The National Times - Kurdische Sicherheitskräfte geben Rückeroberung von Gefängnis in Syrien bekannt

Kurdische Sicherheitskräfte geben Rückeroberung von Gefängnis in Syrien bekannt


Kurdische Sicherheitskräfte geben Rückeroberung von Gefängnis in Syrien bekannt
Kurdische Sicherheitskräfte geben Rückeroberung von Gefängnis in Syrien bekannt

Nach tagelangen Gefechten haben kurdische Militäreinheiten nach eigenen Angaben ein von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) angegriffenes Gefängnis in Syrien zurückerobert. Das kurdisch dominierte Militärbündnis Demokratische Kräfte Syriens (SDF) habe wieder die "volle Kontrolle" über die Haftanstalt in der nordsyrischen Stadt Hassakeh, teilte ein Sprecher am Mittwoch mit. IS-Kämpfer hatten sich sechs Tage lang in dem Gefängnis verschanzt.

Textgröße ändern:

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte ebenfalls mit, dass sich das Gefängnis großteils wieder unter Kontrolle der SDF befinde. Allerdings seien noch nicht alle Bereiche der Anstalt durchsucht worden.

Mehr als hundert IS-Kämpfer hatten vergangene Woche den Angriff auf das von Kurden verwaltete Gefängnis Ghwajran gestartet, um Häftlinge zu befreien. In der Haftanstalt saßen bislang nach Angaben der Beobachtungsstelle rund 3500 mutmaßliche IS-Kämpfer, darunter auch führende Köpfe der Miliz. Wie vielen Insassen nach der Erstürmung des Gefängnisses die Flucht gelang, war unklar.

Nach dem Angriff setzten tagelange Kämpfe zwischen dem IS und den von der US-geführten Anti-IS-Koalition unterstützten kurdischen Sicherheitskräften ein. Dabei wurden nach Angaben der Beobachtungsstelle 181 Menschen getötet, darunter 124 Dschihadisten und sieben Zivilisten. Tausende Einwohner von Hassakeh flohen wegen der Gefechte aus ihren Häusern.

Nach Angaben der Beobachtungsstelle war es der größte Angriff dieser Art seit der Zerschlagung des "Kalifats" des IS 2019. Damals war der IS in Syrien und im Irak militärisch weitgehend besiegt worden.

P.Johnston--TNT

Empfohlen

"Friedensrat" zu Gaza: Verwirrung um Trumps Angaben zu Hilfsgeldern

Bei der ersten Sitzung des sogenannten Friedensrats hat es widersprüchliche Angaben zu den Hilfsgeldern für den Gazastreifen gegeben. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, bezifferte die Zusagen am Donnerstag in Washington auf "über 6,5 Milliarden Dollar für Hilfe und Wiederaufbau im Gazastreifen". US-Präsident Donald Trump hatte zuvor von insgesamt 17 Milliarden Dollar gesprochen.

Ehefrau: Belarussischer Dissident Mikola Statkewitsch aus Haft entlassen

In Belarus ist der Dissident und frühere Präsidentschaftskandidat Mikola Statkewitsch nach Angaben seiner Ehefrau aus der Haft entlassen worden. "Nikolai ist Zuhause!", schrieb Statkewitschs Frau Marina Adamowitsch am Donnerstag im Onlinedienst Facebook. Der 69-Jährige habe einen Schlaganfall gehabt und erhole sich gerade davon, fügte sie hinzu. Er habe Probleme zu sprechen, "ansonsten ist alles gut. Alles wird gut", fügte Adamowitsch hinzu.

Tod eines Ultrarechten in Lyon: Ermittlungen wegen "vorsätzlicher Tötung"

Nach dem gewaltsamen Tod eines ultrarechten Aktivisten in Frankreich hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen "vorsätzlicher Tötung" gegen sieben junge Männer eingeleitet, unter ihnen ein parlamentarischer Mitarbeiter der linkspopulistischen Fraktion La France Insoumise (LFI). Für die sieben Verdächtigen im Alter zwischen 20 und 26 Jahren sei Untersuchungshaft beantragt worden, sagte Staatsanwalt Thierry Dran am Donnerstag in Lyon.

Trump droht Iran mit "schlimmen Dingen" - Netanjahu gibt sich entschlossen

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran für den Fall eines Scheiterns der derzeit laufenden Verhandlungen erneut gedroht. "Es hat sich im Laufe der Jahre gezeigt, dass es nicht einfach ist, ein sinnvolles Abkommen mit dem Iran zu schließen. Wir müssen ein sinnvolles Abkommen schließen, sonst passieren schlimme Dinge", sagte Trump bei der Auftaktsitzung des von ihm ins Leben gerufenen sogenannten Friedensrats.

Textgröße ändern: