The National Times - Hunderte Demonstranten in Berlins Innenstadt anlässlich Impfdebatte im Bundestag

Hunderte Demonstranten in Berlins Innenstadt anlässlich Impfdebatte im Bundestag


Hunderte Demonstranten in Berlins Innenstadt anlässlich Impfdebatte im Bundestag
Hunderte Demonstranten in Berlins Innenstadt anlässlich Impfdebatte im Bundestag

Anlässlich der Debatte um eine mögliche Corona-Impfpflicht im Bundestag haben sich am Mittwoch hunderte Demonstranten zu Protesten im Berliner Regierungsviertel versammelt. Rund 500 Teilnehmende trafen sich zunächst am ARD-Hauptstadtstudio und zogen dann in Richtung der Straße Unter den Linden weiter, wie ein AFP-Reporter berichtete. Die Protestierenden hielten Plakate mit Aufschriften wie "Mein Körper, meine Entscheidung - keine Impfpflicht" oder "Impf-Erpressung stoppen" hoch.

Textgröße ändern:

Laut Polizei waren "mehrere hundert Menschen in der City unterwegs", die in kleinen bis mittelgroßen Gruppen zusammenkamen. Eine Frau, auf deren Transparent "Stoppt diesen Genozid - Vera Sharav Holocaust-Überlebende" zu lesen war, wurde von der Polizei vor dem ARD-Hauptstadtstudio abgeführt.

Insgesamt kam es laut Polizei im Verlauf des Tages zu vorläufigen Festnahmen "im zweistelligen Bereich". Am Nachmittag waren jedoch nur noch wenige Menschen unterwegs, die meisten Versammlungen hatten sich bereits aufgelöst. Insgesamt blieb es den Beamten zufolge "weitgehend störungsfrei".

Die Polizei war mit einem Großaufgebot von 1600 Einsatzkräften vor Ort. Das Gebiet um das Parlamentsgebäude wurde bereits am Vormittag großflächig abgeriegelt. Im Bundestag debattierten die Abgeordneten im Rahmen einer Orientierungsdebatte erstmals über die Impfpflicht. Online wurde deshalb zu Demonstrationen im Regierungsviertel aufgerufen.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

Hunderte Menschen fordern in Tel Aviv ein Ende des Iran-Kriegs

Hunderte Menschen haben in Tel Aviv gegen den Iran-Krieg demonstriert. Die Demonstranten versammelten sich am Samstagabend auf dem zentralen Habima-Platz der israelischen Stadt mit Schildern mit der Aufschrift: "Nicht bombardieren - reden! Beendet den endlosen Krieg!" Eine Frau bezeichnete den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu auf einem Protestplakat als "die größte Bedrohung für die Existenz Israels".

Zehntausende Menschen demonstrieren im Irak gegen den Iran-Krieg

Im Irak haben zehntausende Anhänger des einflussreichen Schiitenführers Moktada Sadr gegen den US-israelischen Krieg gegen den Iran demonstriert. Die Menschen versammelten sich am Samstag in Bagdad und in weiteren Städten des Landes. In der Hauptstadt skandierten sie "Nein zu Israel" und "Nein zu Amerika".

Israelischer Soldat bei Gefecht im Süden des Libanon getötet

Bei Kämpfen im Süden des Libanon ist erneut ein israelischer Soldat getötet worden. Die israelischen Streitkräfte gaben den Tod des 21-jährigen Oberfeldwebels am Samstag bekannt. Damit sind seit Beginn der Bodenoffensive gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im vergangenen Monat elf israelische Soldaten im Südlibanon getötet worden.

Selenskyj und Erdogan beraten in Istanbul über Ukraine-Krieg und Energiesicherheit

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan haben in Istanbul über den Ukraine-Krieg und das Thema Energiesicherheit beraten. Erdogan empfing Selenskyj am Samstag im Dolmabahce-Palast, dem Sitz der türkischen Präsidentschaft in Istanbul. Er betonte bei dem Gespräch nach Angaben der türkischen Präsidentschaft, wie wichtig der Türkei die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer und die Sicherheit der Energieversorgung sei.

Textgröße ändern: