stabilität und gute Beziehungen zur EU zu sorgen - vor allem, wenn die extreme Rechte die nächste Parlamentswahl gewinnen sollte. In der italienischen Presse zirkulieren seit Wochen weitere Namen für die Präsidentschaftskandidatur, darunter die mehrerer ehemaliger Minister.

T.F.Russell--TNT

Empfohlen

Trump: Von US-Ölblockade betroffenes Kuba wird "ziemlich bald fallen"

Nach den US-israelischen Angriffen auf den Iran steht als nächstes möglicherweise Kuba auf der Agenda von US-Präsident Donald Trump. Die durch eine von den USA verhängte Öl-Blockade gelähmte Insel werde "ziemlich bald fallen", erklärte Trump am Freitag (Ortszeit) in einem Telefoninterview mit dem Sender CNN. Kuba wolle "so dringend ein Abkommen schließen", sagte der US-Präsident.

Bericht zu russischer Zielhilfe für Iran: USA laut Pentagonchef Hegseth "nicht besorgt"

Das Pentagon hat sich angesichts eines Medienberichts, wonach Russland seinem Verbündeten Iran Informationen über US-Militärziele im Nahen Osten liefert, unbesorgt gezeigt. Die USA seien "nicht besorgt" über den Bericht in der "Washington Post", sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth am Freitag (Ortszeit) dem Sender CBS. Hegseth bestätigte den Bericht zwar nicht, sagte im Nachrichtenmagazin "60 Minutes" jedoch: "Wir verfolgen alles."

Trump bei Zeremonie für im Iran getötete US-Soldaten

US-Präsident Donald Trump nimmt am Samstag an einem Militärritual für sechs im Iran-Krieg getötete US-Soldatinnen und Soldaten teil. Die sterblichen Überreste der fünf Männer und einer Frau werden auf eine Luftwaffenbasis in Dover im US-Bundesstaat Delaware überführt.

Streit um Öllieferungen: Ungarn behält Geld und Gold von freigelassenen Bankmitarbeitern ein

Nach der vorübergehenden Festnahme mehrerer Ukrainer durch ungarische Behörden vor dem Hintergrund eines Streits um eine Öl-Pipeline hat Ungarn die festgenommenen Bankmitarbeiter wieder freigelassen - das bei der Festnahme beschlagnahmte Bargeld und Gold jedoch einbehalten. Ungarn habe die Wertsachen noch nicht zurückgegeben, erklärte der Chef der ukrainischen Zentralbank, Andryj Pyschnyj, am Freitag auf Facebook.

Textgröße ändern: